Skip to content

Geo-Poly und Geo-Rosi

Sven von den Gartenzwergen Berlin ist heute im Hauptstadtstudio. Er organisiert nicht nur den Berolina-Stammtisch diesen Monat, sondern sammelt auch die Token aus der Geopoly-Coinserie vom AH5-Elite-Clan. Was es damit und Geo-Rosi auf sich hat, besprechen wir in dieser Sendung.
Neu ab dieser Ausgabe: Das Cachetalk-Lexikon, wir beginnen mit A wie Abrißbirne.

cachetalk002.mp3

Abrißbirne

Als Abrißbirne wird ein Geocacher bezeichnet, der einen Geocache oder die Location beschädigt. Das kann versehentlich passieren, es soll aber auch schon absichtlich vorgekommen sein, dass Geocaches sabotiert werden. Beschädigungen treten vor allem auf, wenn ein Spoiler absichtlich ungenau oder gar nicht vorhanden ist, da Horden von Geocachern alle möglichen Verstecke im Rahmen der Genauigkeit der GPS-Empfänger untersuchen müssen. Außerdem kann es grobmotorischen Geocachern passieren dass der Cachebehälter beschädigt wird, weil nicht sofort erkennbar ist wie man ihn öffnen und wieder korrekt verschließen kann. Hilfreich gegen Abrißbirnen sind daher gute Verstecke, eindeutige Spoiler-Bilder und jedem vertraute Cachebehälter.

Freie MP3-Software zur Normalisierung

Software Für meinen neuen Geocaching-Podcast brauchte ich vor ein paar Tagen ein Programm, das mir eine MP3-Datei "lauter" macht. Mein Problem war, dass mein neuer MP3-Recoder, der bei Podcastern sehr verbreitete ZOOM H2 sehr vorsichtig aussteuert.

Man kann das zwar auch selbst also manuell und somit korrekt machen, aber während der Sendung habe ich dafür nicht den Kopf frei. Ich nehme daher den mittleren Pegel und lasse den Kompressor laufen. Das ist sowas ähnliches wie die Aussteuerungsautomatik die mein Mono-Kassetten-Rekorder von Phillips vor 30 Jahren schon hatte. Nur eben modern und digital realisiert.

Der Sound erinnert dann ein wenig an ein Verstärkermikrofon vom CB-Funk, aber alle Beteiligten meiner Gesprächsrunde sind deutlich zu verstehen, auch wenn sie grad mal nicht in Richtung des Mikrofons sprechen. Im Ergebnis wird die Aufnahme allerdings dann zu leise. Das ist besonders deswegen störend, weil so ein Podcast dann im Vergleich zu anderen mit denen er zeitgleich auf den iPod oder Player der Wahl geschoben wird zu dünn klingt.

Nun hab ich ja grad meinen Linux-Rechner nicht aufgebaut, sondern muss noch ein paar Tage auf der Windows-Kiste arbeiten. Sonst würd ich Audacity nehmen, die Datei einlesen und normalieren, das kann das Programm nämlich, wie ich weiß. Dabei wird die lauteste Stelle gesucht und dann alles um soviel lauter gemacht, dass der Dynamik-Bereich optimal genutzt wird.

Oder eben auch doch nicht so optimal. Bei der Suche nach einem Windows-Programm, das genau dies tun soll und darüber hinaus auch noch Freeware ist, bin ich über mp3gain gestolpert - und war sofort begeistert. Das Programm ist open Source und liegt bei Sourceforge zum Download mit Übersetzung verschiedenen Sprachen bereit. Für die Windows-User gibts eine hübsche GUI in Visual Basic gleich dazu.



Das Programm sucht nicht einfach die lauteste Stelle, sondern macht eine statistische Überprüfung, wie laut sich die Datei für das menschliche Ohr anhört. Vor allem aber, und das begeistert mich am meisten, wird die Datei nicht decodiert, lauter gemacht und wieder neu encodiert, sondern die Änderung ist verlustlos. Das ist für mich deswegen interessant, weil ich mit dem Recoder ja schon als MP3 aufnehme.

Wenn ich dann meinen Linux-Rechner wieder in Betrieb habe, ist es noch einfacher ein ganzes Verzeichnis auf einen Pegel zu bringen:

mp3gain -r -c *


Das ganze geht so schnell, dass man es kaum glauben mag - wenige Sekunden später sind die Dateien bearbeitet. Die Änderungen werden in speziellen MP3-ID-Tags gespeichert und lassen sich dadurch bei Bedarf auch wieder rückgängig machen. Allerdings könnten ältere MP3-Player dadurch verwirrt werden, so dass man die erweiterten ID3-Tags auch weglassen kann.

Opencaching und Geokrets in Berlin

Mit Mic@und Grimpel hatte ich zwei ausgewiesene Experten der Berliner Opencaching-Szene zu Gast - sofern man in Berlin denn schon von einer OC-Szene sprechen kann. Die meisten suchen sich ihre Caches doch eher bei GC aus. Aber was verpasst man, wenn man nur bei GC ist? Und wie ist das mit diesen Geokrets, die man manchmal in den Geocaches in Berlin findet?

cachetalk001.mp3

Cachetalk - die Nullnummer

Es soll denn langsam mal losgehen - gemeint ist der Cachetalk aus dem Hauptstadtstudio. Die Kartons sind noch nicht alle ausgepackt, das eine oder andere müsste noch angedübelt werden, aber: Der Geometer kommt grad zu Besuch, eine perfekte Gelegenheit schon mal die Nullnummer des Geocaching-Podcasts aus Berlin in den Kasten zu kriegen.



Die Website sieht zwar noch nicht so aus wie sie soll und das eine oder andere Plugin wird noch installiert, aber die erste Sendung ist fertig - und wie es sich für Informatiker gehört, fangen wir mit der Nullnummer an. Es geht um unsere Geocaches in Mitte und die damit verbundene Cachewartung. Viel Spass damit!

cachetalk000.mp3
tweetbackcheck