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moenk's podcast #12: Geocaching in Oldenburg und umzu

Geocaching Da muss doch glatt erst mal der Gastcacher Dave "rufnredy" aus Virginia/USA zu uns kommen und von Weltrekordler Tammo "spuchtfink" zu den Geocaches in Oldenburg und umzu begleitet werden, damit es zu dieser Sendung kommen konnte. Aber Vorsicht: Wer keine Spoiler mag oder kein Englisch kann sollte diese Ausgabe lieber auslassen.

moenk-2008-03-20-79907.mp4

NoVAGO
Northern Virginia Geocaching Organization

Problemlösungszyklus

Software Um Probleme in Angriff zu nehmen und zu lösen kennt man einen Problemlösungszyklus.

Phase 1:
Was ist los, worin besteht das Problem genau?
Bevor losgegangen und versucht wird etwas zu tun ist der Analytiker gefragt. Nur wenn man die Situation kennt, kann man sich überlegen, wie das Problem oder die Aufgabe in den Griff zu bekommen ist. "Wer in der Lage ist, einen Ist-Zustand zu beschreiben, gründet eine Beratungsfirma."

Phase 2:
Was soll erreicht werden?
In dieser Phase wird das Ziel des Projekts festgelegt. Hier sind Visionäre die richtige Besetzung, aber auch Strategen können hier ihre Stärken ausspielen.

Phase 3:
Welche alternativen Möglichkeiten gibt es?
Hier kommen Kreative zum Einsatz - möglichst viele Ideen sollten hier in einem Brainstörming gesammelt werden. Wichtig ist dabei, nicht betriebsblind zu sein, also z.B. Software-Werkzeuge zu verwenden, weil man sie immer schon verwendet hat. "Für jemand mit einem Hammer sieht alles aus wie ein Nagel."

Phase 4:
Welche Lösung ist die beste?
Jetzt kommt die Stunde der Entscheider! Um mit verschiedenen Kriterien eine Entscheidung zu fällen bietet sich traditionell die Nutzwertanalyse an.

Phase 5:
Wie soll die Lösung umgesetzt werden?
Das ist nun endlich eine Aufgabe für den Pragmatiker. Jetzt kann endlich die Arbeit verteilt, das Projekt geplant und Werkzeug in die Hand genommen werden.

Phase 6: (in der Literatur meist unterschlagen)
Wurde das Ziel erreciht?
In der Reflektion muss der Analytiker wieder ran. Damit entsteht auch der Übergang zu Phase 1 - falls noch etwas zu tun ist, abhängig davon ob das Ziel erreicht wurde und alle Aufgaben zielgerichtet bewältigt wurden.

Rückmeldung

Software Rückmeldung oder Feedback ist eine Methode der Gruppendynamik zur Verbesserung der Selbst- und Fremdwahrnehmung. Durch Rückmeldung erfährt man etwas, das man sonst nicht erfahren hätte.

Rückmeldung ist daher postiv zu bewerten und nicht zu kommentieren, es ist nicht erforderlich Rechtfertigungen oder Entschuldigungen hervorzubringen. Durch die eigene Reflektion der Rückmeldungen kann man dann entscheiden, ob eigenes Verhalten oder Äußerungen so dem entsprechen, wie man von seinem Umfeld wahrgenommen werden möchte.

So kann man das Bild von sich selbst (Selbstbild) mit dem abgleichen, wie man von anderen wahrgenommen wird (Fremdbild). Indem man die Wirkung seines Verhaltens erkennt kann man insbesondere in Projekten die Arbeitsfähigkeit verbessern und Beziehungen klären.

Für die Rückmeldung sollte die Ich-Botschaft verwendet werden. Mit dieser Selbstoffenbarung kann man die eigene Meinung und die eigenen Gefühle mitteilen. Dies ist günstiger als eine Du-Botschaft, mit der man den Gesprächspartner in eine Verteidigungshaltung bringt. Die Ich-Botschaft kann eine wichtige Methode der Deeskalation sein, da sie dem Empfänger das Nachgeben und Einlenken leichter machen und die Verantwortung für das weitere Geschehen in die Hand des Gesprächspartners legt.

ASUS EeePC - Mini-Notebook mit Linux

Linux Die CeBIT ist vorbei und ich war nicht da. Nun ist Hannover sogar für Studenten mit dem Semesterticket zu erreichen und eine Freikarte findet sich eigentlich auch immer, aber irgendwie passte das zeitlich nicht so recht. Ok, Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich. Also hats mich wohl nicht mehr so interessiert. Meist gibt im Fernsehen dann doch mehr zu sehen und "Dick und Doof" (wobei das nicht abwertend oder beleidigend gemeint sein soll, so hießen die bei uns vor 20 Jahren schon) machen auch ihren täglichen Podcast.
Auch ohne dagewesen zu sein war wohl einer der Renner dies Jahr das sogenannte Subnotebook, also so ein Notebook, bei dem man sperrige Dinge wie DVD-Laufwerk und Festplatte weggelassen hat. Was da rauskommt ist dann kein Notebook und auch kein PDA, sondern sowas dazwischen. Der politisch korrekte (weil mit Linux ausgelieferte) ASUS EeePC war ja schon Ende letzten Jahres ein Thema und bei Geil-ist-geil stand am Freitagnachmittag grad einer rum - 333 € bei einer Preisempfehlung von 299 € !
Das ist von daher schon erstaunlich, weil üblicherweise Hardware im Laden nie das kostet was der Hersteller sich dazu mal als Preis ausgedacht hat. Der Verkäufer grinst nur: Ja, der kostet soviel weil wir ihn da haben. Nun gut, für mich ist überzeugender dass er eine deutsche Tastatur hat, im Gegensatz zu einigen Geräten die man bei ebay so findet. Und die dann mit Versand auch nicht viel günstiger sind. Da isser nun:
eeepc
Im Lieferumfang ist ein schwarzes Täschchen dabei, das sich anfühlt und riecht wie ein neuer Taucheranzug. Neben weiß gibts auch noch schwarze und verschieden bunte Gehäuse. Meiner ist weiß (oder so ein perlmutt) und erinnert etwas an das MacBook von meinem Kumpel TeBeO, nur ist es eben nur halb so groß. Ich hab mal zum Vergleich ein Buch daneben gelegt das der geneigte Leser auch bei sich im Schrank haben könnte, auch vom Gewicht ist der EeePC vergleichbar.
EeePC
Nun lese ich ja meist erstmal keine Dokus, wenns nicht not tut. Bei diesem Gerät tut es nicht not. Aus der Packung nehmen, zusammenstecken, aufladen mit einem Steckerlader, mehr ist im Karton eh nicht drin (von einer CD und einfach gehaltener Papierdoku abgesehen). Einschalten mit dem etwas billig wirkenden Taster und es bootet Linux. Root-Passwort eingeben, Benutzername wählen (ohne Umlaute übrigens) und los geht.
Xandros EeePC
Zwar läuft der EeePC mit Linux, aber davon sieht man hier genausowenig wie bei anderen Geräten wie Routern oder einer dbox2. ASUS hat eine bunte Oberfläche im Handy-Design mit großen Bildchen gemacht, über die sich Programm wie OpenOffice oder Firefox starten lassen. Mein WLAN wird sofort gefunden und WPA klappt auch. Sogar Updates lassen sich komfortabel online machen.

Auf der linken Seite gibts einmal USB und Ethernet sowie eine mit einem Gummipropfen zugestopftes Modem. Ein Headset ist auch hier anschließbar und vor allem für das installierte Skype gedacht. Dekadenterweise könnte man damit auch MP3 auf Ohrstöpsel schicken. Übrigens spielt so ein Linux-basiertes Teil natürlich alles an Video-Formaten ab was bei mir so rumliegt ohne groß zu zicken.

Rechts sind dann noch mal zwei USB-Ports und Platz für eine SD-Speicherkarte. Dazu noch ein VGA-Port, damit man auch mal etwas präsentieren kann. In diesem Fall wird auch eine andere Auflösung verwendet als die für das relativ mickrige (aber stromparende) Display vorgesehene. Wo wir grad dabei sind: Die Lautsprecher neben dem Display klingen gar nicht schlecht, da hab ich in Notebook schon schlimmeres gehört. Und die eingebaute Webcam ist mindestens genausogut wie einfache Modelle für den PC vom Grabbeltisch (leider unterstützt der Messenger Pidgin keine).

Fazit: Der EeePC ist ein flottes Teil mit Linux, mit dem aber jeder sofort klarkommt. Er ist so klein, dass ich nicht überlegen muss ob ich ihn in die Tasche stecke, der kann immer mit. Dank richtiger Tastatur kann man auch Mails schreiben (oder bloggen), längere Texte aber wohl eher nicht. Wem ein PDA immer zu umständlich war und ein MacBook noch zu klobig und teuer, wird mit dem EeePC seine Freude haben. Wer darüber hinaus noch überzeugter Linuxer ist, braucht dann gar nicht mehr zu überlegen.
Die Tastenkombination für die Shell ist in diesem Fall übrigens Strg-Alt-T, mit su wird man root und ein Midnight Commander ist schon drauf. Jetzt muss ich mal gucken wie man auf dem Gerät vielleicht auch noch andere Programme installieren kann, das scheint der Hersteller irgendwie nicht vorgesehen zu haben. Zwar ist ein apt-get installiert, die einzigen Repositories liegen aber bei ASUS.
tweetbackcheck