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Nano zum Large aufmotzen

Wer die Geocaching-News einigermaßen verfolgt wird in letzter Zeit Artikel gesehen haben, in denen angeblich die neuen Definition der Behältergrößen verändert wurde.

Um das nicht alles wiederzukäuen hier mal ein ganz anderes Filmchen aus der Tube zum Thema. Ein Nano ist auch nach den kleinen Änderungen immer noch ein Micro, mit dem gezeigten Trick kann man ihn ganz locker aufmotzen:


Eine kleine Munkiste hat demnach die Innen-Abmessungen 26 cm lang mal 9 cm breit mal 17,5 cm hoch und damit 4095 cm³, also 4 Liter. Damit steigt sie sicher in die Large-Klasse auf.

Bleibt nur zu hoffen dass Petlinge auch weiterhin als Micro gelistet bleiben, obwohl eindeutig größer als eine Filmdose. Sonst muss ich mein Beuteschema weiter eingrenzen.

Lost Place als 3D-Kinofilm

Wie einer Pressemeldung der Valuetainment AG grad zu entnehmen war: Die Dreharbeiten des deutschen Psychothrillers "Lost Place" starten im Oktober 2011.

Schon im Vorfeld beziehen die Produzenten des Films sowie der Regisseur Thorsten Klein Film- und Geocaching-Interessierte in die Entstehung von "Lost Place" mit ein.

Bei einem Online-Voting steht die Verwendung einiger Requisiten zur Auswahl, unter www.votingnet.de können Interessierte über einzelne Gegenstände abstimmen, die in die Handlung einfließen werden.

Das Voting endet zu Drehbeginn am 4. Oktober 2011. Unter den Teilnehmern des Votings gibt es eine Verlosung für zwei Personen ein Besuch an das Filmset inklusive Hin-und Rückreise sowie einer Hotel-Übernachtung.

Mitte 2012 soll der fertige 3D-Kinofilm "Lost Place" dann die Kinozuschauer in Hochspannung versetzen. Er wird gefördert von Hessen Invest und dem Deutschen Film Förderfonds. Es bleibt abzuwarten, ob Lost Places weiter in den Focus rücken.

Audienz beim Papst

Eine Woche waren wir nun "Lost in MV" - oder sollte man eher sagen "nass in MV"? Nass waren die Tage auf jeden Fall, nicht nur wegen feucht-fröhlicher Parties.

Sintflutartige Regenfälle verwandelten Wiesen in MV zu Seenplatten, Brücken standen unter Wasser und Waldwege wurden unpassierbar und daher Dosen disabled. Vom Parkplatz unsere Pension mussten sogar Wohnmobile mit dem Trecker von der Matschwiese gezogen werden.

Aber zumindest am Samstag kam die Sonne durch. Zufällig ergab sich dabei auch eine Audienz beim Papst. Dem Taschenlampen-Papst um genau zu sein, der neben vielen anderen seine Heiligtümer auf dem Altar der Händlerstraße aufgebaut hatte.


Eine neue kleine UV-LED-Lampe war noch bei mir im Hinterkopf, sowas könnte noch mal her. Das Standardding aus Vollmetall mit knapp 40 LEDs aus Fernost, das man bei vielen Cachern im Rucksack findet, nehme im Zweifel doch eh nie mit.


Die Schlüsselanhänger-Funzel von Pearl hat damals schon das erste Event nicht überstanden. Also möge irgendetwas dazwischen für Erleuchtung sorgen war das Gebet. Zu einem sensationellen Kirchensteuerbeitrag gabs dann das hier:


Eine Lampe als Clip oben auf einen 9V-Block, mit 6 LEDs. 4 davon starke UV-LEDs, mit denen man auch die typischen Hinweise gut lesen kann, 2 weiße dazu um kurz mal ein Schlüsselloch zu finden. Das ganze mit richtigem Schalter, in einem kleinen Holster mit Gürtelklett.

Mein Urteil soweit: Einfache Idee, sehr praktisch, dazu noch preiswert. Das Ding hat das Zeug die neue Standard-Lampe für UV-Stages bei den Nachtcaches zu werden.

Moenk'sches Beuteschema

Wenn's mal wieder mit dem Mopped in Berlin zum cachen losgeht, dann ist der Weg das Ziel.

Dosen pflastern dabei eben diesen Weg, in Berlin sind es dabei schon so viele, dass man gar nicht mehr für jede sinnbefreiten Kram anhalten möchte.

Dazu wurde im Cachetalk und anderswo schon öfter das Moenk'sche Beuteschema verkündet, das an dieser Stelle noch einmal zusammengefasst sein soll:

1. Tradis sollen es sein, da passen die Koordinaten zur Dose und man muss keine Klugscheisser-Rätsel oder sonstige Aufgaben lösen und auch keine Schnitzeljagd machen wo es plötzlich nur noch zu Fuß weitergeht.
Nicht weil das Cachemoped dem Terrain nicht gewachsen wäre, sondern weil Verbotsschilder mitunter auch ihren Sinn haben und dann natürlich respektiert werden.

2. Terrain ist auch gleich das nächste Stichwort: Nicht mehr als 2/2, besser unter 2/2 für Difficulty und Terrain. T1 ist für Rollstuhlfahrer gut, und dann kann man auch mit dem Mopped meist gut ranfahren, absteigen und ein paar Schritte geht auch noch, also T1,5 ist auch ok. D2 maximal, weil in Leder und Cordura wirds sonst schnell anstrengend, die Dosensuche ist ja schließlich nur Beiwerk.

3. Mindestens small zu suchen hält einem die phantasielosen Petlinge und abgesoffenen Filmdosen vom Leibe.
Da wo jemand schon eine richtige Dose versteckt hat steckt meist auch etwas Gerhirnschmalz hinter. Leider verpasst man damit auch die eine oder andere eigentlich gute Dose auf dem Weg.

Aber etwas Schwund ist immer und wir wollen ja nicht alle zwei Kilometer anhalten. So lange die erweiterte Homezone für dieses Beuteschema noch genug hergibt kann man sich den Luxus leisten.

World Wide Flashmob VIII in Berlin

Wie auch immer man zu diesen Flashmobs steht. So blöd sich der Gedanken auch meist anhört, genau so viel Spaß haben die Teilnehmer offensichtlich jedesmal.

Da braucht man schon gar nicht mehr zu diskutieren, was das ganze nun mit Geocaching zu tun hat. Andere Ideen mögen ihre Probleme haben als Event bei GC gelistet zu werden, mit Flashmobs klappt das irgendwie immer, solange das Event nur für Geocacher ist und diese sich dann in ein Logbuch eintragen können.

Alle guten und schlechten Cache-Ideen werden leicht mal zu einer Serie, das kennen wir schon von Fallrohren an Gotteshäusern und anderen horizontalen und vertikalen Leitplanken. Für Flashmobs hat hier die WWFM-Serie die Weltherrschaft übernommen, zumindest soweit es um Geocaching geht.

Hier ein kleiner Fotofilm aus der Tube zum Geocaching-Flashmob heute in Berlin:


Geocacher aus Berlin und umzu trafen sich zu einem Flashmob-Event im Europa-Center an dieser Uhr mit der Fluorescein-Lösung. Das gute Stück soll mal ein Geschenk der Franzosen gewesen sein und geht auch etwas vor. Um 13 Uhr war es jedenfalls soweit:

Es flogen die Seifenblasen soweit die Lunge reichte, und dabei hatten nicht nur die Kinder ihren Spaß. Und zwar so etwa für 10 Minuten bis der Wachschutz bat den Unfug nun einzustellen.

Beim loggen vor der Tür (hier war auch schon einmal ein froher Geocaching-Flashmob) dann noch eine Überraschung: Groundspeak hatte eine Delegation zur Berichterstattung vorbeigeschickt: Eric und seine Kamerafrau nahmen Interviews für das Geocaching-Blog Latitude 47 auf.
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