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moenk's podcast #8: Geocaching-Taschenlampen

Geocaching Nightcaching - das ist Geocaching bei Nacht. Mit der Taschenlampe werden Reflektoren an mit dem GPS-Empfänger bestimmten Positionen gesucht. Aber welche Art von Taschenlampe ist für die Suche geeignet?

In dieser Ausgabe geht es um die verschiedenen Eigenheiten der auf dem Markt erhältlichen Leuchten, vom Klassiker Maglite bis zum aktuellen Geheimtipp: Die LED-Taschenlampe Fenix L2D.

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Papierloses Geocaching mit Palm und Linux

Geocaching Durch Zufall findet vor ein paar Tagen ein Palm m515 seinen Weg zu mir auf den Schreibtisch. PDAs veralten wie alle Computer recht schnell und sind dann sehr günstig zu haben. Ich wollte das gute alte Stück (muss so um 2001 auf den Markt gekommen sein, gibts für wenige Euro bei ebay) nur für einen Zweck haben: Die Beschreibungen von Geocaches sollten darauf auf einfache Weise abgelegt werden so dass man sie statt der üblichen Ausdrucke mitnehmen kann.
Nun weiß ich wohl, wie andere Geocacher das so machen, aber das ist mir doch zu umständlich, zumal man dafür Windows-Programme verwendet und dann müsste ich erst mal neu booten. Für die erste Gehversuche auf dem für mich neuen Gebiet Palm hab ich mir zwar auch die Software vom Hersteller heruntergeladen und unter Windows installiert - aber bei openSUSE-Linux ist gleich alles dabei, was man braucht um mit dem Palm Daten auszutauschen.
palm kpilot linuxkpilot linux upload mobipocket
Das Programm heisst KPilot und verwendet eine Library mit dem Namen Pilot-Link. Beides war bei mir schon installiert und ich war überrascht wie problemlos das Ganze funktionierte. Beim ersten Start führte ein Assistent die Einstellungen durch und prüfte kurz die HotSync-Funktion. Danach konnte man die von geocaching.com mit der Pocket Query geschickten eBooks auf den Palm installieren. Leider enthalten die eBooks keine Spoiler-Bilder. Um das zu erreichen müsste man sich wie oben erwähnt mit fast einer Handvoll Windows-Programmen passende eBooks selbst anfertigen und der Aufwand ist mir zu groß.
Um das eBook zu lesen muss man sich auf dem Palm das Programm MobiPocket installieren, es erfüllt seinen Zweck aber es fühlt sich mitunter etwas zäh an, vor allem ist aber der Umgang damit gewöhnungbedürftig. Gefallen hat mir, dass man sich mehrere eBooks auf den Palm legen und zwischen diesen beliebig wechseln kann, also für verschiedene Regionen. Es gibt ein Inhaltsverzeichnis, in dem alle Geocaches aufgelistet werden mit Hyperlink zu der ausführlichen Cachebeschreibung. Die decodierten Hints finden sich in einem Appendix und sind dummerweise nicht verlinkt. Allerdings ist dieser Appendix auch recht praktisch wenn man Traditionals mit den Koordinaten schon auf dem GPS-Empfänger hat und nur noch die die Hints benötigt.
Eine Alternative für mich wäre CacheMate gewesen. Das Programm besteht aus zwei Teilen, einmal dem "cmconvert", mit dem man die PQ von geocaching.com in eine geeignete Datenbank für den Palm konvertiert und dann dem Programm für den Plam, mit dem man diese Datenbank dann durchsuchen kann. Die Testversion zeigt aber nur 10 Datensätze an und Spoilerbilder gibts hier ohne Zusatztools auch nicht. Außerdem hab ich noch GeoNiche ausprobiert: Das Programm kann noch viel mehr, es macht den PDA mit GPS-Maus zu einem kompletten GPS-Empfänger mit Wegpunkt- und Routenverwaltung, die benötigten Informationen zum Geocaching konnte ich aber nicht ablesen.
Fazit: Wer einfach nur statt Ausdrucken auf Papier ein kleines elektronisches Gadget mitnehmen möchte, der lege sich einen alten Palm zu und lasse sich die PQ mit zusätzlichem eBook schicken. Die eBooks lassen sich auf einer Speicherkarte ablegen, so dass man problemlos mehrere eBooks für verschiedene Zielgebiete mitnehmen kann.

"Get Miro" - Videopodcasting für alle

Software Mit den Namen "Miro" und "Democracy Player" können die meisten sicher wenig anfangen. Selten habe ich mir aber so ein schickes Stück Software auf dem Rechner installiert. Ein kurzer Artikel bei Golem brachte mich auf den Geschmack: Ein neuer Video-Player, der RSS-Podcast-Feeds verwalten kann und noch einiges mehr. Sowas probiere ich gern mit meinem eigenen Video-Podcast-Feed aus.
Die erste Überraschung auf der GetMiro-Homepage (hat übrigens mit den Miro-Bildschirmen nichts zu tun, erstaunlich dass es da keine markenrechtlichen Namenskonflikte gibt): Es gibt nicht nur für Windows Download-Versionen, sondern auch für MacOS und diverse Linuxe, dort sogar komfortabel über Repositories aus dem Internet installierbar. Ich habe mir erstmal die Windows-Version angeschaut, weil ich das gar nicht erwartet und daher schon mal Windows gebootet hatte.
Um es kurz zu machen: Das Miro kann alles, was der Windows-Media-Player eigentlich alles können sollte und um es auf vorhandene Lösungen zu reduzieren ist es eine Mischung aus iTunes und YouTube: Man kann RSS-Feeds (so nennen sich die Sendelisten der Podcast-Sender) angeben und dann Videos angucken. Zusätzlich hat man Zugriff auf alle Videos bei YouTube und kann sich dabei an einem besonderen Feature erfreuen: Man kann die Videos von YouTube herunterladen um sie dann von der Festplatte aus anzugucken, auf Wunsch auch im Vollbild! Das erlaubt YouTube normalerweise nicht, dort ist man auf den Flash-Player auf deren Webseite angewiesen - es bleibt anzuwarten, ob YouTube da irgendwann mal einen Riegel vorschiebt. Ebenfalls sehr nützlich: Man kann die Suche nach einem Stichwort wie "Geocaching" bei YouTube als Channel speichern und ist so immer über die neuesten Videos zu diesem Keyword informiert, die neuesten Clips erscheinen oben in der Liste, egal von welchem Produzenten sie hochgeladen wurden.
Aus der Liste der Sender ("Channel Guide") oder mit einer Suchfunktion lassen sich Video-Clips auswählen, die dann im Hintergrund heruntergeladen werden. Eine Anzeige informiert, wie viele Downloads gerade laufen. Das ganze ist sehr hübsch gemacht, man kann für jedes Filmchen erkennen, ob man es herunterladen kann oder ob es fertig zur Betrachtung bereitsteht. Die heruntergeladenen Videos werden von Miro per default für 5 Tage gehalten bis der Platz wieder freigegeben wird, sofern man nicht den Knopf drückt dass man einen Clip behalten möchte.
Miro Video PlayerDie persönliche Favoriten unter den Podcast-Sendern kann man sich in einer Sidebar als eine Art Bookmark anlegen. Dazu kann sich der Video-Podcast-Publisher auch einen Schnipsel HTML-Code generieren lassen, um ihn auf seiner Website einzufügen. So kann der Besucher der Homepage mit einem Klick die Sendungen abonnieren - selbstverständlich kostenlos.
Meiner persönliches Einschätzung nach hat dies Programm das Potential, ein ähnlicher Killer wie Firefox oder ICQ zu werden. Es spielt Videos in allen gängigen Formaten (auch XVID. MPEG4, H.264) ohne extra Plugins ab, gibt Zugriff auf Video-Podcast-Sender auch in HD (High Definition) und zu allem Überfluss auch noch einen Torrent-Client als Esel-Ersatz integriert. So benutzerfreundlich wie das Ganze dann noch verpackt ist, bleibt die weitere Entwicklung spannend zu beobachten.

Xgl statt Xorg für Desktop-Effekte wie bei Vista

Linux Ich hab ja schon davon gehört, aber so richtig begeistern konnte ich mich ja noch nicht dafür. Da musste ich erst zum LinuxTag 2007 in Berlin fahren um das so ganz nebenbei auf dem Novell-Stand zu sehen, wie schick sich die Desktops auf einem drehbaren Würfel machen.
Die transparent-animierten Fenster sind auch ganz nett und wo es bei Microsoft Richtung Vista geht hab ich mir heute mal anguckt wie man sowas bei openSUSE 10.2 konfiguriert. Ich hatte ja die Novell/Suse-Leute gleich mal gefragt wie das geht, ich dachte da an so einen Menüpunkt bei Yast2, aber nein: Das soll man noch selbst mit dem Editor machen und dazu ein Howto im Wiki lesen.
Das ganze funktioniert aber so einfach und so stabil dass ich mich wirklich frage was das nun wieder soll - wo Yast2 das mit den Yast-Installationsquellen der 3D-Grafikkarten-Treiber bei der Installation schon schafft könnten die openSUSE-Entwickler das auch mit erledigen.
Einfach in der "/etc/sysconfig/windowmanager" statt "Xorg" den "Xgl" angeben und neu starten ist alles! Danach kann man sofort mit gedrückten Strg-Alt-Tasten in Kombination mit der linken Maustaste oder Cursor links/rechts die vier Arbeitsflächen auf einem Würfel rotieren. Wie das ganze dann aussieht kann man im ersten meiner beiden Video-Podcasts zur Messe kurz sehen.
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