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Kindergarten im Forum

Manchmal benehmen sich erwachsene Menschen im Forum wie die Kinder im Kindergarten. Dazu gehört natürlich, dass man das alles auch ganz wichtig nimmt, um was es da geht. Sonst würde ja kein Erwachsener sich so emotional verlieren.

Eine besondere Rolle haben dabei die Moderatoren in einem Forum, also einem bestimmten Bereich auf einem Board. Und der Webmaster, an dem die Zankerei dann immer gern in letzter Instanz hängenbleibt, dazu später mehr.

Bleiben wir mal bei den Moderatoren. Die tun nämlich not, damit der Ton im Forum immer so einigermaßen sachlich bleibt, denn wenn immer wieder mal die gröbsten Ausrutscher weggeputzt werden, dann bleibts auch soweit recht kuschelig und letztlich informativ und unterhaltsam. Es soll ja Spaß machen im Forum etwas zu fragen und zu lesen was andere so schreiben.

Es gibt das so ein altes Posting, warum es sinnvoll ist bei einem alten Haus dafür zu sorgen, dass ein defektes Fenster auch repariert wird, weil sonst bald nicht nur alle Fenster kaputt sind. Ist schon recht alt und kommt aus Usenet-Zeiten. finde ich grad nicht wieder, stimmt aber heute noch.

Die Moderatoren machen da eine Art Ehrenamt, darum dürfen sie dann auch auf ihrem Spielfeld entscheiden wie sie wollen - "sole judge" nennt man das auch. Da redet nicht mal der Webmaster rein, sonst kämen sich die Moderatoren auf Dauer nämlich ganz schön veralbert vor. Möglicherweise muss man irgendwann mal Vorschläge machen, wer das vielleicht besser machen könnte, und darüber kann man reden. Auf jeden Fall sollte so ein Moderator von allen Teilnehmern akzeptiert werden.

Zum Problem wirds immer dann, wenn ein Moderator eine Position bezieht, weil dann das was er tun muss schnell als parteiisch oder auf jeden Fall nicht mehr ganz unvoreingenommen erscheint. Da kommen dann die Rufe nach einem neuen Moderator und der Webmaster möge den doch bitte schnell absetzen der da grad den Hut auf hat.

Dabei bringts aber auch gar nichts wenn der Mob skandiert "wir wollen einen neuen Moderator" - der muss erst mal gefunden werden! Einfach jemand anders einzusetzen ist da auch nicht zielführend. Es muss jemand machen wollen, es auch wohl können (technisch und menschlich, Erfahrung mit den Teilnehmern des Forum ist auch eine gute Idee!) und vor allem auch von allen akzeptiert werden. Dabei nur die Mehrheit hinter sich zu haben ist eher die zweitbeste Alternative.

Und dann ist da noch der Webmaster, der hat nämlich gar kein Bock darauf sich anzuhören, wer da was gesaagt hat und wie das dann noch war und was der gesehen hat. Der will einfach Ruhe im Stall. Ist so wie der Türsteher oder die Security in der Disco. Die interessiert auch nicht wer da wessen Freundin angerempelt oder wer wen zuerst angeegriffen hat. Der will einfach nur Ruhe in der Bude.

In der Ruhe liegt beim Webmaster eh die Kraft. Webmaster die das nicht kapiert haben, fahren ihr Board früher oder später vor die Wand. Wenn notwendig fliegt der Löschhammer, da können dann noch so laut alle Trolle "Zensur!" brüllen, auf dem Ohr muss man einfach taub sein.

Es werde Licht!

Grad noch in der Sendung mit dem moenk drüber getalkt und eine kurze Note in das Listing getippert, dass doch vielleicht mal jemand ein kleines Filmchen machen möge - und was liegt heute morgen doch tatsächlich in der Mailkiste?



Geocacher theped, seines Zeichens Eventkümmerer aus Bremen, hat dankenswerterweise mal kurz mit der Kamera eingefangen, wie der Schwanzvergleich bei den Lüneburger Heiden so abging!

Hier wurde nicht gekleckert, rund 60 verschiedene Funzeln waren am Start und wurden korrekt vermessen, man beachte insbesondere den Aufbau für die Messungen. Das war wohl schon was anderes als mein Bestand an Geocaching-Taschenlampen den ich 2007 mal kurz vorgestellt habe.

Erleuchtung in der Lüneburger Heide

Passend zu T wie Taschenlampen im Geocaching-Lexikon findet am Wochenende ein besonderes Event in der Nähe von Lüneburg statt:

JoFrie hat sich im Laufe der Zeit eine umfangreiche Sammlung an tragbarer Beleuchtung zugelegt und auch Muster von verschiedenen Herstellern gestellt bekommen. Über 50 unterschiedliche Modelle in verschiedenen Bauweisen mit diversen Batterien haben sich so bei ihm gesammelt. Mit geradezu akademischer Akribie wird hier gestestet und die Ergebnisse der Messungen auch detailliert veröffentlicht.

Auf dem Event soll neben Buffet und Klönschnack der Geocacher die Möglichkeit haben die unterschiedlichen Exemplare in die Hand zu nehmen und weils draußen auch noch recht früh dunkel ist auch gleich etwas testen. Außerdem wurde noch eine Teststrecke aufgebaut, um selbst Vergleiche anstellen zu können. Mit geeigneten Meßgeräten werden die Ergebnisse der Hersteller aus der Werbung kritisch geprüft.

Knapp 100 Geocacher sind angemeldet und perfekt wäre wenn noch jemand vor Ort etwas Video oder Podcast aufnehmen könnte.

cachetalk026.mp3

Taschenlampen

Wer mit dem Geocaching beginnt stolpert irgendwann auch über die ersten Nachtcaches. Aber auch nur so kann es nicht nur zu der Jahreszeit mit den kurzen Tagen und langen Nächten sinnvoll sein so eine kleine mobile Lichtquelle mit haltbaren Batterien dabei zu haben.

So kann man auch am Tage in dunkle Verstecke leuchten und manch Geocaching-Tour dauert gerade am Final länger als erwartet. Kaum ein Ausrüstungsgegenstand wird soviel diskutiert wie die Taschenlampe. Dabei ist es meist gar nicht so entscheidend, wie weit der Lichtkegel reicht, sondern eher wie kompakt und robust die Bauweise bei guter Lichtausbeute ist. Denn die beste Taschenlampe bringt nichts, wenn sie so schwer und klobig ist, dass sie doch lieber zu Hause liegen bleibt oder nicht funktioniert, wenn sie gebraucht wird.

Daher geht der Trend zu kleinen Ausführungen mit moderen LEDs als Leuchtmittel und in einem stabilen Metallgehäuse (meist aus Flugzeugaluminium) mit den (Typ "AA") Batterien, die man auch für das GPS verwendet. So können in diesem eher selten benötigten Ausrüstungsgegenstand auch noch die Reserve-Batterien untergebracht werden.

Batterien (am besten keine Zink-Kohle sondern nur Alkali-Mangan) sind hierbei Akkus zu bevorzugen, Akkus liefern nämlich eine geringere Spannung und damit weniger Licht, vor allem entladen sie sich aber im Laufe von wenigen Monaten selbst.

Für spezielle Nachtcaches, bei denen es auf große Reichweite ankommt kann man sich dann auch noch den Klassiker, eine Maglite, zulegen. Hier ist die Variante 4D mit den vier Monozellen und mindesten 3-Watt-LED statt der normalen Glühfaden-Birne sehr beliebt. Dazu gibt es dann auch noch sinnvolles Zubehör wie einen Gürtelhalter oder einen Neopren-Griff. Alternativ sind hier auch Handstrahler mit sehr großem Reflektor und Bleiakkus und Leuchtmittel wie Kfz-Bereich (55 Watt!) üblich.

Alternativen zu hagre jhemry

Einer der Hints, die man als Geocacher am häufigsten zu lesen bekommen ist hagre jhemry. Das kann der erfahrene Geocacher schon ohne Rot13-Decoder lesen und weiß sofort dass er unter einer Baumwurzel zu suchen hat.

Aber welche Alternativen gibts denn zu dem klassischen Baumwurzelversteck? In dieser Sendung sitzen Mic@ und Fedora mit mir im Hauptstadtstudio und der Schnüffler aus Karlsruhe ist über ISDN dabei. Wir sprechen über originelle Alternativen zu hagre jemry aus der Cacherlaufbahn, möglichst ohne dabei S wie Spoiler zu verteilen.



Dafür brauchen wir schon die doppelte Sendezeit des üblichen Cachetalks. Für die 25te Sendung haben wir uns das einfach mal erlaubt. Aber selbst das reichte nicht aus, um alle originellen Cacheverstecke zu erwähnen, gleich nach der Aufnahme fielen uns noch viele weitere ein. Da sind dann unsere Hörer gefragt, gute Ideen in den Kommentaren zu ergänzen.

cachetalk025.mp3
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