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moenk's podcast #13: LinuxTag 2008 (Teil 1)

Linux Der LinuxTag 2008 war für den Linux-Club eine besondere Premiere: Wir waren auf dem Stand von SUSE/Novell zu Gast! Eine gute Gelegenheit sich etwas umzuhören - was gibts neues bei der openSUSE 11 und dem dazu gehörigen KDE4? Dazu gehört natürlich auch Amarok und als besonderes Highlight: Marble. Schließlich klären wir auch noch die Frage, wo eigentlich der Unterschied zwischen SuSE und Novell ist.

moenk-2008-06-01-12156.mp4

Linux-Club
Deutsche Support-Community für openSUSE-Linux

openSUSE
Das Projekt für einfachen und freien Zugriff auf openSUSE

Amarok
Musik-Abspieler mit intuitiver Oberfläche, Musik neu entdecken

Marble
Geografisches System von KDE4, ähnlich Google Earth

ASUS EeePC - Mini-Notebook mit Linux

Linux Die CeBIT ist vorbei und ich war nicht da. Nun ist Hannover sogar für Studenten mit dem Semesterticket zu erreichen und eine Freikarte findet sich eigentlich auch immer, aber irgendwie passte das zeitlich nicht so recht. Ok, Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich. Also hats mich wohl nicht mehr so interessiert. Meist gibt im Fernsehen dann doch mehr zu sehen und "Dick und Doof" (wobei das nicht abwertend oder beleidigend gemeint sein soll, so hießen die bei uns vor 20 Jahren schon) machen auch ihren täglichen Podcast.
Auch ohne dagewesen zu sein war wohl einer der Renner dies Jahr das sogenannte Subnotebook, also so ein Notebook, bei dem man sperrige Dinge wie DVD-Laufwerk und Festplatte weggelassen hat. Was da rauskommt ist dann kein Notebook und auch kein PDA, sondern sowas dazwischen. Der politisch korrekte (weil mit Linux ausgelieferte) ASUS EeePC war ja schon Ende letzten Jahres ein Thema und bei Geil-ist-geil stand am Freitagnachmittag grad einer rum - 333 € bei einer Preisempfehlung von 299 € !
Das ist von daher schon erstaunlich, weil üblicherweise Hardware im Laden nie das kostet was der Hersteller sich dazu mal als Preis ausgedacht hat. Der Verkäufer grinst nur: Ja, der kostet soviel weil wir ihn da haben. Nun gut, für mich ist überzeugender dass er eine deutsche Tastatur hat, im Gegensatz zu einigen Geräten die man bei ebay so findet. Und die dann mit Versand auch nicht viel günstiger sind. Da isser nun:
eeepc
Im Lieferumfang ist ein schwarzes Täschchen dabei, das sich anfühlt und riecht wie ein neuer Taucheranzug. Neben weiß gibts auch noch schwarze und verschieden bunte Gehäuse. Meiner ist weiß (oder so ein perlmutt) und erinnert etwas an das MacBook von meinem Kumpel TeBeO, nur ist es eben nur halb so groß. Ich hab mal zum Vergleich ein Buch daneben gelegt das der geneigte Leser auch bei sich im Schrank haben könnte, auch vom Gewicht ist der EeePC vergleichbar.
EeePC
Nun lese ich ja meist erstmal keine Dokus, wenns nicht not tut. Bei diesem Gerät tut es nicht not. Aus der Packung nehmen, zusammenstecken, aufladen mit einem Steckerlader, mehr ist im Karton eh nicht drin (von einer CD und einfach gehaltener Papierdoku abgesehen). Einschalten mit dem etwas billig wirkenden Taster und es bootet Linux. Root-Passwort eingeben, Benutzername wählen (ohne Umlaute übrigens) und los geht.
Xandros EeePC
Zwar läuft der EeePC mit Linux, aber davon sieht man hier genausowenig wie bei anderen Geräten wie Routern oder einer dbox2. ASUS hat eine bunte Oberfläche im Handy-Design mit großen Bildchen gemacht, über die sich Programm wie OpenOffice oder Firefox starten lassen. Mein WLAN wird sofort gefunden und WPA klappt auch. Sogar Updates lassen sich komfortabel online machen.

Auf der linken Seite gibts einmal USB und Ethernet sowie eine mit einem Gummipropfen zugestopftes Modem. Ein Headset ist auch hier anschließbar und vor allem für das installierte Skype gedacht. Dekadenterweise könnte man damit auch MP3 auf Ohrstöpsel schicken. Übrigens spielt so ein Linux-basiertes Teil natürlich alles an Video-Formaten ab was bei mir so rumliegt ohne groß zu zicken.

Rechts sind dann noch mal zwei USB-Ports und Platz für eine SD-Speicherkarte. Dazu noch ein VGA-Port, damit man auch mal etwas präsentieren kann. In diesem Fall wird auch eine andere Auflösung verwendet als die für das relativ mickrige (aber stromparende) Display vorgesehene. Wo wir grad dabei sind: Die Lautsprecher neben dem Display klingen gar nicht schlecht, da hab ich in Notebook schon schlimmeres gehört. Und die eingebaute Webcam ist mindestens genausogut wie einfache Modelle für den PC vom Grabbeltisch (leider unterstützt der Messenger Pidgin keine).

Fazit: Der EeePC ist ein flottes Teil mit Linux, mit dem aber jeder sofort klarkommt. Er ist so klein, dass ich nicht überlegen muss ob ich ihn in die Tasche stecke, der kann immer mit. Dank richtiger Tastatur kann man auch Mails schreiben (oder bloggen), längere Texte aber wohl eher nicht. Wem ein PDA immer zu umständlich war und ein MacBook noch zu klobig und teuer, wird mit dem EeePC seine Freude haben. Wer darüber hinaus noch überzeugter Linuxer ist, braucht dann gar nicht mehr zu überlegen.
Die Tastenkombination für die Shell ist in diesem Fall übrigens Strg-Alt-T, mit su wird man root und ein Midnight Commander ist schon drauf. Jetzt muss ich mal gucken wie man auf dem Gerät vielleicht auch noch andere Programme installieren kann, das scheint der Hersteller irgendwie nicht vorgesehen zu haben. Zwar ist ein apt-get installiert, die einzigen Repositories liegen aber bei ASUS.

Frohes Patch-Fest: SEO-phpBB3 mit KDiff3

Linux Nun gibt es die phpBB3 ja schon seit ein paar Tagen, aber das ist ja nicht die Variante meiner Wahl für meine Foren. Durch die Parameter, die bei der Version der Opensource-Community immer an die PHP-Skripte angehängt werden, kommen Suchmaschinen wie Google damit nicht so richtig klar.
Gut, dass Tobi Schäfer da mal eine sogenannte SEO-Version mit dem Namen phpBB angefertigt hat. Schade aber, dass er grad wohl privaten Stress hat und deswegen mit dem Update nicht hinterherkommt.
Da kann man dann die Feiertage, wenn andere an ihrer Modellbahn schrauben, mal gucken wie man das selbst am komfortabelsten hinbekommt. Es ging also darum, aus dem RC7 den es von phpBB3 gab und der daraus angefertigten SEO-phpBB-Variante herauszufinden, wo da die Änderungen waren und diese dann in das Gold-Release von phpBB3 zu integrieren.
KDiff3
Mit KDiff3 unter Linux hatte ich da vor kurzem zufällig das passende Werkzeug gefunden. Dieses Tool kann verschiedene Quelltexte nebeneinander darstellen. Das könnte zwar der Editor der Wahl auch wenn man ihn mehrfach öffnet, allerdings werden bei KDiff3 die Sourcen so nebeneinander dargestellt, dass der Quelltext inhaltlich zeilenweise abgestimmt wird. Man sieht sehr genau, an welchen Stellen gegenüber den anderen Versionen etwas geändert wurde.
Eigentlich sollte die die SEO (Search Engine Optimization) -Version der phpBB 3.0.0 nun fertig sein. Zumindest die angegebenen Dateien aus der Liste auf Google Code habe ich angepasst. Tatsächlich klappt das aber noch nicht so ganz, auch die SEO-phpBB in der RC7 hat die gleichen Probleme: Die künstlich erzeugten Pfadnamen scheinen etwas Verwirrung zu stiften und die Stylesheets werden so nicht geladen.
Achtung: Die .htaccess muss angepasst werden! Außerdem gibt es bei Abakus noch eine Datei für die Umsteiger von alten Versionen.

moenk's podcast #11: come2linux 2007 in Essen

Linux
Die "come2linux" ist eine Ausstellung zum Thema Linux und Open-Source und richtet sich ebenso an Einsteiger im Linux-Bereich wie an Fortgeschrittene. Im Glaspavillon der Universität Essen-Duisburg stellen Anbieter von Linux-Produkten und Open-Source-Projekten aus was sie zu bieten haben. In dieser Sendung werden einige interessante Produkte und Projekte vorgestellt, die vielleicht noch nicht jeder ohnehin schon kennt.

moenk-2007-11-11-90303.mp4

come2linux
Veranstaltungs-Website der "come2linux"

matrica
HBCI-Homebanking-Software für Linux

Lugor e.V.
Linux-User-Group Oberhausen-Rheinland

PING e.V.
Verein zur Förderung der privaten Internet-Nutzung

Milin-Verlag
Vorkonfigurierte open-SUSE und Literatur

Fax-Empfang "small & simple" mit mgetty

Linux Seit ein paar Monaten hab ich mal wieder einen Server. Linux natürlich, obwohl oder gerade weil ich mich als MCSE mit Windows-Servern durchaus auskenne. Davor hatte ich die fromme Idee, Energie zu sparen und ein Fujitsu Storagebird statt eines dedizierten Servers laufen zu lassen. Das ist an sich keine schlechte Lösung, wenn, ja wenn diese Festplatten mit Ethernet-Interface nicht so grottig lahm wären, dass es keinen Spass mehr macht mal eben ein bis zwei Gigabyte Backup auf den Server zu schieben. Also musste doch wieder ein lärmender, stromfressender Server in den Heizungsraum.
Mit der Installation von Suse 10.2 hab ich dann auch ein altes USRobotics Faxmodem (gabs für einen Euro bei ebay) als Faxserver installiert, die Telefonanalage lag einfach zu nah. Hylafax sollte es sein, das gilt so als die Empfehlung für Linux und ist bei der Suse auch gleich dabei. Der Hylafax-Server ist schon eine durchdachte Lösung, man kann mit Windows-Clients auch komfortabel faxen, wenn denn erst mal alles läuft. Die Konfiguration ist aber schon reichlich fummelig, es gibt zwar ein Setup, das die notwendigen Einstellungen vornimmt, aber man sollte schon alles gleich richtig eingeben: Wenn man hinterher etwas ändern möchte, muss man doch wieder in die Konfigurationsdateien eingreifen. Vor allem wenn man Wünsche wie "warte nicht auf das Freizeichen an der Telefonanlage und wähle gleich eine 0 vorweg" hat - zu alten FIDO-Mailbox-Zeiten sagte man "ATX3DT0," dazu.
Selten gibt es bei Linux den Fall, dass man nur das eine, aber nicht das andere Programm gleichzeitig installiert haben kann. Hylafax und mgetty/sendfax sind zwei solche Programme. Nun kenne ich mgetty schon sehr lange, in Linux-Gründerzeiten gab es dieses Programm schon, und es ist immer noch installierbar. Will man damit faxen, möglicherweise gar von Windows-Kisten, wirds mindestens genauso eine Frickelei wie bei Hylafax. Aber nur für den Fax-Empfang ist die Konfiguration völlig einfach. Nach der Installation wird der mgetty einfach mit dem vorbereiteten Eintrag in der Inittab aktiviert.
Da muss auch nichts groß konfiguriert werden, mgetty findet das Modem und wartet auf Anrufe (ok, die Schnittstelle muss man schon angeben, und alles unter der Voraussetzung, wir reden von richtigen Modems, so mit seriellem Kabel und externen Netzteil). Einzige Hürde ist das Skript "new_fax", mit dem die eingehenden Faxe an einen oder mehrere User gemailt werden. Mit diesem Skript kann man sich selbst ausdenken, was mit einem eingehenden Fax passieren soll, aber Weiterleitung als Anlage einer E-Mail ist so die übliche Variante. Es liegen auch diverse Skripte bei, meine Wahl ist das unter den Beispielen als "new_fax_mime4" im mgetty-Paket enthaltene. Dazu muss man dann noch die Pakete "netpbm" für die Konvertierung der Grafiken und "metamail" für die Konvertierung der Faxe als MIME-Attachment nachinstallieren.
In der installierten Form ist mgetty eine bestechend schlanke Lösung: Das ausführbare Programm hat keine 100 KB, die Konfiguration für Linuxer sehr naheliegend, für alle anderen in den /etc-Dateien gut dokumentiert. Wenn es nur darum geht, auf einem Server Faxe entgegenzunehmen, ziehe ich mgetty dem fetten Hylafx-Paket deutlich vor.
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