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Moenk'sches Beuteschema

Wenn's mal wieder mit dem Mopped in Berlin zum cachen losgeht, dann ist der Weg das Ziel.

Dosen pflastern dabei eben diesen Weg, in Berlin sind es dabei schon so viele, dass man gar nicht mehr für jede sinnbefreiten Kram anhalten möchte.

Dazu wurde im Cachetalk und anderswo schon öfter das Moenk'sche Beuteschema verkündet, das an dieser Stelle noch einmal zusammengefasst sein soll:

1. Tradis sollen es sein, da passen die Koordinaten zur Dose und man muss keine Klugscheisser-Rätsel oder sonstige Aufgaben lösen und auch keine Schnitzeljagd machen wo es plötzlich nur noch zu Fuß weitergeht.
Nicht weil das Cachemoped dem Terrain nicht gewachsen wäre, sondern weil Verbotsschilder mitunter auch ihren Sinn haben und dann natürlich respektiert werden.

2. Terrain ist auch gleich das nächste Stichwort: Nicht mehr als 2/2, besser unter 2/2 für Difficulty und Terrain. T1 ist für Rollstuhlfahrer gut, und dann kann man auch mit dem Mopped meist gut ranfahren, absteigen und ein paar Schritte geht auch noch, also T1,5 ist auch ok. D2 maximal, weil in Leder und Cordura wirds sonst schnell anstrengend, die Dosensuche ist ja schließlich nur Beiwerk.

3. Mindestens small zu suchen hält einem die phantasielosen Petlinge und abgesoffenen Filmdosen vom Leibe.
Da wo jemand schon eine richtige Dose versteckt hat steckt meist auch etwas Gerhirnschmalz hinter. Leider verpasst man damit auch die eine oder andere eigentlich gute Dose auf dem Weg.

Aber etwas Schwund ist immer und wir wollen ja nicht alle zwei Kilometer anhalten. So lange die erweiterte Homezone für dieses Beuteschema noch genug hergibt kann man sich den Luxus leisten.

Dreifaltigkeit

Drei Podcaster, drei Formate, drei verschiedene Aufnahmegeräte, aber nur eine Location.

Oder so in etwa zumindest, denn das Hell oder Dunkel gibts wohl auch dreimal in Berlin.

Was dann auch zu leichten Startproblemen geführt hat. Wie auch immer: Der erste Teil des Dreierleis hier, der Rest wo anders.

cachetalk104.mp3

World Wide Flashmob VIII in Berlin

Wie auch immer man zu diesen Flashmobs steht. So blöd sich der Gedanken auch meist anhört, genau so viel Spaß haben die Teilnehmer offensichtlich jedesmal.

Da braucht man schon gar nicht mehr zu diskutieren, was das ganze nun mit Geocaching zu tun hat. Andere Ideen mögen ihre Probleme haben als Event bei GC gelistet zu werden, mit Flashmobs klappt das irgendwie immer, solange das Event nur für Geocacher ist und diese sich dann in ein Logbuch eintragen können.

Alle guten und schlechten Cache-Ideen werden leicht mal zu einer Serie, das kennen wir schon von Fallrohren an Gotteshäusern und anderen horizontalen und vertikalen Leitplanken. Für Flashmobs hat hier die WWFM-Serie die Weltherrschaft übernommen, zumindest soweit es um Geocaching geht.

Hier ein kleiner Fotofilm aus der Tube zum Geocaching-Flashmob heute in Berlin:


Geocacher aus Berlin und umzu trafen sich zu einem Flashmob-Event im Europa-Center an dieser Uhr mit der Fluorescein-Lösung. Das gute Stück soll mal ein Geschenk der Franzosen gewesen sein und geht auch etwas vor. Um 13 Uhr war es jedenfalls soweit:

Es flogen die Seifenblasen soweit die Lunge reichte, und dabei hatten nicht nur die Kinder ihren Spaß. Und zwar so etwa für 10 Minuten bis der Wachschutz bat den Unfug nun einzustellen.

Beim loggen vor der Tür (hier war auch schon einmal ein froher Geocaching-Flashmob) dann noch eine Überraschung: Groundspeak hatte eine Delegation zur Berichterstattung vorbeigeschickt: Eric und seine Kamerafrau nahmen Interviews für das Geocaching-Blog Latitude 47 auf.

Naturschutz beim Geocaching mit Magellan

Der GPS-Hersteller Magellan unterstützt nach 2010 nun auch 2011 CITO Events von Geocaching.com und erneuert somit sein Sponsoring.

CITO ist eine globale Initiative der Geocaching-Gemeinschaft, die die Reinigung und Müllentsorgung in Parks und Wäldern unterstützt. Die CITO Events finden weltweit statt und werden auf lokaler Ebene von Freiwilligen organisiert und gefördert.

Geocaching ist den meisten Menschen kein Fremdwort mehr, denn die digitale Schnitzeljagd ist mittlerweile zum beliebten Freizeittrend avanciert. Bei so genannten Cash In Trash Out-Events - auch CITO Events genannt - sammeln Geocacher auf Ihrer Schatzsuche Müll auf und entsorgen diesen umweltgerecht. Somit verbindet man das Angenehme mit dem Nützlichen und leistet einen Beitrag zum Naturschutz. Magellan und Geocaching.com ermuntern Geocacher bei jedem Ausflug die Natur im Hinterkopf zu haben.

Lokale CITO Events finden das ganze Jahr über statt. Magellan will 50 Incentive-Pakete an CITO-Event-Veranstalter weltweit verteilen. Diese können sich hierzu mit allen Details zu ihrem Event per Mail unter cito@magellangps.com anmelden.

Außerdem sucht Magellan in einer bundesweiten Aktion die Magellan Botschafter 2011 und bietet allen Outdoor-Begeisterten somit eine besondere Chance. Bewerben können sich Outdoor-Fans bis zum 15. Mai. Auf das Gewinnerteam warten 5.000 Euro und eine GPS-Ausstattung von Magellan. An den Wochenenden cruist das Team dann in einem Magellan gebrandeten Land Rover Defender von Stadt zu Stadt und besucht beliebte Outdoor-Events.

Outdoor-Botschafter kann prinzipiell jeder werden, der die Natur liebt, viel Zeit im Freien verbringt und einen gültigen Führerschein besitzt. Natürlich sollte man sich für Outdoor-Sportarten wie Trekking, Wandern oder Mountainbiking begeistern und diese Freude gerne mit anderen teilen. Für die Aktion können sich jeweils Zweier-Teams bewerben.

In einem Land Rover Defender geht es anschließend an den Wochenenden von Stadt zu Stadt, um die Magellan Produkte im Rahmen von Sportevents vorzustellen und möglichst viele Menschen zu begeistern. Egal ob Kiel oder München: Die Outdoor-Tour führt durch ganz Deutschland. Am 29. Mai geht es für das Gewinner-Team auch gleich in Duisburg los und die Saison endet am 9. Oktober in München.

“Wir schätzen die anhaltende Unterstützung von Cache In Trash Out und Geocaching durch Magellan. Geocacher achten sehr auf die Umwelt und sind stolz darauf, die Natur so zu hinterlassen, wie sie sie vorgefunden haben. Wir sind alle sehr daran interessiert, die Natur zu bewahren und die CITO Aufräumarbeiten spiegeln dieses Engagement wider,“ so Jeremy Irish, CEO von Groundspeak und Geocaching.com.

„Magellan ist auch dieses Jahr froh über die Partnerschaft mit Geocaching.com und über den damit verbundenen weltweiten Umweltschutz. Die Zahl der Geocacher wächst stetig und die Gemeinschaft macht einen hervorragenden Job, die lokalen Veranstaltungen zu organisieren und die Parks, Wanderwege und Wälder für die nächste Generation zu säubern. Wir sind stolz darauf Cache In Trash Out Veranstaltungen zu unterstützen und danken allen Outdoor-Begeisterten, die unsere Geräte verwenden und die Natur sauber halten,“ so Hossain El Ouariachi, Marketing Manager D/A/CH bei Magellan.

Quelle: Pressemitteilung Magellan / Text 100 GmbH

TomTom verkauft Raser-Daten

"Nothing to hide" - ich habe nichts verstecken war immer schon das blödeste Argument wenn man sich nicht über die Datensammelwut einiger Hersteller aufregen wollte.

Dass Kriminelle gern das prestigeträchtige Apfeltelefon verwenden dürfte die Polizei gefreut haben. Denn immerhin loggt das gute Stück wohl mehr als manch einer sich gedacht hat. Was genau alles kann sich übrigens mit dem iPhone Tracker angucken. Der übrigens verwendet vorbildlicherweise OpenStreetMap als Kartengrundlage.

Ob Ermittlungsbehörden gern mal Daten kaufen wenn es sich lohnt, wissen wir von geklauten Schweizer Bankdaten. Nun wollten die Holländer auch gern ein paar Einnahmen bei der Verkehrsüberwachung verbuchen wollen und haben TomTom ein paar Daten abgekauft. Im Vergleich zu deren Kursen sind unsere Bußgelder übrigens echte Schnäppchen.

TomTom war sonst immer neben Garmin meine Empfehlung für Navis, das muss ich noch mal überdenken. Strategisch sinnvolle Standorte für Blitzer lassen sich natürlich viel besser finden, wenn die Raser die Daten frei Haus liefern.

Für den Deal mit der Polizei von TomTom hat man sich zwar entschuldigt (Zitat: "Wir haben niemals damit gerechnet, dass so viele unserer Kunden unglücklich darüber sind.") aber auch hier sieht man wieder das Interesse an Geodaten bei Ermittlungsbehörden. Und mit den gesammelten Daten kann man noch viel mehr machen, was wir nun mitbekommen ist der die Spitze des Eisbergs.
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