Interkulturelle Handlungskompetenz

Ein Europäer wird beispielsweise die aisatische Kultur nie ganz verstehen. Natürlich sind Vietnamesen die hier in Deutschland leben weit weniger "streng", sie wissen auch was Messer und Gabeln sind. Trotzdem schadet es nicht ein paar Regeln zu beherzigen.

Ein wenig Interkulturelle Handlungskompetenz schafft Freundschaft und die Asiaten werden dir für deine Mühe und dein Interesse sehr danken - Du kannst davon ausgehen, daß sie dich dann sehr oft einladen werden. Das ist teilweise schon recht amüsant und höllisch kompliziert. Gegen Tischregeln in Vietnam sind unsere "guten Manieren" richtig einfach gestrickt.

Nur mal das wichtigste in Kürze. Die Asiaten wissen natürlich schon, dass die eigentümlichen Europäer sich unhöflich benehmen und sie verzeihen das wenn man wenigstens im Ansatz versucht, nicht all zu peinlich aufzufallen.

Mal ein Beispiel. Du wirst von einer vietnamesischen Familie zum Essen eingeladen. Du kennst die Familie nicht? Dann sagt man ab mit den Worten, heute leider nicht, das nächste Mal gerne.

Du kennst die Familie? Dann sagt man immer zu, alles andere wäre unhöflich. Richte Dich darauf ein, daß das ganze 6 Stunden oder länger dauern wird.

Wenn Du kommst, dann gibt es grünen Tee. Ist der Tee in großen Tassen, so trinkt man niemals ganz leer, bei kleinen Tassen wird leer getrunken. Wenn (fast) leer, wird nachgeschenkt, niemals selber nachschenken. Möchtest Du keinen Tee mehr, dann trinke sehr sehr langsam. Trinke überhaupt erst, wenn man Dich dazu auffordert, nicht vorher.

Das Essen kommt, jetzt gibt es wieder viele Regeln. Schlürfen und Schmatzen zeigt wie gut es Dir schmeckt! Rülspen dagegen nicht, höchstens ein verhaltenes Bäuerchen hinter vorgehaltener Hand! Rülpsen ist auch nicht so höflich. Warum schmatzen und schlürfen? Weil durch die Luftzirkulation im Mund die Aromastoffe der Speisen besser wahrgenommen werden können, es hat also durchaus seinen Grund. Auch gibt es einen praktischen Grund, versuche mal den Restreis in der Schüssel nur mit Stäbchen zu essen, ohne "schauffeln", das geht gar nicht.

Mit vollem Mund wird geredet, wehe wenn nicht, dann bist Du ein Sauertopf. Du kannst Dir selber wieder etwas auf den Reis in der Schüssel geben oder das von jemanden machen lassen der die Familie schon gut kennt, im Zweifelsfall vom Gastgeber. auch dann, wenn noch Reis in der Schüssel ist. Niemals nimm Dir Reis, wenn noch Reis in der Schüssel ist (alles andere eben schon).

Naseputzen ist sowas von no-go beim essen, schlimmer geht es nicht. Zum Naseputzen bitte vor die Türe gehen, unbedingt. Du kannst alles machen und Dich peinlich benehmen, aber Naseputzen, das geht gar nicht.

Man zeigt mit Essstäbchen nicht auf andere Leute. Man zeigt mit den Füssen nicht auf andere Leute. Essstäbchen werden zu Anfang auf den Tisch gelegt, später auf die Schüssel. Nimmst Du Dir was zum Essen, dann dürfen die Stäbchen auch auf den Tisch.

Zahnstocher werden benutzt und zwar mit vorgehaltener Hand (wie bei uns). Benutzte Zahlstocher unbedingt durchbrechen und UNTER der Schüssel "verstecken". Guten Appetit wird nicht gewünscht, das wird vorrausgesetzt. Gäste helfen beim kochen und aufräumen - nicht grad wenn sie das erste Mal da sind, aber beim nächsten Mal auf alle Fälle, und das betrifft Männer wie auch Frauen.

Man nimmt sich vom "Tablett" immer das nächste Stück das zu Dir zeigt, Niemals eine besondere Leckerei "herauspicken". Der Gastgeber wird Dir vermutlich sowieso die besten Stücke in die Schüssel geben. Man stochert nicht mit den Stäbchen im Essen herum, ausser am Anfang, um Sosse und Reis zu mischen.

Tischdecken werden nicht geschohnt, sie sind dazu da den Tisch zu schützen. Essensreste neben der Schüssel sind nicht peinlich, ganz im Gegenteil. Gerade sitzen! Die Schüssel geht zum Mund, nicht umgekehrt.

Agile Software-Entwicklung

Agile Software-Entwicklung wird vor allem von IBM mit Jazz als Teamworkplatform für Eclipse vorangetrieben. Bei der agilen Software-Entwicklung wird der gesamte Entwicklungsprozess von Planung und Design bis zu Implementierung sowie Test und Dokumentation mehrfach durchlaufen.

Das Ergebnis entsteht dabei sozusagen inkrementell, schon nach kurzer Zeit entstehen lauffähige Versionen der Software, mit den ausprobiert werden kann, ob sich damit die Anforderungen erfüllen lassen.

Das Feedback der Anwender zu dem jeweiligen Release, das sowohl in den Roll-Out kommen kann als auch nur in einer Test-Umgebung laufen kann trägt dann für die Verbesserung zur nächsten Version bei. Die agile Software-Entwicklung ist mit dem Prototyping vergleichbar, allerdings werden bei der "agilen Software-Entwicklung" lauffähige Programme für den gedachten Einsatz entwickelt und keine Dummys ohne Funktionalität.

Kerngedanke ist dabei, das laufende Programm als wichtiger einzuschätzen als eine umfassende Dokumentation. Die Herstellung des Software-Produkts erfolgt dabei ergebnisorientiert und weniger prozessorientiert. Alle hergestellten Versionen sollen schon so beschaffen sein, dass sie im fertigen Produkt Verwendung finden können.

moenk's podcast #14: LinuxTag 2008 (Teil 2)

Auf dem LinuxTag 2008 fiel vor allem wieder einmal die Vielfalt von Open Source auf: Die quelloffene Software dreht sich zwar meist um das Betriebssystem Linux, aber die Projekte sind so unterschiedlich wie die Linux-Anwender. In dieser Sendung daher einmal ein Einblick in das Spektrum von Open Source: Von der Büroanwendung über das Handy mit Linux bis zu Musik und Multimedia.

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LinuxTag 2008
Europas führende Veranstaltung zu Linux und Open Source auf dem Berliner Messegelände unter dem Funkturm

OpenOffice
OpenOffice.org ist eine Office Suite, die auf vielen Betriebssystemen und in zahlreichen Sprachen verfügbar istt

OpenMoko
Das erste Mobiltelefon der Welt zu das ausschließlich auf offener Software basiertt

JackLab
Jacklab Audio Distrubution auf Suse-Basis für Musiker

VDR
Video Disk Recorder (VDR) von Klaus Schmidinger

Drupal
Ausgereiftes und flexibles Content Management System (CMS)

moenk's podcast #13: LinuxTag 2008 (Teil 1)

Der LinuxTag 2008 war für den Linux-Club eine besondere Premiere: Wir waren auf dem Stand von SUSE/Novell zu Gast! Eine gute Gelegenheit sich etwas umzuhören - was gibts neues bei der openSUSE 11 und dem dazu gehörigen KDE4? Dazu gehört natürlich auch Amarok und als besonderes Highlight: Marble. Schließlich klären wir auch noch die Frage, wo eigentlich der Unterschied zwischen SuSE und Novell ist.

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Linux-Club
Deutsche Support-Community für openSUSE-Linux

openSUSE
Das Projekt für einfachen und freien Zugriff auf openSUSE

Amarok
Musik-Abspieler mit intuitiver Oberfläche, Musik neu entdecken

Marble
Geografisches System von KDE4, ähnlich Google Earth

Projektstrukturplan

Der Projektstrukturplan (plattdeutsch: "work breakdown structure") ist die Gliederung eines Projekts in planbare und kontrollierbare Teilaufgaben. In diesem wichtige Element des Projektmanagements müssen alle Tätigkeiten und Aufgaben erfasst sein.

Zusätzlich sollte zumindest eine grobe Zeitstruktur erkennbar sein, indem man Meilensteine setzt und für bestimmte Teilaufgaben festlegt, wann diese abgeschlossen werden.

Die Teilaufgaben müssen dazu in organisatorisch delegierbare Arbeitspakete zerlegt werden. Die Arbeitspakete sind immer die untersten Elemente des Projektstrukturplans und lassen eindeutig erkennen, ob dieser Arbeitsauftrag abgeschlossen wurde oder nicht. Diese Arbeitspakete sind damit die zentralen Steuerungseinheiten im Projekt!

Ein Arbeitspaket beschreibt daher immer eine Aufgabe im Detail und führt zu einem überprüfbaren Ergebnis. Arbeitspakete sind also durch einen definierten "input" und "output" mit dem Projekt verzahnt. Wichtig ist auch, dass sie ganz klar in der Verantwortlichkeit einer Organisationseinheit (Individuum oder Team ist dabei egal) zugeordnet werden kann.

Für das einzelne Arbeitspaket sollte der Zeit- und Kostenbedarf im Vergleich zum Gesamtumfang recht gering sein. So ist eine Steuerung der Kosten für das gesamte Projekt besser durchführbar und die Arbeitspakete werden zu einer Basis für die Kosten-, Zeit- und Ressourcenplanung sowohl für Kapazitäten und Sachmittel als auch für die Ablaufplanung (üblciherweise mit Balkendiagramm oder Netzplan).
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