Skip to content

Parkplatzkoordinaten

Heute morgen auf dem Weg zur S-Bahn bin ich mal kurz bei meinen Parkplatzkoordinaten vorbeigekommen. So wie das aussieht hätte ich den Gutschein für die Prozente von Louis mal doch für das Mopedcondom verwenden sollen. Überwintern so draußen ist sicher nicht so gut, das kennt mein Cachemoped gar nicht, stand sonst immer nur untern Carport.



Aber was ist den nun eigentlich besser, die Kiste da so offen stehen zu lassen oder so ein Überzug wo sich dann die Feuchtigkeit drunter sammelt und alles weggammelt? Wenn da jemand schon Erfahrung mit hat freu ich mich auf schlaue Kommentare. Hab einfach nur alles mit ein wenig Fett aus der Tube eingeschmiert was so aussieht als könnte es Rost ansetzen.

Bleibt nur noch die Hoffnung dass es in zwei-drei Monaten spätestens wieder losgeht. Und dann am besten mit einer Rundfahrt als Geocaching-Event, natürlich korrekt gelistet und als T5 weil man ja einen speziellen Ausrüstungsgegenstand braucht.

War noch was? Achja, Parkplatzkoordinaten. Dass das normal nicht die Koordinaten sind die oben bei einem Multi im Listing stehen hat sich ja hoffentlich schon rumgesprochen. Den Fehler mit "an den angegebenen Koordinaten könnt Ihr parken" hab ich früher auch mal gemacht. Parkplatz ist additional waypoint, im Listing steht die Koordinate der ersten Station, also wo es mit der Sucherei losgeht.

Sozialarbeiter

Vor ein paar Tagen hab ich noch die provokante These aufgestellt dass Mysteries und Multis unsozial sind, weil sie im urbanen Bereich ein Minenfeld an potentiell für andere Geocacher unbenutzbaren Flächen hinterlassen.

Nun weist ksmichel in seinem Blog auf die soziale Komponente von Mysteries und schwierigen Multis hin: Kaum hat der erste die komplizierte Aufgabe gelöst, kann er sich drauf einstellen das alle guten Cacherfreunde ihm die Postkiste zumailen und sich mal seit langer Zeit telefonisch melden.

So könnte man tatsächlich sagen, dass Mysteries und Multis auch positive soziale Aspekte haben: Die Geocacher reden mehr miteinander, bleiben in Kontakt, wollen sie doch die schwierigen Caches loggen. Nur mit dem dicken sozialen Netzwerk im Rücken kann man so die Statistik weiter nach oben treiben. Wer da nicht mitmacht, ist ein Außenseiter.

Oder hat schlicht keine Lust dazu. Aber soweit kommt das noch: Einfach vorschieben die Trauben wären zu sauer und damit die eigene soziale Inkompentenz kaschieren! Das kann ja jeder behaupten. Also werden auch künftig auf Events die Cachepralinchen ausgetauscht und der Griff zum Telefonjoker wird dank Flatrates immer mehr zum Standard. Da braucht man auch keine ordentlichen Hints oder Spoiler mehr im Listing.

Und wer sich als Geocacher nach ein paar sozialen Kontakten sehnt, legt darum einfach einen Knobelcache mit hohem Anspruch und steht damit sofort wieder im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses. Außerdem kann man ganz hervorragend ablästern über die Außenseiter, die sich der Peergroup verweigern und darum ein DNF loggen müssen, der ist doch sooo einfach, eigentlich fast ein 1/1er.

Was daran noch sozial ist muss jeder für sich selbst entscheiden.

Neujahrsspaß aus der Tube

Die Tube ist immer wieder gut wenn ich ein Videoschnippsel habe, dass nicht die Qualität für einen Podcast hat, aber trotzdem den einen oder anderen interessieren könnte. Die Abrufzahlen hauen einen dabei nicht um, das ist auch schon ok so, die Gruppe der an Geocaching interessierten ist ja eher überschaubar und damit der Suchbegriff Geocaching bei der Tube nicht so popuär wie Sarah Palin.

Da kommen dann in einem Jahr vielleicht 400 Abrufe für ein Video im Schnitt zusammen. Das aktuelle von mir hochgeladene Filmchen ist allerdings grad dabei, dieses Ergebnis an einem Tag um Faktor zehn zu toppen. Und im Gegensatz zu den sonst einigermaßen aufwendig mit etwas Musik und Titeln versehenen Kunstwerken ist es diesmal völlig stumpf auf mittlerem Tubenniveau.

Kurzer Abriß der Produktionsarbeiten: In der Silvesternacht meinen Outdoor-Kompaktknipskasten auf den Tisch auf der Loge meines Hauptstadtstudios gestellt, die Videofunktion laufen gelassen und die Kamera mal ab und an in eine andere Richtung gedreht. Das ganze dann mit Kino, der Schnippelsoftware von KDE, schnell zusammengepappt und als MP4 exportiert. Danach schnell ab in die Tube um es als Neujahrsgruß dem einen oder anderen zumailen zu können.



Ich weiß noch nicht warum dieses Interesse an diesem eher unterdurchschnittlichen Video zustande kommt. Allerdings scheint sowas den Nerv des Tubenpublikums zu treffen. Möglicherweise wurde das Video auch von irgendeiner sehr gut besuchten Seite eingebettet, das kann bei der Tube ja machen und ist auch völlig ok so. Würd mich dann ja mal interessieren wo das dann war. Sachdienstliche Hinweise bitte in die Kommentare oder an unser Hauptstadtstudio.

Nur keinen guten Rutsch!

Ich versteh ja nicht wie die Leute sich noch einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen können. Das sind bestimmt so Kraftfahrer mit zuviel Räder unter dem Hintern.

Nun sind wir ja nun keine Weicheier, gibt ja ordentliche Klamotten, aber grad die Rutscherei sorgt schon dafür dass die Mopete stehen bleiben muss.



Ein Filmchen aus der Tube zeigt zum Ausgleich ein paar gut rutschende Kollegen von der Blechdosenfraktion. In diesem Sinne: Komm gut ins neue Jahr und rutscht besser nicht. Und nach dem Bier bleibt die Karre stehen, aber das ja wohl eh klar.
tweetbackcheck