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Spoiler

Natürlich kennt jeder den Begriff, aber aus einem anderen Zusammenhang. Üblicherweise versteht man darunter ein starres Bauteil eines Autos, das den Auftrieb verringert. Der Begriff hat aber auch eine Bedeutung aus der Welt der Medien, egal ob Buch oder Film: Hier ist der Spoiler eine Inhaltsangabe, in der wesentliche Spannungselemente vorweggenommen werden. Also etwa als ob im Kino in der Reihe vor einem jemand sitzt, der den Film schon gesehen hat und alles vorher verrät.

Daher ist es immer wichtig, in den Logs zu einem Geocache nicht zu spoilern, damit andere Geocacher auch noch den Spaß haben können, ein besonders raffiniertes Versteck selbst zu entdecken. Das macht wohl auch unter anderem den Reiz am Geocaching aus, wenn es wirklich pfiffige Verstecke und frische Ideen gibt, die dann angenehm überraschen.

Es gibt aber auch den Fall, wo der Owner, also derjenige, der den Geocache vesteckt besser selbst etwas spoilern sollte. Man spricht dann von einem Hint. Insbesondere in den Fällen, wo man relativ stumpfsinning jeden Stein umdrehen oder jede Baumwurzel untersuchen müsste. Hier kann die Umgebung geschont werden, wenn auf einem Spoiler-Bild oder aus einem textuellen Hint schon entnehmbar ist, dass dies nicht erforderlich ist und vielleicht auch noch, welche Steine oder Wurzel man sich genauer angucken sollte.

Diese Entscheidung ist nicht immer einfach, schon gar nicht allgemein zu fällen, und hängt immer von der Situation ab. Eine gute Frage, die sich jeder Owner stellen sollte lautet daher: Würde es Dir gefallen, den Cache so zu suchen, wie Du es von den anderen verlangst? Oder ist es mehr die Freude daran, wie die anderen da verzeifelt und wie doof stehen und nicht weiter wissen? Offensichtlich können Spoiler beim Geocaching nicht nur den Spaß verderben, sondern auch den Weg zum "Found it!" abkürzen und stupide Sucherei ersparen.

Es gibt zwar keine Verpflichtung, zu einem Geocache als Owner auch einen brauchbaren Hint zu liefern. Bei Verstecken, die eine aufwändige Sucherei ohne Spoiler oder Hint erfordern, sollte dies aber in der Bewertung der Schwierigkeit berücksichtigt werden. Für einen Geocache mit nur einem Stern in der Schwierigkeit darf daher ein Spoiler-Bild oder Hinweis immer dazu gehören.

Tauziehen

Es ist schon erstaunlich, auf welche Ideen Menschen kommen, die zuviel Zeit haben. Wer bei Tauziehen an so ein Spiel auf der grünen Wiese denkt, bei dem zwei Teams in entgegengesetzte Richtung ziehen, liegt dabei gar nicht so falsch. In der ursprünglichen Form wird Tauziehen mit kräftigen Männern (oder auch Frauen) und noch stärkerern Seilen gespielt - wer mehr wissen will fragt Onkel W. oder Tante G.

Die Dosenfischer fragten nun aber doch in ihrem B-Grüß-Nummer grad, was es mit den Hochziehern und den Runterziehern auf sich hat. Dabei gehts um eine ganz besondere Form des Zeitvertreibs in Foren. Bei dem Tauziehen in seiner Variante als Forumspiel wird bei einer Zahl wie 50 begonnen, die von einem besonders gelangweilten Forenteilnehmer in die Runde geworfen wird.

Es bilden sich dann zwei Teams, die Hochzieher und die Runterzieher. Die Hochzieher zählen zu der Zahl im letzten Posting einen dazu, die Runterzieher ziehen einen ab. Und posten natürlich wieder. Dabei werden auch gerne mal Zahlen in Form von Bildern aus der Bildersuche verwendet. Ziel des Spiels ist auf Null oder das Doppelte der Startzahl (in diesem Fall 100) zu kommen. Eine kleine Einschränkung gibts dabei: Jeder darf nur einmal die Stunde einen Beitrag absetzen, also im übertragenen Sinne "am Seil ziehen".

Ungeklärt bisher ist, ob es genetisch verankert oder durch das soziale Umfeld bedingt ist, ob man zu einem Hochzieher oder einem Runterzieher wird. Sehr schön ist aber auch bei diesem Spiel der Ringelmann-Effekt wieder zu beobachten.

Nebenbei sei noch erwähnt dass Foren-Administratoren relativ viel Toleranz für solche Forenspiele aufbringen müssen. Die Datenbank des Forums soll ja eigentlich mit sinnvolleren Postings genutzt werden. Daher werden abgeschlossene Runden solcher Wettkämpfe auch gern gelöscht, nachdem sich ein Team den Sieg sichern konnte.

Moderator bei Präsentationen

Software Besonders für mehrere Präsentationen bietet es sich an, einen Moderator die Themen und Vortragenden kurz vorstellen zu lassen. Neben der Begrüßung und Verabschiedung des Publikums kann er den Zeitplan einhalten und auch die Pause einleiten, falls ein Catering stattfindet auch solche organisatorischen Dinge erläutern.

Besonders ein diskretes Zeitmanagement ist für den Vortragenden als auch für das Publikum positiv. Mit dem Vortragenden kann z.B. vereinbart werden, dass der Moderator ein paar Minuten vor Ende der Präsentation zum Vortragenden kommt um dezent und wortlos durch sein Erscheinen auf das Ende der Vortragszeit hinzuweisen. Überziehen der Redezeit geht zu Lasten der folgenden Vorträge und auf die Nerven des Publikums und ist eine der schlimmsten Unsitten bei Vorträgen!

Nach dem Vortrag sollte sich der Moderator beim Vortragenden bedanken und die Fragerunde einleiten. Dazu kann man Fachfragen aus dem Publikum anfordern und auch als Moderator sollte man die eine oder andere Frage vorher bereitgelegt haben, um das Fachgespräch mit einem trägen Publikum in Gang zu bringen.

Perfekt wäre es, wenn sich eine kontroverse Diskussion ergibt, bei der die wichtigsten pro und contra zum Diskurs kommen. Dies zu steuern ohne selbst einzugreifen und ausgreifende Diskussionen zu mäßigen ist dabei die Kunst des Moderators. Der Moderator sollte dabei auch dezent für Ruhe im Raum sorgen, Getuschel kann aufgegriffen werden mit dem Kommentar "Ihre Fragen können hinterher gestellt werden!".

VHS-Kurse

Spanisch überholt Französisch titelte kürzlich Rhein-Berg-Online im Kölner Stadt-Anzeiger. Es ging um VHS-Kurse, also meist private Weiterbildung an der Volkshochschule. Das mit dem Spanisch wundert mich da gar nicht, die spanische Sprache ist wesentlich übersichtlicher und praktisch einsetzbarer. Ich musste mich aus historischen Gründen noch sieben Jahre mit der Sprache der Franzosen in der Schule befassen.

Vor allem aber, und deswegen tauchte der Artikel zum Thema Geocaching in den Google News auf: Geocaching wird gängiger VHS-Kurs! Und wenn das mal einer entdeckt, wie kürzlich grad im grünen Forum einen Kurs an der VHS Diepholz, dann schreien einige Geocacher laut auf: Kommerz! Wo kommen wir denn da hin! Mögen bloß eigene Caches gelegt und nicht die ohnehin bei GC gelisteten gesucht werden.

Der Zugang zur Bildung ist ein recht unterschiedlicher. Der eine liest ein Buch. Der andere guckt im Internet und probierts dann aus. Wieder andere gehen zur Volkshochschule. Das wiederum ist eine Einrichtung, mit der viele nur vage Klischeevorstellungen haben. Die VHS ist auch immer wieder für Gags im Comedy gut, aber es ist eine Einrichtung der Weiterbildung in der Freizeit, die schon viele Krisen überlebt hat.



Um das mal etwas zu erläutern: In der Volkshochschule bildet sich die Mittelschicht selbst fort. Das heißt: Sowohl Dozenten als auch Teilnehmer kommen aus dieser Schicht und stellen sowohl Teilnehmer als auch Dozenten. Unterhalb dieser Schicht gibt es an Kursen die man in der Freizeit besucht kaum Interesse, oberhalb werden meist andere Möglichkeiten der Erwachsenbildung gewählt.

Die Dozenten an der VHS bekommen ein relativ geringes Honorar, etwa wie ein Abteilungsleiter im Sportverein. Die Teilnehmer sind Menschen, die in ihrer Freizeit eben keinen Sport machen, sondern etwas Interessantes hören wollen. Und sie wählen diesen Zugang, sie besuchen einen Kurs. Werden Kurse aus dem Kursprogramm nicht angenommen, werden sie nach einiger Zeit nicht mehr angeboten.

Das kostet ein paar Euros, das ist aber gar kein Problem, dafür wird man unterhalten und gestaltet die Freizeit. Ein Internetzugang oder Buch für autodidaktischen Zugang kosten letztlich auch. Wenn es irgendwie mal einen VHS-Kurs hier gibt: Meine Caches könnt Ihr alle suchen. Dafür sind die da und ich freu mich auf die Logs.

Hightech aus Bayern

Es war eigentlich nur eine spontane Idee - für ein Nachtcache-Event in Bayern entwarf Windi vor ziemlich genau fünf Jahren ein Reaktivlicht, baute es auf und stellte es in der Nachtcache-Ecke im grünen Forum vor.

Seitdem hat sich an diesem elektronischen Reflektor viel getan, der Bastelaufwand für ein Reaktivlicht konnte mit vereinten Kräften im Geoclub auf wenige Teile reduziert werden und eine flexible Software auf einem billigen Mikroprozessor macht seither den Rest.



Aber was gibts noch so an technischen Basteleien bei Geocaches? Was kann man alles noch machen und wie siehts mit dem Wartungsaufwand aus? Darüber talken wir heute mit Windi aus München am Telefon und Usimo aus der Nähe von Viersen auf dem roten Sofa im Hauptstadtstudio.

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