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Konspiratives Treffen

Die Doppel-O-Agenten waren in der Stadt - zumindest ein Teil davon. Während Agent Olli in geheimer Mission im Ausland unterwegs war, konnte Agent Moenk ein unauffälliges Treffen mit Agent Oschn arrangieren, der gerade im Dienste der hanseatischen Matjestät in der Hauptstadt zu tun hatte.

cool!doppel-o-agenten

Dabei wären die beiden coolen Top-Agenten um Haaresbreite zwar nicht ins Jenseits, aber zumindest aufs Abstellgleis geschoben worden. Natürlich meistern die beiden auch diese gefährliche Situation völlig entspannt. Wir wünschen gute Unterhaltung!

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Let's get ready to Mumble

Software Selten hat mich ein Stückchen Software so begeistert wie Mumble. An sich ist ist es nichts Spektakuläres mehr, über das Internet miteinander zu sprechen. Seit Skype kennt wohl jeder die Möglichkeit, ein Headset aufzusetzen und damit zu telefonieren.

Seit einiger Zeit hab ich nun abends auch so ein Ding auf. Ich telefoniere aber nicht, sondern ich benutze eine Konferenz-Software, die den Eindruck vermittelt, man säße in einem Konferenzraum (oder nennen wir es Stammtisch oder was auch immer) und spräche miteinander. Das ganze hat etwas von einer Runde auf einem Funkkanal, die Gesprächspartner sind aber nicht zufällig, sondern von ähnlicher Interessenslage, in meinem Fall gehts um Geocaching.

Erfunden wurde die Mumbelei eigentlich für Spieler, die sich durch dreidimensionale Labyrinthe hetzen um ihre Cybergegner zu zermetzeln. Da sollen vergleichbare Lösungen wie Teamspeak den Nachteil einer schlechteren Verständlichkeit und vor allem einer längeren Laufzeit (Latenz) gehabt haben - Sekundenbruchteile, die wohl über virtuelles Leben und Tod entscheiden können.

So stressige Spielchen sind zwar nichts für mich, aber ich habe mir vor zwei Monaten für kleines Geld auch einen Mumble-Server gemietet, auf dem abendlich nun die Geocacher live die aktuellen Geocaching-Themen durchzugehen. Soweit dazu was ich damit mache, nun mal lieber zur Technik.

Man kann sich einen Client für den Mumble-Server für verschiedene Systeme (Windows, Mac, Linix) kostenlos herunterladen wie es bei Open Source üblich ist. Der verbindet sich über einen TCP-Port (64738, C64-Veteranen werden sich erinnern!) mit einem Mumble-Server. So ähnlich wie man es vom IRC kennt, es sind daher keine speziellen Verrenkungen auf der Firewall erforderlich, allerdings ist die ganze Kommunikation SSL-verschlüsselt.

Man kann dann sein Headset für sprachgesteuerten Betrieb mit einem Assistenten konfigurieren. Das braucht man aber nicht, wenn das Headset funktioniert (Stecker, Treiber, Einstellung), was für die meisten das größte Problem darstellt, kann man sofort mitmachen. Die Taste um zu sprechen ist frei wählbar und ein kleines rotes Icon zeigt wenn man "on air" ist.

Das Feature der Sprachausgabe kann man übrigens auch abschalten, besonders URLs die man mal während der Konferenz kurz durchreicht (auch das geht, wird bei Messengern wie ICQ ja auch gern gemacht) hören sich vorgelesen doch sehr merkwürdig an.

Wenn man keinen eigenen Server hat kann man einen der Server wählen, die der Client in einer Liste so anbietet. Auf jeden Fall müssen sich Benutzer, die miteinander sprechen wollen dem selben Server verbunden sein und sich auf dem gleichen Kanal befinden. Wer Linux-Kenntnisse und einen Root-Server hat wird sich vielleicht auch den Mumble-Server, der übrigens Murmur heißt selbst schnell installieren können.

Was mich besonders begeistert am Mumble ist die Sprachqualität, die eindeutig besser als das ist, was man vom ISDN her kennt. Interessanterweise funktioniert das sogar dann in dieser Qualität, wenn jemand ein Modem benutzt! Das liegt an dem verwendeten Speex-Codec, der obwohl frei verfügbar eine beachtliche Qualität bringt.

Watching the wildlife

Passend zum Thema W wie Watchlist im Geocaching-Lexikon ist heute Onkel Torte vom SSV Jeddeloh auf einen W wie Whisky zu Besuch. Der SSV Jeddeloh hat wohl als erster Sportverein im Breitensport schon 2005 eine eigene Geocaching-Abteilung gegründet, die Geocaches versteckt und sucht.

Am Telefon zugeschaltet diesmal ist der Tünnes aus Köln. Er befasst sich eher mit Mysteries als dem Karneval dort. Vor allem hat er aber auch viele Geocaches auf der Watchlist und verwendet die Bookmark-Listen noch für die Verfolgung weiterer Geocache-Listings.

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Watchlist

Der Begriff Watchlist lässt sich gut als "Beobachtungsliste" übersetzen und meint allgemein eine Liste von Dingen die für den Ersteller derselben von Bedeutung sind. Beim Geocaching kann man damit Cache-Listings, also die Beschreibung der veröffentlichten Geocaches, verfolgen und bekommt von allen Einträgen eine Kopie per E-Mail.

Wer kein kein zahlendes Mitglied bei Groundspeak ist darf nur eine begrenzte Anzahl von Einträgen in die Watchlist machen. Für Premium Member gibt es die Beschränkung nicht und als solcher kann man darüber hinaus aus die Bookmark-Listen verwenden, um Geocaches zu beobachten.

Im Geocache-Listing wird auch vermerkt, wieviele Personen einen Geocache auf der Watchlist haben. Bei einem Watchlist-Mobbing, wenn also in einem Podcast oder Forum ein Geocache gehypt wird steigt diese Zahl schnell an. Da dann jeder Kommentar als Mail an alle Watcher geht wird dann das Listing schnell zu einer Art Forum. Owner von Geocaches mit sehr vielen Watchern sind dann gefordert ihr Listing regelmäßig aufzuräumen.

Im Zusammenhang mit den USA ist der Begiff eine Liste des State Departments mit Namen von Personen, die in den USA unerwünscht sind. Diese Personen dürfen aus verschiedenen Gründen nicht in die USA einreisen.

Cachemoped-Wetter

Da googelt man so nach dem Update auf KDE 4.2 gelangweilt durch die Bildersuche für ein neues Wallpaper, und denn begegnet einem so ein FlickR-Stream - tolle Bilder!

Wird echt Zeit dass es mal wieder besseres Cachemoped-Wetter gibt. Dem Kommentar des Kollegen mit dem Cachemoped meiner Wahl schließe ich übrigens an soweit ich das mit meinem Allgemeinverständnis romanischer Sprachen kapiert habe.


http://flickr.com/photos/-bandw-/sets/72157605466759858/

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