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Pocklington's Mantra

Software Dr. Jackie Pocklington ist amerikanischer Staatsbürger und lehrt seit 2000 als Professor für Wirtschaftsenglisch und technisches Englisch an der Beuth Hochschule für Technik in Berlin.

Von ihm kommt Pocklington's Mantra für Präsentationen: "Announce, click and wait!" Mit dieser Technik kann man ohne großen Aufwand jede Präsentation aufwerten, wenn man den Ablauf der Folien genau kennt.

Ein deutliches Beispiel: Auf einer Folie soll ein Diagramm gezeigt werden, auf dem man irgendeinen Sachverhalt erkennen kann. In jeder Durchschnittspräsentation wird eine Folie gezeigt, dann erklärt der Vortragende sofort, was zu sehen ist. Allerdings ist in die frische Folie hinein vorgetragen die Aufmerksamkeit des Publikums stark reduziert. da es damit beschäftigt ist sich auf dem Diagramm zu orientieren.

Besser ist jedoch eine Ankündigung wie: "Damit kommen wir zur Analyse der ... ich habe dazu ein Diagramm vorbereitet, in dem man die ... in Abhängigkeit von ... sehen kann." Klick. Diagramm ist da. Fünf Sekunden Pause für die Zuschauer. Erst jetzt kommt die Erläuterung hinterher.

Anderes Beispiel: "Mein Vortrag gliedert sich in drei Teile." Klick. Folie mit Agenda erscheint. Warten. Die Zuschauer müssen alles gelesen haben können. Erst jetzt wird ausführlich erläutert in welche Teile der Vortrag gegliedert wurde.

Seattle, wir haben ein Problem

Wir sind es ja gewohnt, dass der Groundspeak-Server mal überlastet und dann nicht erreichbar ist. Diesmal könnte es sogar ein Wochenende ohne geocaching.com geben.

Es scheint so zu sein, dass es in Seattle technische Probleme gibt. Was genau los war, werden wir irgendwo sicher bald lesen, auf jeden Fall ist grad mal kein DNS-Server da.

Bei solchen Gelegenheiten gibts im Geoclub immer neue Besucherrekorde, das sieht etwa so aus:

Will sagen: Kaum ist GC mal wieder down, wird die grüne Wiese zur grünen Hölle. Vermutlich ist der Wert heute für einige Zeit nicht mehr zu toppen, aber warten wir doch mal ab.

Nicht dass mich das stören würde, aber das kann doch nicht alles sein. Sammeln wir doch mal ein paar Vorschläge, was man noch so machen könnte: Podcasts hören, bei ebay nach Geocaching-Krempel gucken, ein paar Geocaching-Videos in der Tube gucken, etwas halbwegs intelligentes bloggen, gegen abend vielleicht noch etwas mumblen - weitere Vorschläge bitte einfach in den Kommentaren ergänzen.

Gut dran ist natürlich wer sich schon vorher mit Taschenabfragen bewaffnet hat, dann kann man nämlich sogar noch raus zum Dosensuchen, so das Wetter es denn zulässt.

Meistertalk

Um es vorweg zu nehmen: Die hessische Marine konnte bei der deutschen Geocaching-Stadtmeisterschaft 2009 in Ostwestfalen-Lippe die Mitbewerber deplatzieren. Gratulation aus Berlin an das Team, dass dafür die Ehre hat, 2010 die nächste Meisterschaft zu organisieren!

Auf jeden Fall ein talkwürdiges Thema, dazu haben wir Käpt'n Carhu am Telefon und außerdem ist Ultralist für einen Talk im neuen Hauptstadtstudio. Damit ist die Runde perfekt um die Geocaches und Ereignisse auf der Meisterschaft noch einmal durchzugehen. Natürlich werden dabei auch Highlights wie der Seiltanz und das Lied zum Event erwähnt.

cachetalk053.mp3

Geocaching zum LinuxTag 2009

Seit ein paar Jahren ist der LinuxTag nun in Berlin im ICC. Es sind meist alles andere als Geocacher, die ich dort antreffe, Linux scheint bei den Geocachern nicht so verbreitet zu sein.

Aber den einen oder anderen gibt es wohl doch, und so lief mir Schrottie auf dem LinuxTag 2009 über den Weg, den viele Geocacher sicher von seinem Blog kennen. Seine Geschichten von der 112-Hotline sind dabei wohl das Highlight, aber er schreibt auch zu Geocaching und Fotografie.

Eine gute Gelegenheit für einen kurzen Talk in den Messehallen, bevor es noch einen Small vor der Deutschlandhalle zu loggen gab, deren Abriß bereits beschlossen wurde. Schrottie hat es sich nicht nehmen lassen auch ein paar Bilder zu machen wie ich ein paar Talks für meinen neuen Linux-Podcast aufnehme und sie bei FlickR hochzuladen.

cachetalk052.mp3

Auf dem Darß ohne Empfang

Bis vor einigen Wochen gehörte ich auch zu denjenigen, die nicht wussten wo der Darß ist. Wenn man dann sowas sagt wie Rügen oder Prerow wissen die meisten dann aber doch Bescheid. Die Gegend war dies Wochenende Ziel unserer Geomorphologie-Exkursion.

Nun mach ich als alter Mopetenmann ja normal alles gern auf zwei Rädern, aber das Cachemoped hat einen Termin beim Mopetologen, weil mal wieder ein neuer Kettensatz fällig ist (ein neuer Socken hinten vermutlich bei der Gelegenheit auch gleich). Davon ist das auch nicht so der volle Genuss mit Stollenreifen auf der Autobahn knapp 500 km abzuspulen, bei Rudi-Carell-Sommer schon mal gar nicht.

Also mit Erinnerung an Fähigkeiten der drittklassigen Fahrerlaubnis eine spaßversprechende Angeberkarre aus Bayern mit hanseatischer Zulassung organisiert, Klappe auf, Krempelkram rein und los. Schönes Spielzeug, geht fast so gut ab wie mein Moped, läuft aber fast doppelt so schnell. Völliger Automatismus, an der Ampel die Kupplung los und die Kiste geht aus, drückt man die Kupplung gehts aber sofort wieder weiter. Dazu ein Klugscheißer von Bordcomputer, der mir sagen will, wann ich zu schalten habe, aber mich den Sprit von Hand umrühren lässt.


Soweit so gut, "Sie haben Ihr Ziel erreicht", Garmin rausholen und sag mir wo die Caches sind. Kein Empfang - ok, das kann mal vorkommen, muss die Kiste mal ihren Almanach neu laden. Nach ein paar Stunden hatte sich an diesem Zustand immer noch nichts geändert. Sonst funktioniert alles einwandfrei. Falls nun jemand eine Idee hat, was man da noch machen kann, bitte sachdienliche Hinweise an mich oder unser Hauptstadtstudio.


Damit hatte sich das Thema Geocaching erstmal erledigt. Und wenn mir nun keiner einen Tipp zu meinem Garmin gibt und ich mir keinen Oregano kaufe bleibt das auch so. Es fehlt mir eigentlich nicht wirklich etwas, wenn man nur so auf der Halbinsel seine 30 km abläuft und sich Dünen, Strand und Kliff anguckt ohne nach Plastikdosen zu suchen.

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