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Geocaching mit Kindern

Die Schnitzeljagd im Wald hat mit dem Geocaching mit Kindern ihren zeitgemäßen Nachfolger gefunden. Aber es müssen gar nicht immer aufwändige Multis sein, eine schöne große Tradi-Kiste mit vielen Sachen zum tauschen, am besten noch im dunkeln mit der Taschenlampe im Wald! So mögen es Lars (5) und Jan (10), die beiden Söhne von Petra gern, die in Berlin eher als TriIIan bekannt ist.



Die drei hören wir heute im Hauptstadtstudio und die Kurzen fühlten sich auf dem roten Sofa offensichtlich wohl. Per Telefon ist Thomas Rehwald zugeschaltet, der für seine Bookmark-Liste und sogar eine Karte für Kindercaches bekannt ist. Er berichtet auch, welche Geocaches sich auf dieser Liste finden und wie man eigene Geocaches für dieses Liste vorschlagen kann. Außerdem sprechen wir noch über gelungene Beispiele und Ideen für Geocaches, die man gut mit Kindern in Angriff nehmen kann.

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Kindercache

Unter einem Kindercache versteht man einen Geocache, der besonders für Kinder interessant ist. Dabei handelt es sich meist um Multi-Caches, bei denen es wie bei der Schnitzeljagd über mehrere Stationen geht. Die Aufgaben sind dabei aber in irgendeiner Weise besonders kindsgerecht gestaltet und oft auch nur von Kindern lösbar, da Erwachsene schlicht zu kompliziert denken.
Möglichkeiten dafür sind einfache Knobeleien mit Anfangsbuchstaben, die Kinder aus der Schule kennen oder Aufgaben, bei denen an den Stationen eine Vorlage bunt ausgemalt werden muss und sich daraus erst die Koordinaten des Ziels ergeben. Sehr beliebt ist es auch, den kompletten Multi in eine Geschichte einzubetten, die den Ablauf der Suche nach dem Geocache begleitet.
Groundspeak sieht das Attribut "recommended for kids" für Geocaches vor, die für Kinder empfohlen sind. Kindercaches werden dieses Attribut zwar besitzen, es ist aber keine hinreichende Bedingung für einen Kindercache, d.h. man kann nicht unbedingt davon ausgehen, dass es sich um einen echten Kindercache handelt, nur weil er dieses Attribut gesetzt bekommen hat.
Die Bezeichnung "Kindercache" wird allerdings auch als abfällige Bezeichnung für traditionelle Geocache mit Spoilerbild und der Bewertung 1/1 für Schwierigkeit und Terrain verwendet, weil sie eben "kinderleicht" zu finden sind.

Waidmannsheil am Geocache

Der Jäger kennt sein Revier, dafür braucht er kein GPS, der Geocacher wird hier zur Jagdzeit eher störend empfunden. Aber wie kann man als Geocacher dem Jäger am besten aus dem Weg gehen, wann wird wie gejagt? Konny ist tagsüber Kammerjäger und nachts im Revier auf der Jagd - in unserem Cachetalk versuchen wir heute verbreitete Missverständnisse und Irrtümer auszuräumen. Dabei wieder der Geometer, der wie viele Geocacher auch selbst schon eine Begegnung mit einem Genossen in grün hatte.

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Jäger

Im Wald da sind die Jäger - und zwar nicht nur die nach den Tupperdosen, sondern vor allem die von der Sorte, die "nach dem deutschen Jagdrecht durch nachhaltiges Bejagen, weidgerechtes Erlegen von Wild zum Erhalt eines artenreichen und gesunden Wildbestands beiträgt".
Um mit eben diesem Wild nicht verwechselt zu werden, trägt der Geocacher nachts im Wald gerne eine Stirnlampe. Da der Geocacher aber im Wald bei der Jagd stört, zieht er damit leicht die Verärgerung der Jäger auf sich. Dabei kam es auch öfter schon zur Konfrontation zwischen Jäger und Geocacher.

Geocacher sehen rot

Zwei Events kommen in den nächsten Wochen, auf beiden gilt Geocacher sehen rot! Im Talk diesmal die jeweiligen Organisatoren: Balla & Silly aus Berlin auf dem roten Sofa im Hauptstadtstudio und zugeschaltet aus Bochum Arndt & Merle.

In Berlin findet das Vernissage-Event von Heidis (Silly) Fotoausstellung im Hertie-Gebäude statt. Wann immer es etwas in rot auf der Geocaching-Tour zu sehen gab, drückte Heidi auf den Auslöser ihrer Kamera.



In Bochum ist es das jährliche Nikkelaus-Event, das diesmal aber schon im Vorfeld kontrovers diskutiert wurde. Diesmal soll nämlich im Fackelschein mit roter Mütze ein Gelöbnis für bessere Geocaches abgelegt werden. Organisator Arndt erklärt im Talk kurz, was dahinter steckt.



Im Geocaching-Lexikon ist dann I wie Ignorelist dran - der Ort wo die Caches landen, die man nicht machen möchte.

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