Waidmannsheil am Geocache

Der Jäger kennt sein Revier, dafür braucht er kein GPS, der Geocacher wird hier zur Jagdzeit eher störend empfunden. Aber wie kann man als Geocacher dem Jäger am besten aus dem Weg gehen, wann wird wie gejagt? Konny ist tagsüber Kammerjäger und nachts im Revier auf der Jagd - in unserem Cachetalk versuchen wir heute verbreitete Missverständnisse und Irrtümer auszuräumen. Dabei wieder der Geometer, der wie viele Geocacher auch selbst schon eine Begegnung mit einem Genossen in grün hatte.

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Jäger

Im Wald da sind die Jäger - und zwar nicht nur die nach den Tupperdosen, sondern vor allem die von der Sorte, die "nach dem deutschen Jagdrecht durch nachhaltiges Bejagen, weidgerechtes Erlegen von Wild zum Erhalt eines artenreichen und gesunden Wildbestands beiträgt".
Um mit eben diesem Wild nicht verwechselt zu werden, trägt der Geocacher nachts im Wald gerne eine Stirnlampe. Da der Geocacher aber im Wald bei der Jagd stört, zieht er damit leicht die Verärgerung der Jäger auf sich. Dabei kam es auch öfter schon zur Konfrontation zwischen Jäger und Geocacher.

Geocacher sehen rot

Zwei Events kommen in den nächsten Wochen, auf beiden gilt Geocacher sehen rot! Im Talk diesmal die jeweiligen Organisatoren: Balla & Silly aus Berlin auf dem roten Sofa im Hauptstadtstudio und zugeschaltet aus Bochum Arndt & Merle.

In Berlin findet das Vernissage-Event von Heidis (Silly) Fotoausstellung im Hertie-Gebäude statt. Wann immer es etwas in rot auf der Geocaching-Tour zu sehen gab, drückte Heidi auf den Auslöser ihrer Kamera.



In Bochum ist es das jährliche Nikkelaus-Event, das diesmal aber schon im Vorfeld kontrovers diskutiert wurde. Diesmal soll nämlich im Fackelschein mit roter Mütze ein Gelöbnis für bessere Geocaches abgelegt werden. Organisator Arndt erklärt im Talk kurz, was dahinter steckt.



Im Geocaching-Lexikon ist dann I wie Ignorelist dran - der Ort wo die Caches landen, die man nicht machen möchte.

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Ignorelist

Die Ignorelist ist eine Bookmark-Liste die Groundspeak seinen zahlenden Geocaching-Mitgliedern zur Verfügung stellt. Man kann damit Geocaches aus seiner Wahrnehmung ausblenden. Damit ähnelt die Ignorelist der Watchlist, allerdings tauchen die dann eben einfach bei der "find nearest" Suche nicht mehr auf.
Das kann sinnvoll sein, wenn man beschlossen hat, einen Geocache nicht oder nicht mehr machen zu wollen. Der Owner des Geocaches bekommt einen Zähler angezeigt, wie viele Geocacher von seinem Geocache nichts wissen wollen. Dies wird kontrovers diskutiert - zum einen gibt es dem Owner eine Rückmeldung darüber, wie sein Geocache in der Community ankommt, zum anderen aber auch könnte es zu einem Wettbewerb kommen, seinen Geocache bei möglichst vielen Geocachern auf die Ignorelist zu bekommen.
Der Eintrag einen Geocaches auf diese Blacklist kann wieder rückgängig gemacht werden, indem man die Bookmark-Liste "Ignore" bearbeitet und den Geocache von dieser wieder entfernt. Dies kann insbesondere dann der Fall sein, wenn der Owner des Geocaches ein Einsehen hat und den Geocache etwas verbessert oder entschärft.
Eine weitere Anwendung der Ignorelist ist es, die Geocaches auf die Liste zu setzen, die man selbst mit versteckt hat und daher nicht mehr suchen will. Die konsequente Anwendung der Ignorelist hilft dabei, den Überblick über die Geocaches in der Homezone zu behalten, die man tatsächlich noch machen möchte.

Geocaching-Reviewer

Heute sollen die Reviewer für Geocaches mal zu Wort kommen - es ist nicht grad die Reviewer-Sprechstunde, aber ApproV und Don Rocbeer sind in der Sendung und talken etwas aus dem operativen Geschäft als Reviewer. Wer immer schon mal wissen wollte, wie eigentlich der Weg der Caches von der Wiege bis zur Bahre oder besser vom Report bis zum Archiv ist, erfährt hier vielleicht noch das eine oder andere Detail.



Im Lexikon gehts dann noch kurz um H wie Hasengrill - aber das scheint für unsere Reviewer kein ernstes Thema zu sein ;-)

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