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OpenStreetMap

Was Wikipedia für die Welt der Nachschlagewerke ist soll OpenStreetMap für die Vermessung der Welt sein.

Aber nicht nur Straßen und Orte werden von den ehrgeizigen Amateuren des OpenStreetMap-Projekts kartographiert, auch Sehenswürdigkeiten und andere interessante Orte werden von ihnen mit günstigen GPS-Empfängern erfasst, dann in die Geo-Datenbank des Projekts eingezeichnet und automatisch zu Karten gerendert.

Da die Daten von der Community erhoben werden sind sie frei verfügbar jeder darf sie lizenzkostenfrei einsetzen und beliebig weiterverarbeiten. Auch eine Anfahrtskizze auf der Homepage geht bei OpenStreetMap ohne Lizenz für proprietäres Kartenmaterial.

Zustandsdiagramme

Software Zustandsdiagramme sind eine Form in UML die den Zustand von Objekten darzustellen und gehören zu den Verhaltensdiagrammen.

Der Zustand ist vor allem dadurch gekennzeichnet, welcher Wert in den Attributen gespeichert ist und gilt für alle Objekte einer Klasse. Da ein Objekt während seines Lebens verschiedene Zustände annehmen kann, ist es interessant darzustellen, durch welche Aufruf von Methoden des Objekts sich welche Attribute ändern.

Die Methoden können entweder direkt aufgerufen werden oder das Objekt bekommt Nachrichten, die dazu führen, dass die Methoden aufgerufen werden. Man kann das Zustandsdiagramm sozusagen als Verfeinerung der Darstellung einer Klasse in UML betrachten.

Alle Zustände sollten einen Namen bekommen der den Zustand verbal beschreibt, wie "aktiv" oder "wartend". Diese Namen sollten auch nicht verwechselt werden können, innerhalb einer Klasse sind sie ohnehin einmalig. Wenn in anderen Klassen ähnliche Zustände erreicht werden können, dann sollten Verben und Adjektive mit einem Begriff ergänzt werden, der deutlich macht wozu der Zustand gehört.

Natürlich kann man gar nicht alle möglichen Zustände abbilden, aber die wesentlichen Zustände des Objekts und wie es dazu kommen kann (Zustandsübergänge, sog. Transitionen "feuern") sollten dargestellt werden.

Ereignisse die zu der Transition führen werden neben den Pfeil geschrieben, der die Zustände miteinander verbindet ("nach einer Sekunde", "täglich um 3:00 Uhr", "bei Druck auf Abbruch-Button"), bei Voraussetzung einer Bedingung kommt diese in eckige Klammern.

Unbedingt darzustellen sind der Anfangszustand und ein oder mehrere Endzustände, insbesondere der Fall, wann das Objekt gelöscht wird.

PowerPoint-Karaoke

Software Man stelle sich vor: Als Referent steht man am Beamer und sieht eine Präsentation zum ersten Mal. Genauer gesagt: Nur die Titelfolie einer solchen, die das Publikum oder eine Spielleiter gerade für diesen Zweck ausgesucht hat. Vom Thema hat man dann natürlich keine Ahnung, soll aber fünf Minuten wacker improvisieren und damit die Zuschauer unterhalten.

So etwa funktioniert PowerPoint-Karaoke, das Holm Friebe von der Zentralen Intelligenz Agentur schon 2006 in seinem Blog Riesenmaschine vorgestellt hat. Dabei sind es vorzugsweise Horrorfolien zu Trivialthemen, die hier auf der Liste der bevorzugten Slides stehen.

Warum das Spass macht ist schwer zu beschreiben, das muss man schon selbst einmal ausprobiert haben. Auf jeden Fall bietet das Spiel eine Möglichkeit, seine rhetorischen Fähigkeiten auf spielerische Weise zu verbessern. Zudem kann Powerpoint-Karaoke als Parodie auf sinnlose Präsentationen betrachtet werden.

Zum Thema PowerPoint-Karaoke gibts natürlich passenderweise auch eine PowerPoint-Slideshow, um das Spiel vorzustellen.

Dunkel war's, die Mag schien helle, der Reflektor blitzte schnelle

Zum Thema Nachtcache gibt's viel zu sagen - auch wenn wir in diesem Podcast diesmal gnadenlos überzogen haben (zumindest für unserer Verhältnisse!) haben wir nur an der Oberfläche gekratzt und das Wichtigste zusammengekramt. Dabei kamen Spezialitäten wie UV/IR-Nachtcaches schon gar nicht mehr ins Gespräch. Trotzdem wieder ein schöner und informativer Talk, den wir heute mit Mic@ und Grimpel im Hauptstadtstudio führen konnten!

Am Telefon aus der Nähe von Frankfurt zugeschaltet ist carhu, seines Zeichens Kapitän der hessischen Marine und anerkannter Experte in Sachen Nightcaching. Zu vorgerückter Stunde wie es sich für einen Talk zu diesem Thema gehört und aus dem Schein der Neonsonne in seinem Büro hat er noch den einen oder anderen Tipp für alle, die auch noch mal einen Nachtcache verstecken wollen.



Ehrensache dass wir nach dem Talk noch eben den Hauscache im Springpfuhlpark, wo demnächst auch die Moorhuhnjagd vor dem Berolina-Event stattfindet, kurzerhand zum Nachtcache erklärt haben. Fast jeder normale Multi bekommt bei Nacht seinen besonderen Reiz und man kann sich meist ein oder zwei Sterne in der Bewertung dazudenken.

cachetalk017.mp3

Nightcache

Ein Nightcache oder Nachtcache ist fast immer ein Multicache, den man am besten bei Nacht machen soll. Dabei wird üblicherweise mit Reflektoren oder seltener mit Optoektronik wie Reaktivlichtern die jeweils nächste Station markiert. Der Geocacher wird mit den Koordinaten dann nicht direkt zur nächsten Station geführt, sondern nur zu einem Punkt, von wo aus er die nächste Station mit der Taschenlampe erkennen kann. Dazu hat sich als Standard die Maglite durchgesetzt, da sie gut fokussierbar ist und durch die großen Batterien lange genug durchhält.

Viele Nachtcaches sind so ausgelegt, dass sie nicht am Tage gemacht werden können, einige Owner von Nachtcaches haben den besonderen Ehrgeiz ihre Geocaches gegen Tagcacher sicher zu machen. Am Tage kann man viele Nachtcaches auch machen, da der Blitz einer Kompaktkamera auch ausreichen kann, um auf dem Bild den Reflektor deutlich erkennen zu lassen. Relativ exotisch sind Spielereien mit unsichtbarem Teil des Lichtspektrums, etwa Infrarot (nur sichtbar in einer Digitalkamera oder einem Nachtsichtgerät) oder Ultraviolett (mit floureszierender Farbe aufgebrachte Hinweise).

Die Atmosphäre nachts im Wald hat einen gewissen Gruselfaktor (plattdeutsch: "fearfactor"), der nicht zu unterschätzen ist und der auch von Bernhard Hoecker in seinem Geocaching-Buch eindrucksvoll beschrieben wird. Auch die Konfrontation mit wilden Tieren und ihren Jägern ist nicht zu unterschätzen. Daher werden Nachtcaches häufiger als andere gern im Rudel (ein kleine Gruppe von Geocachern) angegangen. In diesem Zusammenhang ist auch der Gebrauch von PMR-Funkgeräten sinn- und reizvoll.

Ein besonderes Attribut für einen Nachtcache gibt es bei Groundspeak nicht, allerdings hat sich die Kombination der Attribute "recommended by night" und zusätzlich "flashlight required" dafür durchgesetzt. Nur das eine oder andere Attribut können auch für touristisch interessante Ausblicke bei Nacht oder Höhlencaches stehen.
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