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Flipchart

Software Fast jedes Meeting wird von einem Flipchart begleitet. Auch in einigen Präsentationsbereichen hat das Flipchart seine Bedeutung. Für die Präsentation von IT-Projekten ist aber eher ungeeignet, da es als nicht zeitgemäß und vor allem nicht fachgerecht betrachtet wird.

Man kann das Flipchart aber sehr schön begleitend für den Medien-Mix einsetzen. Die Gliederung oder der Präsentationsablauf kann auf einer Seite für das Flipchart vorbereitet und wirkungsvoll währender der Präsentation abgehakt werden.

Es ist recht ungewohnt, mit dem Stift in der Hand auf einem grossen Blatt Papier zu schreiben! Man sollte es üben, gross genug und vor allem gerade zu schreiben! Gerade ersteres fällt deswegen schwer, weil man sonst eher kleinen Buchstaben aufs Papier bringt, der Reiz "Stfit auf Papier" ist im Gehirn daher mit eher kleiner Schrift verknüpft.

Selbstverständlich sollte man auch wissen, was man schreiben möchte, damit man den Satz auch gut umgebrochen auf die Seite bringen kann. Das hat im IT-Zeitalter auch nicht mehr jeder drauf - wo die jedes Programm den Text immer automatisch auf die Zeilen verteilt.

Wenn ein Stift längere Zeit liegt, kann er leicht austrocknen. Insbesondere da viele Zeitgenossen es nicht auf die Reihe bekommen Kappen wieder richtig aufzusetzen (die haben meist auch Probleme damit Türen wieder zu schließen). Daher Stifte für die Präsentation ausprobieren!

Sollen Farben verwendet werden, sollte man sich der Wirkung der Farben bewusst sein. Es ist keine gute Idee, alles in rot zu schreiben, nur weil gerade nur ein solcher Stift beim Flipchart gelegen hat.

Qualitätssicherung

Software Art und Umfang der Qualitätssicherung hängen immer vom Projekt ab. Sinnvollerweise wurde die Qualitätssicherung schon bei der Auftragsvergabe vereinbart, dann gibt es an dieser Stelle nicht mehr viel zu interpretieren.

Abhängig davon was mit der Qualitätssicherung überhaupt erreicht werden soll sind zwei Fälle zu unterscheiden:

Die konstruktive Qualitätssicherung arbeitet vorausschauend und trägt schon während der laufenden Arbeit zur Qualitätssicherung bei. Man kann damit versuchen Risiken für ein Scheitern des Projekts schon im Vorfeld auszuschließen.

Die analytische Qualitätssicherung ist eine messende Qualitätssicherung und misst die Qualität des Projekts oder Produkts zu festgelegten Zeitpunkten. Diese Zeitpunkte sind üblicherweise durch Meilensteine schon im Pflichtenheft vereinbart. Spätestens der Test vor der Abnahme sollte vereinbart sein und als analytische Qualitätssicherung auch dokumentiert werden (z.B. Messprotokolle, Checkliste).

Auf jeden Fall will der Prüfer von der IHK eine Qualitätssicherung sehen, auch wenn der Auftraggeber sie nicht gefordert hat, zumindest soll der Auszubildende daran gedacht haben. Diese Qualitätssicherung muss nachvollziehbar sein, es reicht natürlich nicht aus zu schreiben "ich habe alles ausprobiert und war zufrieden". Wenn Testdaten eingesetzt wurden, sollten diese auch in Art und Umfang erkennbar sein damit nachvollziehbar ist, ob sie den Testzweck erfüllen.

Die Qualitätssicherung sollte ehrlich und angemessen sein, ein- bis zwei Stunden darf man dafür mindestens in das Projekt verplanen. Beim Fachinformatiker Anwendungsentwicklung auch deutlich länger, da es dem Auftraggeber meist nicht möglich ist zu erkennen, welche Maßnahmen der Qualitätssicherung erforderlich und sinnvoll sind.

Geschichte der UML

Software In den 90er Jahren entstand als Reaktion auf zahlreiche Vorschläge für Modellierungssprachen und -methoden UML. Damit sollte die damals hochaktuelle objektorientierte Softwareentwicklung unterstützt werden. Erfinder der UML waren insbesondere Grady Booch, Ivar Jacobson und James Rumbaugh (auch als "die drei Amigos" bekannt, wohl in Anlehnung an den sehr mäßigen Spielfilm).

Bei ihrer Tätigkeit im Unternehmen Rational Software entstand der Ansatz, die vorhandenen Methoden strukturiert zusammenzuführen. Daraus entstand die UML, zur Standardisierung, Pflege und Weiterentwicklung wurde die Sprache wurde an OMG übergeben, die die Sprache am 19. November 1997 als Standard akzeptierte.

Ab August 1999 strebte die OMG dann die Weiterentwicklung an, verschiedene Gruppen und Einzelpersonen reichten Entwürfe ein.und im Oktober 2002 konnten alle Vorschläge für die UML 2.0 Infrastructure und die UML 2.0 Superstructure präsentiert werden. Die Hauptschwierigkeit bestand nun darin, die unterschiedlichen Entwürfe zu einer Spezifikation zu verbinden. Erst im Februar 2007 konnte die OMG die jetzt aktuelle Version UML 2.1.1 veröffentlichen, die aber noch nicht von allen UML-Tools unterstützt wird.

moenk's podcast #11: come2linux 2007 in Essen

Linux
Die "come2linux" ist eine Ausstellung zum Thema Linux und Open-Source und richtet sich ebenso an Einsteiger im Linux-Bereich wie an Fortgeschrittene. Im Glaspavillon der Universität Essen-Duisburg stellen Anbieter von Linux-Produkten und Open-Source-Projekten aus was sie zu bieten haben. In dieser Sendung werden einige interessante Produkte und Projekte vorgestellt, die vielleicht noch nicht jeder ohnehin schon kennt.

moenk-2007-11-11-90303.mp4

come2linux
Veranstaltungs-Website der "come2linux"

matrica
HBCI-Homebanking-Software für Linux

Lugor e.V.
Linux-User-Group Oberhausen-Rheinland

PING e.V.
Verein zur Förderung der privaten Internet-Nutzung

Milin-Verlag
Vorkonfigurierte open-SUSE und Literatur

Fax-Empfang "small & simple" mit mgetty

Linux Seit ein paar Monaten hab ich mal wieder einen Server. Linux natürlich, obwohl oder gerade weil ich mich als MCSE mit Windows-Servern durchaus auskenne. Davor hatte ich die fromme Idee, Energie zu sparen und ein Fujitsu Storagebird statt eines dedizierten Servers laufen zu lassen. Das ist an sich keine schlechte Lösung, wenn, ja wenn diese Festplatten mit Ethernet-Interface nicht so grottig lahm wären, dass es keinen Spass mehr macht mal eben ein bis zwei Gigabyte Backup auf den Server zu schieben. Also musste doch wieder ein lärmender, stromfressender Server in den Heizungsraum.
Mit der Installation von Suse 10.2 hab ich dann auch ein altes USRobotics Faxmodem (gabs für einen Euro bei ebay) als Faxserver installiert, die Telefonanalage lag einfach zu nah. Hylafax sollte es sein, das gilt so als die Empfehlung für Linux und ist bei der Suse auch gleich dabei. Der Hylafax-Server ist schon eine durchdachte Lösung, man kann mit Windows-Clients auch komfortabel faxen, wenn denn erst mal alles läuft. Die Konfiguration ist aber schon reichlich fummelig, es gibt zwar ein Setup, das die notwendigen Einstellungen vornimmt, aber man sollte schon alles gleich richtig eingeben: Wenn man hinterher etwas ändern möchte, muss man doch wieder in die Konfigurationsdateien eingreifen. Vor allem wenn man Wünsche wie "warte nicht auf das Freizeichen an der Telefonanlage und wähle gleich eine 0 vorweg" hat - zu alten FIDO-Mailbox-Zeiten sagte man "ATX3DT0," dazu.
Selten gibt es bei Linux den Fall, dass man nur das eine, aber nicht das andere Programm gleichzeitig installiert haben kann. Hylafax und mgetty/sendfax sind zwei solche Programme. Nun kenne ich mgetty schon sehr lange, in Linux-Gründerzeiten gab es dieses Programm schon, und es ist immer noch installierbar. Will man damit faxen, möglicherweise gar von Windows-Kisten, wirds mindestens genauso eine Frickelei wie bei Hylafax. Aber nur für den Fax-Empfang ist die Konfiguration völlig einfach. Nach der Installation wird der mgetty einfach mit dem vorbereiteten Eintrag in der Inittab aktiviert.
Da muss auch nichts groß konfiguriert werden, mgetty findet das Modem und wartet auf Anrufe (ok, die Schnittstelle muss man schon angeben, und alles unter der Voraussetzung, wir reden von richtigen Modems, so mit seriellem Kabel und externen Netzteil). Einzige Hürde ist das Skript "new_fax", mit dem die eingehenden Faxe an einen oder mehrere User gemailt werden. Mit diesem Skript kann man sich selbst ausdenken, was mit einem eingehenden Fax passieren soll, aber Weiterleitung als Anlage einer E-Mail ist so die übliche Variante. Es liegen auch diverse Skripte bei, meine Wahl ist das unter den Beispielen als "new_fax_mime4" im mgetty-Paket enthaltene. Dazu muss man dann noch die Pakete "netpbm" für die Konvertierung der Grafiken und "metamail" für die Konvertierung der Faxe als MIME-Attachment nachinstallieren.
In der installierten Form ist mgetty eine bestechend schlanke Lösung: Das ausführbare Programm hat keine 100 KB, die Konfiguration für Linuxer sehr naheliegend, für alle anderen in den /etc-Dateien gut dokumentiert. Wenn es nur darum geht, auf einem Server Faxe entgegenzunehmen, ziehe ich mgetty dem fetten Hylafx-Paket deutlich vor.
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