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Pocket Query GPX nach KML konvertieren

Geocaching Die Marktführer der Geocaching-Platformen bei geocaching.com sitzen ja ziemlich auf ihren Daten, also den Geocaches die die Benutzer dort eingestellt haben. Nur als zahlendes Mitglied bekommt man dort sogenannte Pocket Queries, also maximal 500 Geocaches mit kompletter Beschreibung als Ergebnis der Abfrage der Datenbank.

Diese PQ wie sie auch abgekürzt wird ist eine GPX-Datei, genauso XML wie die KML-Datei die ich gerne für GoogleEarth hätte, um mir für das Cachemoped eine Tour planen zu können. Daher wäre an sich mal eine gute Idee, eine XSLT-Schema für Saxon zu erstellen - sowas gibts auch, funktioniert bloß nicht.

Wenn man etwas googelt findet man auch jede Menge andere Lösungen um GPX nach KML umzusetzen. Das Programm gpsbabel, das die meisten Geocacher wohl ohnehin auf der Platte haben (Linuxer sowieso, für die ist die Auswahl auch nicht mehr viel größer), kann das aber auch recht gut.

So konvertiert beispielsweise der Aufruf
gpsbabel -w -i gpx -f 2565759.gpx -o kml -F 2565759.kml

das angegebene PQ in eine KML-Datei für GoogleEarth.

Dabei werden allerdings auch die Timestamps konvertiert, was bei neuen Versionen von GoogleEarth dazu führt, dass die Datei als zeitlicher Ablauf interpretiert wird. Man kann dann auf einer Zeitschiene zwar beobachten, wie die Geocache-Landschaft im Laufe der Zeit enstanden ist, für meine Planung ist das aber nicht hilfreich.

Bestimmt kann man das auch irgendwo abschalten - entweder in GoogleEarth oder in gpsbabel, so dass man eine Datei ohne Zeitstempel erhält. Ich helf mir derzeit immer noch damit, über
grep -v "TimeStamp" 2565759.kml >2565759a.kml

nachträglich die Zeilen mit den Timestamps kurz zu entfernen und so dann alle Geocaches im Zielgebiet auf einen Blick zu haben. Dabei sind sogar unterschiedliche Geocache-Typen mit ihren Icons unterscheidbar.

Von Stöckern und Steinen

Das Plaste-Blog hat das Spielchen der Blogparade letzten Monat auf eine andere Art aufgenommen. Man wirft dabei ein virtuelles Stöckchen demjenigen zu, der als nächstes bloggen soll. Man muss also warten bis man an der Reihe ist.

Dabei hats mich schon etwas gewundert, dass es bei mir etwas gedauert hat, bis ich an der Reihe war. Es gab zwar Gelegenheit, das Blog-Stöckchen aufzunehmen, das von einigen Blogs zur freien Bedienung bereitgelegt wurde, aber das sprach mich dann doch nicht so an. Nun hab ich eins auf der Geocouch gefunden - da lass ich mich nicht lange bitten, die Fragen und Antworten folgen sofort!

1. Durch wen oder was bist du aufs Cachen aufmerksam geworden?
Auf irgendeinem privaten Sender gabs eine Reportage dazu. Wohlgemerkt 2003! Damals war das noch eher exotisch. Heute gibts immer wieder mal so einen Beitrag. Das hat mich sofort angesprochen. Irgendwie raus braucht ja auch immer einen Grund, auch wenns kein besonderer sein muss. Fürs Cachemoped oder auch mit den Kindern, dann eben mit dem Auto. Traf meinen Nerv sofort, zumal man da mit GPS rumspielen kann, wollt ich schon lange, sah nur keine Anwendung dafür.

2. Welcher war dein erster Cache, die #1?
Das war der Litteler Fuhrenkamp. Ein kleiner Multi von Digitali, den ich schon aus dem IRC kannte. Der hat sich dann auch gleich gefreut, dass in Oldenburg endlich noch einen weiteren Geocacher gibt.

3. Wann hast du ihn gehoben und warst du alleine?
Wo ich nun ganz schnell einen GPS-Empfänger haben musste, war natürlich auch der erste Cache sofort dran. Also mit Frau und Stieftocher los. Ab in den Wald, mal was ganz anderes zu der Zeit. Meine Frau stellte zuerst mal fest dass die Schuhe für den Weg doch nicht das richtige waren und streikte dann auf halben Weg. Aber immerhin hatten wir die erste Station geschafft.

Am nächsten Tag dann nur mit Stieftocher Svenja und einem Spoilerbild haben wir dann die erste Tupperdose sofort gefunden. Unter Stöckchen und Steinen wie sich das gehört. Echt überzeugend - da liegt wirklich was. So wie es auf der Webseite steht. Mehr davon.

4. Hast du einen GPSr benutzt? Wenn Ja, welchen?
Den günstigsten den es damals gab. Ein etrex yellow. Ohne Karten. Kein doller Empfang. Aber völlig ausreichend für die ersten 100 Geocaches etwa.

5. War es dein erster Cacheversuch und wie lange hast du zum finden gebraucht?
Ja. GPS her und ausprobieren. Der Weg war das Ziel, die Aufgabe einfach und der Spoiler eindeutig. So etwas bevorzuge ich heute noch, von Tradis mal abgesehen, mein übliches Beuteschema ist Tradi unter 2/2 mit guter Beschreibung inklusive Hint und Spoilerbild.

6. Was verbindest du im Nachhinein mit deinem ersten Cache? War es eine “gute Wahl”?
Perfekt - ein Tradi hätte mich damals nicht so begeistert, der war einfach, schöne Location, große Tupperdose. Würde ich wieder empfehlen, ich mein den gibts sogar noch!

7. Zu guter letzt: Wem wirfst du das Stöckchen als nächstes zu?
Da wünsche ich mir jemand von der Rittern der Mumblerunde: Elli vielleicht? Oder Marcel123, der Wächter der Ehrentafel aus Franken? Sonst aber mindestens Grisu1702. der grüne Drache aus dem Künstlerdorf Worpswede.

Handy-Geocaching

Seit März lässt Groundspeak an seinem Live-Geocaching basteln. Über den Testlauf in Bremen gabs damals auch einen Talk, aber man konnte zu diesem Zeitpunkt nur zuschauen und die Position auf der Landkarte verfolgen sowie mit den Spielern unterwegs chatten.

Doch das Programm der Finnen kann noch mehr: Es kann in Verbindung mit einem Handy und GPS-Maus den Garmin oder was man sonst so verwendet ersetzen! Karten der Umgebung und Geocaches samt Beschreibung werden aktuell aus dem Internet geladen, Bilder von unterwegs sofort auf der Webseite veröffentlicht.

Auf der 24h-Stunden-Tour zu Ostern war Mic@ mit DocSlyper und anderen unterwegs um die aktuelle Beta-Version zu testen. Darüber talken wir in dieser Sendung, als Verstärkung ist auch noch AndiOlli dabei, der ohnehin nur mit seinem Mobiltelefon zum geocachen geht und sogar die erste Fassung der Webseiten zu Geocaching Live eingedeutscht hat.

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Schutzgebiete

Der besondere Reiz des Geocachings besteht für viele Geocacher gerade darin, weg vom Computer und raus in die Natur zu kommen. Aber dabei gibt es Grenzen, wie vor ein paar Tagen am Bodensee deutlich wurde.

Der NABU, in diesem Fall der NABU Wollmatinger Ried, entdeckte nämlich in seinem Schutzgebiet einige Geocaches und bewirkte die Archivierung direkt bei Groundspeak. Das führte zu einigem Unverständnis bei Geocachern, wie man es auch im grünen Forum verfolgen konnte.

Da ist künftig sicher der sachliche Dialog zwischen den Naturschützern und den Geocachern erforderlich. Am Telefon ist heute im Cachetalk daher Eberhard Klein, der Experte für Schutzgebiete bei NABU in Reichenau. Wir sprechen über Geocaches im Schutzgebiet, wie es zu der Archivierung der Geocaches kam und wieso der NABU sich überhaupt darum kümmert.

cachetalk045.mp3

First Germany

Es gibt so Tage, für die das Geocaching erfunden wurde. Das war so einer. Entspannt mit dem Cachemoped bei allerbestem Frühlingswetter zum GC77 - dem ersten Geocache, der in Deutschland gelegt wurde.

Zwar nicht mehr ganz im Originalzustand, aber dank BlackyV mit seinem denkmalgeschützen Wegpunktnamen erhalten geblieben. Sogar einen Bonus gibts für diesen historischem Geocache, den man allein der schönen Umgebung wegen besuchen sollte, wenn man grad in der Nähe von Berlin ist.



Vor Ort talken wir mit ElliPirelli aus Kassel, die jeden Tag einen T5 macht - das ist nämlich ihr Cachemobil, mit dem sie fast jede Cachelocation ansteuert und dort auch übernachten kann. Elli ist mittlerweile echte Expertin geworden was Pathtags angeht, neben einigen eigenen hat sie mittlerweile soviele gesammelt, dass sie nicht mehr an den Kühlschrank passen.

Außerdem wieder dabei: Bikenpreusse und Kai977, der es sich nicht nehmen nehmen ließ, auch wieder ein wenig Video zum GC77 aufzunehmen.

cachetalk044.mp3
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