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Und täglich grüßt das Susetier

Linux Die Festtage geben ja Zeit um Dinge zu tun, die eigentlich nicht wichtig sind, aber mit denen man sich doch mal wieder befassen möchte. Die Installation von SuSE 10.2 stand bei mir noch auf dem Zettel - oder korrekt openSUSE wie es sich nun nennt. Das Update hab ich nun bisher jedesmal mitgemacht, und es ist immer die gleiche Geschichte: CD-ROMs herunterladen, brennen, installieren, alte Partitionen mouten, notwendige Konfigurationen durchführen. Vor allem aber sich darüber ärgern dass dies und das noch nicht dabei ist, sich dafür notwendige Quellen suchen und dann nachinstallieren. Aber da bin ich ja selbst schuld, könnte ja auch meine alte Suse weiter verwenden oder gleich mit Windows rumklickern.
Das Wichtigste für alle, die auch noch die neue Suse installieren wollen: Es reicht drei CD-ROMs runterzuladen und zu brennen! Ich hab mir den Luxus geleistet alle fünf zu nehmen, aber für ein Standard-System mit KDE braucht man auch später nie mehr als die ersten drei. Alles was man sonst noch so braucht ist auch auf den letzten beiden nicht drauf sondern muss man sich aus dem Internet ziehen, also sowas wie Mediaplayer oder Grafiktreiber.
Seit dieser Version ist die Suse also ein Novell-Produkt und das wird auch immer wieder mal erwähnt. Neu war mir eine Registrierung beim "Novell Customer Center" die online ohne Angabe persönlicher Daten erfolgt und mir von daher erst mal recht sein soll. Dabei werden auch Quellen für die Online-Installation hinzugefügt, sehr praktisch - wenn man später etwas nachinstallieren will muss man keine CDs mehr zur Hand haben sofern man online ist und das CD-ROM als Installationsquelle deaktiviert hat.
Dass nun auch Microsoft-TrueType-Fonts zur Installation von Sourceforge angeboten werden ist vielleicht auch schon auf die strategische Partnerschaft mit Novell zurückzuführen. Zum Ausgleich muss man allerdings erst einen Samba-Client nachinstallieren um auf einem Rechner mit Windows XP zu drucken.
Die Programme, die ich gerne bei mir drauf habe finde ich meist auf den Suse-CDs ohnehin nicht. Daher bin ich es gewohnt nach jeder Installation erst mal ein Tool wie apt oder seit neuem smart zu installieren und mit Quellen zu versehen. Bei Suse 10.2 gibts nun sogar die Möglichkeit, Quellen für Yast2 komfortabel anzugeben. Auch der NVidia-Treiber soll damit installiert werden.
Mit Yast2 installiere ich aber üblicherweise noch genau zwei Programme, das sind smart und mc, die obwohl sehr klein unverständlicherweise bei der Standard-Installation nicht dabei sind. Für smart gibts dann auch ein paar Channels für Suse 10.2, die man sehr schnell einbinden kann und dann von der Shell oder mit einer GUI die Möglichkeit geben alles was man noch so braucht schnell und unkompliziert nachzuinstallieren.

SuSE-Linux 10.1 Netzwerk-Installation mit Smart statt APT

Linux Gestern hatte ich doch glatt mal einen Abend Zeit und habe mir die SuSE 10.1 installiert. Dabei habe ich die nun seit Opensuse erhältliche Netzwerk-Installation ausgesucht, bei der man mindestens einen DSL-Zugang braucht und mit einem Minimalsystem per Netzwerkkarte und DHCP an den Router kommen sollte. Dafür braucht man dann nicht mehr 6 CDs runter zu laden und statt dessen gibts ein 32 MB ISO-Image, das man sich mal eben zu einer kleinen bootbaren CD brennt (damit war auch dem letzten 650er Rohling hier eine sinnvolle Verwendung zugekommen).
Nach grafisch aufgestyltem Boot ging gleich wieder in die schon seit SuSE 5.x bekannte Oberfläche des alten ncurses-Yast auf der Konsole. Damit aber nicht genug: Adresse und Pfad vom Installations-Server sollens sein! Gut, dass emoenke (nicht mit mir verwandt) vom ftp.gwdg.de bei uns im Club ist. So konnte ich die Daten auch eingeben und weitermachen. Danach lief die Installation wie man es kennt, nur dass alle Pakete aus dem Internet gezogen werden statt sie von einer CD zu entpacken.
Interessant dabei: Der SuSE-Installer sieht nun eine kleine System-Partition und eine dicke Home-Partition vor! So gehört sich das auch und es erleichtert die Neuinstallation irgendwann mal. Und man könnte auch ein anderes Betriebssystem das unbedingt auf die erste Partition der Platte möchte installieren wenn es sich nicht vermeiden lässt ohne sich erst mühsam Platz schaffen zu müssen.
Wirklich neu für mich ist ein Tool mit dem Namen Smart: Das ist so ein Ersatz für APT, man kann damit komfortabel Pakete aus Repositorys, äh, hier: Channels installieren. Damit hätte ich auch erst mal auf dem Schlauch gestanden wenn nicht unser Octopussy aus dem Club ein paar tolle Informationen zur Installation und Konfiguration von Smart mit SuSE-Linux zusammengfeasst hätte. Das Smart-Tool kann mit "smart --gui" mit einer grafischen Oberfläche gestartet werden. Zwar kann man im Auslieferungszustand nicht mehr damit machen als mit dem Yast2-Installer, aber wenn man sich ein paar interessante Smart-Channels für SuSE 10.1 hinzufügt, lässt sich komfortabel alles installieren was die Open-Source-Welt so zu bieten hat.

D-Link AirPlus G+ DWL G520+ mit SuSE Linux 9.3 installieren

Linux Das Thema war ja schon lange eine Baustelle, vor der ich mich gedrückt habe. Heute war es dann man soweit: Eine Wireless-LAN-Karte musste unter SuSE-Linux 9.3 installiert werden, die nicht den beliebten Prism54-Chipsatz hatte. Mein Händler hatte grad nichts anderes da als diese DLINK-Karte. Also rein damit und booten, SuSE erkennt die sogar, aber funktionieren tut natürlich deswegen noch lange nichts.
Ein kurzer Blick in /var/log/messages bestraft mich dann auch sofort, da steht doch glatt singemäß drin: "Musst Du Dir eigentlich so einen Mist kaufen? Weiss doch jeder, dass man unter Linux Karten mit dem Prism54-Chipsatz verwendet. Statt dessen holst Du Dir sowas mit dem mysteriösen ACX-Chipsatz von Texas Instruments. Das kann funktionieren, ist aber immer noch experimentell. Probier mal die Treiber in /lib/firmware zu legen."
Erstaunlich klare Ansage für ein Linux-System. Da muss man doch glatt nur die Windows-XP-Treiber, vor allem den "FwRad16.bin", von der mitgelieferten CD in das dafür vorgesehene Verzeichnis kopieren und kann dann unter Yast2 die Karte komfortabel konfigurieren. Einmal booten später war ich online mit DHCP am Router wie sich das gehört.
tweetbackcheck