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Präsentationsregeln

Software Jede Präsentation ist anders, dies gilt ganz besonders für die Präsentation zur Abschlusprojekt bei der IHK. Trotzdem lassen sich ein paar grundsätzliche Regeln aufstellen die es zu beherzigen gilt:

Blickkontakt halten: Der einfachste Trick besteht darin, im Laufe der Präsentation in jede Richtung der Zuschauer einmal zu schauen, vielleicht auch einmal lächeln. Damit bewirkt man, dass jeder Zuschauer den Eindruck hat "mich hat er auch angeschaut, mit mir hat er auch gesprochen". Nur ganz kurz Richtung Tafel oder auf das Spickzettel-Kärtchen schauen, wenn es nicht zu vermeiden ist.

Standpunkt vertreten: Die Präsentation ist nur überzeugend, wenn auch erkennbar ist dass der Vortragende weiß wovon er spricht und dahinter steht.

Gestik frei und ungezwungen: Man erkennt sofort, ob jemand sich in der Rolle als Vortragender wohlfühlt. Nicht am Tisch festhalten, nicht am Projektor und auch nicht an der Tafel, schon gar nicht an der Wand oder am Tisch abstützen, Hände nicht in die Taschen stecken. Nicht übermäßig gestikulieren, aber durchaus etwas mit den Händen sprechen.

Zeigen was zu sehen ist: Laserpointer und Zeigestock sind tolle Hilfsmittel um das Interesse des Zuschauers in eine bestimmte Richtung zu lenken! Sie sollten unbedingt verwendet werden. Nicht mit dem nackten Finger auf Overhead-Folien oder Beamer-Projektionen zeigen. Auf dem Overhead-Projektor einen Kugelschreiber verwenden, um auf Details hinzuweisen.

Sprechpausen: Der Zuschauer will nicht im Vortrags-Stakkato ersticken. Und als Vortragender darf man auch mal Luft holen. Rhetorisch geschickt Fragen einbauen, die der Zuschauer kurz für sich beantworten muss, aber die Antwort nicht einfordern sondern gleich nachliefern.

Ende finden: Kurz vor Schluss auf das nahe Ende hinweisen - die Prüfer wollen das Ende gern angekündigt haben, da im Zweifelsfall die Präsentation abgebrochen werden muss, wenn die Viertelstunde um und das Ende nicht absehbar ist. Dann die letzte Folie, für die Aufmerksamkeit bedanken. So selbstverständlich es ist, auf die Möglichkeit im Fachgespräch offene Fragen zu klären sollte hingewiesen werden.

Flipchart

Software Fast jedes Meeting wird von einem Flipchart begleitet. Auch in einigen Präsentationsbereichen hat das Flipchart seine Bedeutung. Für die Präsentation von IT-Projekten ist aber eher ungeeignet, da es als nicht zeitgemäß und vor allem nicht fachgerecht betrachtet wird.

Man kann das Flipchart aber sehr schön begleitend für den Medien-Mix einsetzen. Die Gliederung oder der Präsentationsablauf kann auf einer Seite für das Flipchart vorbereitet und wirkungsvoll währender der Präsentation abgehakt werden.

Es ist recht ungewohnt, mit dem Stift in der Hand auf einem grossen Blatt Papier zu schreiben! Man sollte es üben, gross genug und vor allem gerade zu schreiben! Gerade ersteres fällt deswegen schwer, weil man sonst eher kleinen Buchstaben aufs Papier bringt, der Reiz "Stfit auf Papier" ist im Gehirn daher mit eher kleiner Schrift verknüpft.

Selbstverständlich sollte man auch wissen, was man schreiben möchte, damit man den Satz auch gut umgebrochen auf die Seite bringen kann. Das hat im IT-Zeitalter auch nicht mehr jeder drauf - wo die jedes Programm den Text immer automatisch auf die Zeilen verteilt.

Wenn ein Stift längere Zeit liegt, kann er leicht austrocknen. Insbesondere da viele Zeitgenossen es nicht auf die Reihe bekommen Kappen wieder richtig aufzusetzen (die haben meist auch Probleme damit Türen wieder zu schließen). Daher Stifte für die Präsentation ausprobieren!

Sollen Farben verwendet werden, sollte man sich der Wirkung der Farben bewusst sein. Es ist keine gute Idee, alles in rot zu schreiben, nur weil gerade nur ein solcher Stift beim Flipchart gelegen hat.

Qualitätssicherung

Software Art und Umfang der Qualitätssicherung hängen immer vom Projekt ab. Sinnvollerweise wurde die Qualitätssicherung schon bei der Auftragsvergabe vereinbart, dann gibt es an dieser Stelle nicht mehr viel zu interpretieren.

Abhängig davon was mit der Qualitätssicherung überhaupt erreicht werden soll sind zwei Fälle zu unterscheiden:

Die konstruktive Qualitätssicherung arbeitet vorausschauend und trägt schon während der laufenden Arbeit zur Qualitätssicherung bei. Man kann damit versuchen Risiken für ein Scheitern des Projekts schon im Vorfeld auszuschließen.

Die analytische Qualitätssicherung ist eine messende Qualitätssicherung und misst die Qualität des Projekts oder Produkts zu festgelegten Zeitpunkten. Diese Zeitpunkte sind üblicherweise durch Meilensteine schon im Pflichtenheft vereinbart. Spätestens der Test vor der Abnahme sollte vereinbart sein und als analytische Qualitätssicherung auch dokumentiert werden (z.B. Messprotokolle, Checkliste).

Auf jeden Fall will der Prüfer von der IHK eine Qualitätssicherung sehen, auch wenn der Auftraggeber sie nicht gefordert hat, zumindest soll der Auszubildende daran gedacht haben. Diese Qualitätssicherung muss nachvollziehbar sein, es reicht natürlich nicht aus zu schreiben "ich habe alles ausprobiert und war zufrieden". Wenn Testdaten eingesetzt wurden, sollten diese auch in Art und Umfang erkennbar sein damit nachvollziehbar ist, ob sie den Testzweck erfüllen.

Die Qualitätssicherung sollte ehrlich und angemessen sein, ein- bis zwei Stunden darf man dafür mindestens in das Projekt verplanen. Beim Fachinformatiker Anwendungsentwicklung auch deutlich länger, da es dem Auftraggeber meist nicht möglich ist zu erkennen, welche Maßnahmen der Qualitätssicherung erforderlich und sinnvoll sind.

Geschichte der UML

Software In den 90er Jahren entstand als Reaktion auf zahlreiche Vorschläge für Modellierungssprachen und -methoden UML. Damit sollte die damals hochaktuelle objektorientierte Softwareentwicklung unterstützt werden. Erfinder der UML waren insbesondere Grady Booch, Ivar Jacobson und James Rumbaugh (auch als "die drei Amigos" bekannt, wohl in Anlehnung an den sehr mäßigen Spielfilm).

Bei ihrer Tätigkeit im Unternehmen Rational Software entstand der Ansatz, die vorhandenen Methoden strukturiert zusammenzuführen. Daraus entstand die UML, zur Standardisierung, Pflege und Weiterentwicklung wurde die Sprache wurde an OMG übergeben, die die Sprache am 19. November 1997 als Standard akzeptierte.

Ab August 1999 strebte die OMG dann die Weiterentwicklung an, verschiedene Gruppen und Einzelpersonen reichten Entwürfe ein.und im Oktober 2002 konnten alle Vorschläge für die UML 2.0 Infrastructure und die UML 2.0 Superstructure präsentiert werden. Die Hauptschwierigkeit bestand nun darin, die unterschiedlichen Entwürfe zu einer Spezifikation zu verbinden. Erst im Februar 2007 konnte die OMG die jetzt aktuelle Version UML 2.1.1 veröffentlichen, die aber noch nicht von allen UML-Tools unterstützt wird.

moenk's podcast #11: come2linux 2007 in Essen

Linux
Die "come2linux" ist eine Ausstellung zum Thema Linux und Open-Source und richtet sich ebenso an Einsteiger im Linux-Bereich wie an Fortgeschrittene. Im Glaspavillon der Universität Essen-Duisburg stellen Anbieter von Linux-Produkten und Open-Source-Projekten aus was sie zu bieten haben. In dieser Sendung werden einige interessante Produkte und Projekte vorgestellt, die vielleicht noch nicht jeder ohnehin schon kennt.

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Milin-Verlag
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