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Twitter kostet den Job

Eine neue Sucht greift auch bei den Geocachern um sich. Ich hab die neue Droge mit dem Namen Twitter auch schon mal probiert, aber irgendwie wirkt sie bei mir nicht.

Dauert eh immer etwas länger, bis ich irgendeinen neuen Hype annehme, meist spiel ich immer erst mit den neuen Hypes des Internet herum, wenn es sich einigermaßen durchgesetzt hat. War bei ebay so, bei den Messengern, auch bei Skype.

Aber wir haben genügend dosensuchende Kollegen, die anscheinend einen erheblichen Teil ihres Tages darauf ver(sch)wenden, andauernd Statusmeldungen zu zwitschern, was sie grad tun. Und natürlich auch noch zu verfolgen, wer sonst was im Moment macht. Vielleicht packts mich ja irgendwann auch noch.

Allerdings hab ich mich immer schon gefragt, wie lang es wohl dauert, bis der erste wegen der twitterei seine Job verliert. Immerhin hat nun wohl schon einer wegen Twitter seinen Job nicht bekommen. Damit hätte man auch rechnen können, vielleicht ist das ganze auch ein PR-Gag von Cisco. Tatsächlich würds mich als Arbeitgeber durchaus stören, wenn Mitarbeiter den Arbeitstag vertwittern. Ist genauso schlimm wie privates Telefonieren oder rumgesurfe die auch zur fristlosen Kündigung im Arbeitsrecht führen können.

Übrigens war früher im FIDO-Netz ein Twit eine Person die man in eine Liste schreiben konnte damit man sie nicht mehr liest.

Hanseatische Powercacher

Am Tor zur Welt gab es schon in den ersten Tagen des Geocachings in Deutschland auffällig viele Geocaches. Da wundert es nicht, wenn etliche Powercacher mit vielen Finds in der Statistik aus Hamburg kommen.



Im Video-Podcast von D-Buddi wurden wir nun schon vorgewarnt: NDR und Sobo sind in Berlin. Eine gute Gelegenheit zu einem kleinen Talk - diesmal beim Russendenkmal am Tiergarten, wo ein Micro in der historischen Kanone nun bald auf den 1000sten Finder wartet.



Aber wie organisiert man eine Cachetour in dieser Liga? Dazu talken wir heute mit NDR (Dirk) und Sobo, den beiden Geocachern aus Hamburg. Dirk hält seine Homezone fleißig sauber und Sobo bekommt auch von Klettercaches keine grauen Haare.

cachetalk040.mp3

Drinnen ist doof!

Sven von "Das Freiluft Blog" hat grad eine Blogparade gestartet, wo man als Geocacher gar nicht anders kann als mitzumachen:

Unter dem Motto: "Drinnen ist doof!" kann man darstellen, was man draußen so treibt, wenn man nicht vor irgendwelcher pixeldarstellenden Ausgabehardware hängt.

Seit Teenie-Zeiten hab ich irgendwie mit Mopeds zu tun. Damals noch die schraubertechnisch übersichtlichen mit einfachem Werkzeug verarbeitbaren Zweitakter, heute lasse ich mangels Platz und Werkzeug, aber auch der komplizierteren Technik wegen, schrauben (auch als Arbeitgeberprinzip bekannt).

Wenn es möglich ist, ziehe ich das Moped allen anderen Fortbewegungsmöglichkeiten vor. Geht zwar nicht immer, Flugzeug oder Bahn sind gern gewählte Alternativen, aber für das Hobby Geocaching ist das Cachemoped perfekt. Im Vergleich zum Tretfahrrad ist der spontane Aktionsradius etwas größer so dass man sich nicht jeden Müllcache antun muss. Auf vier Rädern dagegen käme ich mir schon zu unflexibel vor.

Mit dem Cachemoped ist der Weg wirklich das Ziel. Es ist schon gar nicht mehr so wichtig, ob man auch den Cache findet, es reichen zwei bis drei Dosen auf dem Weg, dazu das Spaßprogramm "kürzester Weg" auf dem Garmin. Die Geocaches geben dann nur die Eckpunkte für eine Runde mit dem Cachemoped vor, da kann man auch mal auf den letzten Metern entscheiden, dass man zu diesem Geocache heute keine Lust mehr hat. Ich komme meistens eh noch mal irgendwann in die Richtung.

Das ganze ist auch für die Fitness gut, wenn man sonst eher in geschlossenen Räumen zu tun hat. Davon abgesehen, dass es auch nicht logisch wäre, aus dem Haus gleich in ein Auto zu wechseln, um eine Outdoor-Sportart zu betreiben, trägt Mopedfahren auch etwas zur Fitness bei. Ganzer Körpereinsatz ist gefragt, allerdings nicht nach Triathleten-Manier, sondern den ganzen Weg entlang immer ein wenig, genau richtig für unsportliche Bürokraten.

Stadtmeisterschaft

15 Grad, Sonnenschein, und das im März - da gehts natürlich mit dem Cachemoped zum Außentermin: Cachetalk, mal wieder an der Currywurstbude.



Mic@ hatte nämlich für heute eine kleine Gruppe zum Talk live und draußen an der Bundesallee organisiert. Zum Thema Stadtmeisterschaft hören wir dazu Kai977, der jenseits der von ihm 2004 initiierten bundesweiten Stadtmeisterschaft in diesem Jahr eine Berliner Geocaching-Meisterschaft starten möchte.

Dabei sollen nicht so sehr schwierige Aufgaben und Herausforderungen unter Zeitdruck, sondern der Spaß am Geocaching im Vordergrund stehen. Natürlich wird auf dem Wettkampf im September auch ein Sieger ermittelt.

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Hauptstadtbahnhof

Zufälle gibts - grad für heute war von Mic@ mit Djoongle (Lutz) aus Braunschweig ein Talk im Hauptbahnhof Berlin angesetzt. Und mit der neuen Definition der Abstandsregel zu Bahngleisen hatten wir auch gleich das erste Thema.



Lutz hatte heute beruflich in Berlin zu tun und zwischen den Zügen konnten wir etwas talken und cachen. Unter dem unegal gekürzt aber rechtzeitig zur Weltmeisterschaft 2006 fertig gestellten Dach des Hauptbahnhofs (siehe Geotag!) war die perfekte Atmo für diesen Talk.



Immerhin gibts doch schon den einen oder anderen Geocache in der Nähe des Hauptstadtbahnhofs, und diese Geocaches sind bei den Touristen recht beliebt. Oder vielleicht sollte man sagen: Vor allem bei diesen. Der Berliner an sich kommt eher selten hierher.



Dabei kam auch die Kettenreaktion aus Braunschweig (eine Tradi-Serie, die zunächst wegen politischen Bezugs abgelehnt wurde) und der Dönerstag 2009 (das jährliche Kult-Event am Gründonnerstag) zur Sprache.

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tweetbackcheck