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Vier-Ohren-Modell

Software Das Vier-Seiten-Modell (auch Kommunikationsquadrat oder Vier-Ohren-Modell) ist ein Kommunikationsmodell von Friedemann Schulz von Thun. Nach diesem Modell enthält jede Nachricht vier Botschaften. Die vier Seiten einer Nachricht sind die 'Sachseite', die 'Selbstkundgabeseite', die 'Beziehungsseite' und die 'Appellseite'.

Sachebene
Hier steht die Sachinformation im Vordergrund, also Daten, Fakten und Sachverhalte. Als Sender gilt es den Sachverhalt klar und verständlich zu vermitteln. Diese Ebene ist für Kommunikation zwischen Männern typisch. Der Empfänger hört auf der Sachebene zu und kann auf dieser Ebene auch einhaken.

Selbstkundgabe:
Jede Äußerung enthält auch persönliche Einschätzung darüber was ich dazu empfinde. dadurch wird sie zu einer Kostprobe der Persönlichkeit. Der Empfänger nimmt dies mit dem Selbstkundgabe-Ohr auf.

Beziehungsseite
Durch die Nachricht gibt der Sender (auch durch Formulierung, Gestik, Tonfall... auch zu erkennen, wie er das Gegenüber einschätzt. Somit steckt darin ein Beziehungshinweis, für welchen der Empfänger oft ein besonders sensibles Beziehungs-Ohr besitzt.

Appellseite
Mit einer Botschaft möchte man meist auch etwas erreichen. Es geht meist offen oder verdeckt um Wünsche, Appelle, Ratschläge... - mit dem Appell-Ohr ist man daher empfangsbereit für die Frage, was von einem verlangt oder gewünscht wird.

Programmablaufplan

Software Der Programmablaufplan (PAP) ist mit den verwendeten Symbolen in der DIN 66001 genormt. Das Ablaufdiagramm für ein Computerprogramm wird auch als Flussdiagramm bezeichnet und ist technisch nicht mehr ganz frisch. Es wurde schon inden 60er-Jahren verwendet um einen linearen Programmfluss abzubilden.

Für die damaligen Programmiersprachen war das auch völlig ausreichend, allerdings kommt man damit nicht mehr hin, wenn man es mit objektorientierten Programmkonzepten zu tun hat.

[...]

Problemlösungszyklus

Software Um Probleme in Angriff zu nehmen und zu lösen kennt man einen Problemlösungszyklus.

Phase 1:
Was ist los, worin besteht das Problem genau?
Bevor losgegangen und versucht wird etwas zu tun ist der Analytiker gefragt. Nur wenn man die Situation kennt, kann man sich überlegen, wie das Problem oder die Aufgabe in den Griff zu bekommen ist. "Wer in der Lage ist, einen Ist-Zustand zu beschreiben, gründet eine Beratungsfirma."

Phase 2:
Was soll erreicht werden?
In dieser Phase wird das Ziel des Projekts festgelegt. Hier sind Visionäre die richtige Besetzung, aber auch Strategen können hier ihre Stärken ausspielen.

Phase 3:
Welche alternativen Möglichkeiten gibt es?
Hier kommen Kreative zum Einsatz - möglichst viele Ideen sollten hier in einem Brainstörming gesammelt werden. Wichtig ist dabei, nicht betriebsblind zu sein, also z.B. Software-Werkzeuge zu verwenden, weil man sie immer schon verwendet hat. "Für jemand mit einem Hammer sieht alles aus wie ein Nagel."

Phase 4:
Welche Lösung ist die beste?
Jetzt kommt die Stunde der Entscheider! Um mit verschiedenen Kriterien eine Entscheidung zu fällen bietet sich traditionell die Nutzwertanalyse an.

Phase 5:
Wie soll die Lösung umgesetzt werden?
Das ist nun endlich eine Aufgabe für den Pragmatiker. Jetzt kann endlich die Arbeit verteilt, das Projekt geplant und Werkzeug in die Hand genommen werden.

Phase 6: (in der Literatur meist unterschlagen)
Wurde das Ziel erreciht?
In der Reflektion muss der Analytiker wieder ran. Damit entsteht auch der Übergang zu Phase 1 - falls noch etwas zu tun ist, abhängig davon ob das Ziel erreicht wurde und alle Aufgaben zielgerichtet bewältigt wurden.

Rückmeldung

Software Rückmeldung oder Feedback ist eine Methode der Gruppendynamik zur Verbesserung der Selbst- und Fremdwahrnehmung. Durch Rückmeldung erfährt man etwas, das man sonst nicht erfahren hätte.

Rückmeldung ist daher postiv zu bewerten und nicht zu kommentieren, es ist nicht erforderlich Rechtfertigungen oder Entschuldigungen hervorzubringen. Durch die eigene Reflektion der Rückmeldungen kann man dann entscheiden, ob eigenes Verhalten oder Äußerungen so dem entsprechen, wie man von seinem Umfeld wahrgenommen werden möchte.

So kann man das Bild von sich selbst (Selbstbild) mit dem abgleichen, wie man von anderen wahrgenommen wird (Fremdbild). Indem man die Wirkung seines Verhaltens erkennt kann man insbesondere in Projekten die Arbeitsfähigkeit verbessern und Beziehungen klären.

Für die Rückmeldung sollte die Ich-Botschaft verwendet werden. Mit dieser Selbstoffenbarung kann man die eigene Meinung und die eigenen Gefühle mitteilen. Dies ist günstiger als eine Du-Botschaft, mit der man den Gesprächspartner in eine Verteidigungshaltung bringt. Die Ich-Botschaft kann eine wichtige Methode der Deeskalation sein, da sie dem Empfänger das Nachgeben und Einlenken leichter machen und die Verantwortung für das weitere Geschehen in die Hand des Gesprächspartners legt.
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