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Ordner und Dateien verschlüsseln (EFS)

MCSE Im Kontextmenü einer Datei dient der Knopf "Erweitert" dazu eine Datei zu verschlüsseln. Dazu muss kein Passwort gewählt werden! Windows XP erstellt automatisch ein Zertifikat für den angemeldeten Benutzer. Für weitere Benutzer, die berechtigt werden sollen, kann ebenfalls ein Zertifikat hinzugefügt werden.


Verschlüsselte Dateien werden in grün dargestellt. Der Administrator hat ein Zertifikat um alle Dateien entschlüsseln zu können.das liegt an der standardmäßigen Wiederherstellungsrichtlinie die automatisch implementiert wird wenn der Administrator sich erstmalig am System anmeldet, damit wird er automatisch zum Wiederherstellungsagenten. Dieser Wiederherstellungsagent verfügt über ein spezielles Zertifikat mit einem dazugehörigen privaten Schlüssel, die ihn gemäß dem Geltungsbereich der Wiederherstellungsrichtlinie zur Datenwiederherstellung berechtigen.

Während die Verschlüsselung in einer berechtigten Kopie auf eine NFTS-Partition erhalten bleibt, geht sie bei der Kopie auf eine FAT-Partition verloren.

Einfache Anleitung: EFS, Dateien mit Windows XP verschlüsseln.

Die Daten werden nicht wirklich verschlüsselt auf der Festplatte abgelegt! Windows tut nur so, es wird nur im NTFS ein Flag gesetzt, dass man auf diese Datei nur mit den passenden Zertifikaten zugreifen können soll. Über die Kennwort-Rücksetz-Diskette oder ERD-Commander mit Locksmith kann man sich immer zum Admin machen und das Verschlüsselungs-Flag wieder löschen.

Verschlüsselte Dateien und Ordner können nicht komprimiert werden!

Netzwerk- und CPU-Auslastung anzeigen

MCSE Das Systemmenü stellt die CPU-Auslastung dar. Die Kernel-Zeit wird dabei in rot dargestellt.


Die Netzwerkauslastung kann Hinweise bei Netzwerk-Problemen geben, z.B. wenn es immer wieder zu Leistungseinbrüchen der VPN Verbindungen kommt um die Auslastung der VPN Schnittstelle einzusehen.

Priorität für Prozesse festlegen

MCSE Im Taskmanager des Systemmenüs kann in der Prozess-Liste die Priorität einzelner Prozesse als Eigenschaft eingestellt werden.
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Damit kann man Probleme der Form "wenn ich das Programm starte ist die Kiste so langsam" lösen in dem man die Priorität eben dieses Programms heruntersetzt.

System-Prozesse lassen es nicht zu die Priorität zu verändern, das geht nur bei Applikationen.

Der Befehl "start" an der Eingabeaufforderung startet Programme mit der gewünschten Priorität. Windows lügt, "Start" kann die Prioritätsklasse nicht immer steuern.

Kennwortrücksetzdiskette

MCSE Für den Fall dass man sein Administratorpasswort vergessen sollte hat Microsoft vorgesorgt. Im Systemmenü (Strg+Alt+Enf) unter "Kenntwort ändern" wird mit dem Knopf "Sicherung" ein Assistent aufgerufen der die Kennwortrücksetzungsdiskette erstellt.

Wenn man nun das Passwort vergisst kann bei der Anmeldung nach Eingabe des falschen Passwortes die Option Kennwortschutzdiskette verwenden. Dieser Generalschlüssel passt auch dann wenn das Kennwort zwischendurch geändert wurde.

Datenträgerkontingent (Quota) konfigurieren

MCSE Der Platz für die Benutzer auf einer Festplatte kann begrenzt werden. In den Eigenschaften des Datenträgers wird dies auf der letzten Registerkarte eingestellt.

Aber Vorsicht: Bei zu kleinem Kontingent kann man sich nicht mal mehr anmelden, daher sind KB eine recht unpraktische Größenordnung für die Einstellung.


Für Benutzer und Gruppen sind Kontingenteinträge für einzelne Verzeichnisse möglich.

"fsutil quota" verwaltet Datenträgerkontingente auf NTFS-Datenträgern, um eine genauere Steuerung der netzwerkbasierten Speicherung zu ermöglichen. Datenträgerkontingente werden auf Datenträgerbasis implementiert und ermöglichen die Implementierung von Begrenzungen für Festplattenspeicher und Arbeitsspeicher auf Benutzerbasis.
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