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Volere-Schema

Software Das Volere-Schema wurde von der Atlantic Systems Guild entwickelt und stelt Hilfsmittel und Materialien um das Thema Anforderungsdefinition im Software Engineering bereit.

"il volere" ist italienisch und bedeutet auf Deutsch soviel wie "wollen", "mögen" aber auch "brauchen".

Am bekanntesten ist dabei sicher die "Snowcard", ein Karteikarten-Formular, mit dem die einzelnen Anforderungen strukturiert und formalisiert für ein Software-Projekt auch in einer Datenbank erfasst werden können.
volere snowcard
Der Name Snowcard soll übrigens von dem optischen Eindruck kommen, der ensteht wenn ein Karteikasten mit diesem A6-Kärtchen aus der Hand gleitet...

Jede Anforderung bekommt eine Nummer. Damit kann sie von weiteren Anforderungen referenziert und eindeutig identifiziert werden.

Dazu wird jede Anforderung einem "Requirement Type", also einem Anforderungstyp zugeordnet. [...]

Eine kurze Beschreibung und der Hintergrund dieser Anforderung, also was mit dieser Anforderung beweckt werden soll, sind dann die nächsten beiden Punkte, die erfasst werden.

Die Quelle der Anforderung wird ebenfalls vermerkt, wer hat diese Anforderung haben wollen?

Zusätzlich wird angeben, wie später überprüft werden kann, ob diese Anforderung vom fertigen Produkt erfüllt werden kann. Im idealen Fall kann hier schon ein Test für die Qualitätssicherung spezifiziert werden.

Zwei wichtige Felder sind die Kundenzufriedenheit, wenn das Feature implementiert wurde oder der Grad der Unzufriedenheit, wenn das Feature in der fertigen Software nicht vorhanden ist. Sie werden mit Werten von 1 bis 5 ausgefüllt, dabei stellt 1 relative Emotionslosikeit und 5 extreme Emotionen dar, aber sehr unzufrieden oder auch sehr zufrieden.

Damit kann man die sogenannten "goldenen Türklinken am Rolls-Royce" vermeiden, darunter versteht man Features die einige Benutzer gern hätten, die aber eigentlich gar nicht so wichtig sind.

Schließlich können noch Abhängigkeiten und Konflikte angegeben werden. Abhängigkeiten treten vor allem zu weiteren Anforderungskarten auf und können so mit der Angabe der Anforderungsnummer an dieser Stelle dokumentiert werden "wenn nicht dies, dann aber auch nicht das". Konflikte bedeuten eher "wenn jenes Feature, dann aber dieses Feature nicht".

openSUSE Linux 10.3 - grün und gut

Linux Ich wollt mich ja eigentlich diese Runde mal drücken - die Installation von der Suse 10.2 war mir noch in Erinnerung, und ein neues System tat eigentlich ja nicht schon wieder not. Hätte auch geklappt, wenn ich mir erst die CD-Images der Suse 10.3 hätte ziehen müssen. Wäre da nicht die c't gewesen, die typische Klolektüre aller Vertreter der IT-Zunft. Es rächte sich mal wieder von den inhaltsschweren Themen der iX zurück zur entspannten IT-Blabla des Klassikers aus dem Heise-Verlag gewechselt zu haben: Eine DVD, bootfertig zur Installation der neuen Version lag gleich bei.
Da konnte ich nicht mehr anders. Kurzes Backup, tat eh mal wieder not, Root-Partition plattgemacht und rein mit der Silberscheibe. Erste Aufälligkeit: Es ist wieder grün. Nicht ein wenig grün, sondern richtig grün, so wie früher aus Nürnberg. Das war für mich erst mal ein positiver Eindruck. Die Installation lief fix durch und ich hab das ja auch nicht zum erstenmal gemacht, es geht ziemlich automatisch, Windows ist auch nicht einfacher. Aber: Danach fehlte erst mal wieder alles.
Nun hab ich mich ja in letzter Zeit was Installation von Software unter Linux angeht zu Smart orientiert. Im Wiki des Linux-Clubs gabs auch gleich passende empfohlene Linux-Quellen für Smart, so dass ich mir alles an Bord holen konnte was ich so brauche. Das System war damit auch gleich aktuell, einige Versionen sind dabei so neu, da steht das CVS noch dran. Ein paar Kleinigkeiten gabs zwar, Gaim heisst nun ja Pidgin und wie ich ergoogeln musste: k3b-mad ist nun k3b-codecs. Davon ab konnte ich nach der Installation gleich da weitermachen wo ich vorher aufgehört hatte, die Home-Partition passte direkt ins neue System.
Interessiert hatte mich die Version von Amarok, wie in der c't dargestellt, mit der Funktion automatisch benötigte Codecs nachzuinstallieren, das habe ich bei Unbuntu schon ganz schick gefunden. Funktionierte aber nicht, wenn ich das machen wollte kam ich nur zu einer Webseite wo mir dann doch nicht mehr klar war was ich da nun machen kann. Im Gegensatz dazu waren die Treibern für die nVidia-Grafikkarte mit dem One-Click-Install völlig problemlos nachinstalliert. Video-Podcasts mit Amarok hätte mir ganz gut gefallen, Podcast kann Amarok sehr schön verwalten, so lang ich kein Miro für Linux hab ist das eine gute Lösung, iTunes wirds für Linux wohl eh nie geben. Nur für Video-Podcasts muss man immer noch einen MPlayer oder Kaffeine starten, das könnte auch gleich im Amarok laufen.
Insgesamt ist die aktuelle Suse damit kein besonders großer Wurf für mein Empfinden, aber wenn ein System problemlos läuft und sich sauber installieren lässt ist das doch auch schon mal was wert. Zusammen mit der passenden Ausgabe der c't kann ich die aktuelle Suse durchaus wieder empfehlen.

Kundenwünsche und Kick-Off-Meeting

Software Jedes Fußballspiel beginnt mit dem Anstoß und jedes Projekt hat auch einen Anfang. Diesen Anfang sollt man klar definieren und er gibt einen guten Startpunkt in der Dokumentation vor.

Ein sogenanntes Kickoff-Meeting hat für fast jedes Projekt stattgefunden, oft ist man sich dessen aber gar nicht so sehr bewusst. Vielleicht war es nur ein kurzes Gespräch in der Pause, vielleicht hat einen der Chef auch zu sich gerufen, aber eins ist sicher: Der Kunde hat hier einen Wunsch geäußert, was er gerne haben möchte.

Dabei werden üblicherweise Notizen angefertigt, denn niemand kann sich alles merken, und hier etwas zu verwechseln oder zu vergessen ist später meist nur noch mit grossen Aufwand (sprich: Kosten) zu korrigieren.

Wenn man vorher weiß, dass ein neuen Projekt angeschoben werden soll, also ein Kickoff-Meeting ansteht, dann sollte man schon mal ein Flipchart bereitstellen wo die Ergebnisse notiert werden können. Das Papier kann man dann später abfotografieren oder zusammenfassen. Alternativ nimmt man ein Notebook mit und schließt es an einen Beamer an, in diesem Fall kann man Programme wie PowerPoint, Visio oder MindManager verwenden (sofern man sie beherrscht).

Schlau ist es an dieser Stelle zu zeigen, was man gelernt hat um ein Brainstorming festzuhalten: Ein Mindmap (mit dem Mindmanager) oder eine erste Use-Case-Analyse (mit einem UML-Tool) sind hier sicher geeignete Werkzeuge. Aber auch ein Lastenheft oder im einfachsten Fall ein paar Anforderungen in einer Notiz sind möglich, vielleicht gabs auch eine E-Mail, die das Projekt ausgelöst hat.

Auf jeden Fall ist es wichtig zu zeigen, wie man an die Wünsche des Kunden gelangt ist! Es muss für die Prüfer nachvollziehbar sein, welche Wünsche zu dem Projekt geführt haben um zu beurteilen, ob daraus vom Prüfling korrekt die richtigen Schritte abgeleitet wurden.

Die Analyse der Wünsche eines Kunden braucht schließlich auch noch Zeit; diese Zeit muss in der Planung wiederzufinden sein und die Kosten dem Projekt zugerechnet werden.

Schnittstellen im Projektumfeld beschreiben

Software Oft werden Punkte verschenkt weil für die Prüfer der IHK die Projektschnittstellen um betrieblichen Projektumfeld nicht ausreichend beschrieben werden. Sowohl das Umfeld des Projekts als auch die Schnittstellen müssen so umfangreich wie erforderlich beschrieben werden.

Wenn das Ergebnis des Projekts auch nach Projektende noch im Einsatz sein soll entsteht an dieser Stelle möglicherweise auch noch ein oder mehrere Support-Prozesse, die das Projekt im betrieblichen Umfeld weiter leben lassen. Beispielsweise muss eine Software-Lösung die im Rahmen des Projekts erstellt wurde auch noch gewartet und/oder supported werden: Wer macht das?

Mit Projektumfeld sind die projektbezogenen Bedingungen gemeint, unter denen das Projekt durchgeführt wird. An dieser Stelle kann ein Organigramm sehr sinnvoll sein, denn ein Bild sagt ja bekanntlich mehr. Außerdem ist dies eine gute Gelegenheit zu beweisen gut aufgepasst zu haben als der Betrieb und sein Umfeld behandelt wurde.

Zum Projektumfeld gehört auch die Hard- und Software mit der gearbeitet wird. Hier nur die Produkte aufzuzählen ist dazu eine eher schwache Leistung, interessant ist dabei ja vor allem, wofür sie verwendet werden.

Ähnliches gilt auch für die Schnittstellen: Nur die Namen der Beteiligten aufzuzählen bringt nicht viel. In welcher Funktion arbeiten Herr Meier, Müller, Schulze? Welche Art von Informationsaustausch ist mit ihnen erforderlich? Diese Beteiligten sollten sich im Organigramm auch wieder finden.

Auch hier kann man mit einem Bild im Anhang zeigen, dass man in der Ausbildung nicht geschlafen hat: Auf ein Vorgangskettendiagramm (VKD) oder eine ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) kann man gut verweisen und verschwendet nicht so viel wertvollen Platz im Textbereich.

Update von Windows XP auf Windows Vista ohne Neuinstallation

MCSE Nur WIndows XP Home kann ohne Neuinstallation auf Windows Vista Home upgedated werden. Die vorhanderen Programme müssen in diesem Fall nicht neu installiert werden.

Für Windows XP Professional oder Windows 2000 sowie andere Varianten ist dies nicht möglich! Hier ist eine saubere Neuinstallation erforderlich.

Windows 2000 könnte man immerhin auf WIndows XP und dann auf Windows Vista updaten. Auf diesem Umweg kann man seine installierten Applikationen in den meisten Fällen retten.

Bei einem Update werden alle Daten aus "Windows", "Dokumente und Einstellungen" sowie "Programme" in ein Verzeichnis mit dem Namen "Windows.OLD" verschoben.
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