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Projektstrukturplan

Software Der Projektstrukturplan (plattdeutsch: "work breakdown structure") ist die Gliederung eines Projekts in planbare und kontrollierbare Teilaufgaben. In diesem wichtige Element des Projektmanagements müssen alle Tätigkeiten und Aufgaben erfasst sein.

Zusätzlich sollte zumindest eine grobe Zeitstruktur erkennbar sein, indem man Meilensteine setzt und für bestimmte Teilaufgaben festlegt, wann diese abgeschlossen werden.

Die Teilaufgaben müssen dazu in organisatorisch delegierbare Arbeitspakete zerlegt werden. Die Arbeitspakete sind immer die untersten Elemente des Projektstrukturplans und lassen eindeutig erkennen, ob dieser Arbeitsauftrag abgeschlossen wurde oder nicht. Diese Arbeitspakete sind damit die zentralen Steuerungseinheiten im Projekt!

Ein Arbeitspaket beschreibt daher immer eine Aufgabe im Detail und führt zu einem überprüfbaren Ergebnis. Arbeitspakete sind also durch einen definierten "input" und "output" mit dem Projekt verzahnt. Wichtig ist auch, dass sie ganz klar in der Verantwortlichkeit einer Organisationseinheit (Individuum oder Team ist dabei egal) zugeordnet werden kann.

Für das einzelne Arbeitspaket sollte der Zeit- und Kostenbedarf im Vergleich zum Gesamtumfang recht gering sein. So ist eine Steuerung der Kosten für das gesamte Projekt besser durchführbar und die Arbeitspakete werden zu einer Basis für die Kosten-, Zeit- und Ressourcenplanung sowohl für Kapazitäten und Sachmittel als auch für die Ablaufplanung (üblciherweise mit Balkendiagramm oder Netzplan).

Projektziele

Software Ein Projektziel ist ein "nachzuweisendes Ergebnis und vorgegebene Realisierungsbedingungen der Gesamtaufgabe eines Projektes". Das Projektziel gibt allerdings niemals schon den Lösungsweg vor sondern hlält alle Möglichkeiten offen!

Für ein Projekt müssen zwei Arten von Projektzielen unterschieden werden. Sogenannte Oberziele sind strategische Ziele und leitend für das Projekt. Diese Ziele kann man weiter in Teilziele differenzieren, auf dieser Basis entstehen konkrete Handlungsziele, also möglichst quantifizierten Anforderungen. Nur wenn diese erfüllt sind, ist das Projekt erfolgreich abgeschlossen.

Es empfiehlt sich, nicht mit den konkreten Zielen zu beginnen, sondern sich zunächst einmal über die abstrakten strategischen Ziele Gedanken zu machen. Eine mögliche Vorgehensweise dazu ist es, alle Ziele die der Projektgruppe einfallen auf Karten zu schreiben und diese dann auf einer Pinnwand zu clustern. Dabei kann dann eine Hierarchie für die Ziele festgelegt werden.

Eisbergmodell der Kulturen

Software Das Eisbergmodell der Kulturen (Link führt zur Präsentation) besteht aus zwei Ebenen, dem Bekannten (der kleinere Teil) und dem Unbekannten (der größere Teil).

Zur Ebene des Bekannten zählen Riten, Prozesse/Systeme, Symbole und Regeln. Die Ebene besteht aus oberflächlich sichtbaren Merkmalen, die jedes Individuum von sich zu erkennen ibt. Es ist die bewusste Ebene, die aus einem kleinen Teil der zwischenmenschlichen Kommunikation besteht.

Die Ebene des Unbekannten wird definiert durch Werte, Überzeugungen, Einstellungen, Normen, Denkmuster, Interpretationen und Wissensvorräte. Handlungen eines einzelnen werden unbewusst wahrgenommen, das heißt psychische Faktoren spielen eine große Rolle.

Das Problem der zwischenmenschlichen Kommunikation dabei: Missverständnisse entstehen, weil nur die Ebene des Bekannten betrachtet wird. Ohne die Ebene des Unbekannten zu kennen, kommt es zu unverständlichen Reaktionen für den Gegenüber.

Es ist daher wichtig sich von seinem eigenem Wertesystem zu distanzieren und andere Systeme anzuerkennen, als auch die eigene Subjektivität in Frage zu stellen.

Ethnozentrismus und Ethnozentrismus

Software Ethnozentrismus
Im Ethnozentrismus werden andere Völker und Kulturen vom eigenen Standpunkt aus beurteilt. Dabei wird der eigene Standpunkt in das Zentrum der Welt gestellt und als überlegen angesehen. Der Standpunkt der anderen Kulturen wird als Abweichung klassifiziert.

Eurozentrismus
Der Eurozentrismus nimmt aus einem übersteigerten Selbstwertgefühl alle kulturellen und politischen Erscheinungen außerhalb Europas in einer abgestuften und wertenden Weise war. Europa stellt sich in das Zentrum der Welt und ist somit mit dem Ethnozentrismus wesensverwandt.

Nonverbale Kommunikation

Software Nonverbale Kommunikation ist "Verständigung ohne Worte" und kennt verschiedene Signale, wie: Mimik, Gestik, Räumliche Nähe, Körperhaltung, Äußere Erscheinung, Blickrichtung.

Dazu kommen noch Paraverbale Signale: Betonung, Akzent, Lautstärke.

In Anlehnung an Watzlawick wird nonverbale Kommunikation manchmal auch als analoge Kommunikation bezeichnet, verbale Kommunikation als digitale.

Ferner wird unterschieden zwischen unbewusster nonverbale Kommunikation (z.B. Geruchssinn unterhalb der Wahrnehmungsschwelle aufgenommene Signale) und bewusste nonverbale Kommunikation (z.B. Pokerface).

Durch die Fähigkeit unbewusste nonverbale Kommunikation wahrzunehmenlassen sich im sozialen Umgang miteinander Vorteile zu gewinnen.
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