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Willkommen im Club

Neben dem recht bekannten Geoclub (auch als die "grüne Hölle" bekannt) gibts auch den Linux-Club. Beides wurde etwa zeitgleich gestartet und hat sich seitdem recht ähnlich entwickelt.

Auf dem LinuxTag 2009 hatte ich die Möglichkeit bei den Kollegen vom Radio Tux mal auf der anderen Seite des Mikrofons zu sitzen. In der halbstündigen Sendung gehts zwar auch um Linux, aber ab der zehnten Minute geht es dann nur noch um Geocaching.

2009-06-27.RadioTux.Thomas.Moenkemeier.Linux-Club.Geocaching.mp3

Es lebe Berlin!

Es geht nicht um die BVG, wie man vermuten könnte. Bei denen ist es wirklich grad sehr lebhaft, denn einige S-Bahnen sind wohl wegen Fehlern im Management in der Wartungsschleife. Da wird dann auf U-Bahnen ausgewichen und die sind entsprechend voll.

Aber dass es in Berlin und umzu lohnende Geocaches gibt, zeigt sich immer wieder. Hat grad im Geoclub wieder einer bemerkt. Ganz nebenbei erfährt man dabei: Der Geometer42 hat seinem Portal für Geocaches in Berlin eine neue Voteseite spendiert!

Man kann ja gegen dieses GC-Vote sagen was man will, aber die Hightlights in Berlin arbeitet es schön heraus. Es scheint also zu funktionieren. Die Topcaches der Liste sind zwar nicht die, für die ich mich aufs Cachemoped setzen möchte, aber doch schon die abgefahrenen Dinger.

Bleibt nur noch zu hoffen dass sich die Sicherheit mit der neuen Version von GC-Vote weiter erhöht und nach und nach immer mehr Geocacher sich das kleine Skript in den Browser installieren. Wer es nicht mag muss es ja nicht verwenden. Das scheint einigen Geocachern aber nicht genug zu sein, die es am liebsten ganz verbieten würden.

Oder zumindest darum bitten ihre Geocaches nicht bewertbar zu haben. Einen Rechtsanspruch darauf sehe ich dabei übrigens überhaupt nicht. Bei Spickmich werden sogar Menschen für ihren Job bewertet. Bei einigen Geocachern setzt es aber scheinbar aus, wenn ihr Cache kritisiert wird. Da könnte man eher deren Mutter beleidigen als ihre versteckten Plastikdosen zu bewerten.

Dazu gibt es auch die Einschätzung, dass das mit der Mutter gar nicht so schlimm wäre. Selbst schuld. So landet man mit seinem Cache nie auf der Liste der Top-Koordinaten in Berlin.

Kein Risiko

Das Spiel Risiko ist sicher noch dem einem oder anderem bekannt. Sowas ähnliches gibts nun tatsächlich mit Geovisualisierung und GDI. Dabei rausgekommen soll dann eine Implementierung sein, die sich 1983 zu Zeiten von WarGames nicht mal Science-Fiction-Autoren hätte träumen lassen.



Kurz zusammengefasst: Eine Spielchen für Multi-Touch und mehrere Spieler, das das World Wind der NASA verwendet und die Java-Implementierung von Risiko mit dem Namen Domination aufsetzt.

Das ganze geht soweit, dass man auch KML-Daten integrieren kann. Da muss ich erstmal überlegen wie ich das finden soll. Aber ich glaube für mich ist das nix.

MP3 aus YouTube Video

Linux Für einen Remix im Hauptstadtstudio brauchte ich grad aus einem YouTube Video nur die Tonspur als MP3. Für sowas gibts natürlich tolle Windows-Programme, die das komfortabel erledigen und die bei den Kids auch sehr beliebt sind.

Sowas muss es doch aber auch schlank für die Kommandozeile geben? Gibts natürlich auch. Das Video-Tool der Wahl und auch ganz allgemein ist bei Linux wohl der MPlayer. Dazu gehört ein Zusatztool, der MEncoder, mit dem man Videos konvertieren kann. Der MEncoder kann aber auch nur eine MP3-Datei aus dem Video erstellen, das bei YouTube meist im FLV-Format vorliegt.

Miro speichert aber auch eine Version als MP4 ab, wenn sie vorhanden ist. Beides kann MEncoder problemlos verarbeiten, wenn man sich die richtigen MPlayer Codecs installiert hat. Die Optionen für die Konvertierung muss man sich auf der Manpage zusammensuchen, ich verwende diese hier:
mencoder Geoklapse.MP4 -ovc copy -of rawaudio -oac mp3lame -lameopts preset=standard -o Geoklapse.mp3


Das würde sicher auch mit weniger Optionen gehen, aber so kommt bei mir jedenfalls eine ordentliche MP3-Datei aus dem YouTube-Video heraus.

Mit einer For-Schleife drumherum kann man so auch mal eben das ganze Download-Verzeichnis konvertieren. Anschließend kann man die MP3-Datei noch mit mp3gain auf einen normalen Pegel bringen, falls man mehrere auf einem portablen MP3-Player mitnehmen und nicht immer am Knopf für die Lautstärke drehen möchte.

Äpfel oder Birnen?

Lange Zeit habe ich das, was ich so geknipst habe (wollen wir das mal in aller Bescheidenheit und Rücksicht auf die großen Künstler unter den Geocachern mal nicht fotografieren nennen) auf einen eigenen Webserver hochgeladen.

Das hielt ich lange Zeit für optimal zumal die von mir favorisierte Galerie-Software Menalto Gallery sich seit den von mir verwendeten ersten Versionen prächtig entwickelt hat. Aktuell kann die Software so ziemlich alles was man von einer Galerie auf einem Webserver erwartet, ist in alle möglichen Sprachen übersetzt und ist mit Modulen fast beliebig erweiterbar.

Und das ist auch gleichzeitig ihr Problem: Es ist nicht mehr die schlanke Galerie, sondern das PHP-Projekt ist richtig fett geworden. Okay, das sind andere Programme auch, aber wenn es dann anfängt unbequem zu werden, man sich schon vor den Updates drückt weil sie plötzlich Arbeit machen und anfangen rumzuzicken, die Datenbank entmüllt werden muss und all sowas dann hört bei mir der Spaß auf. So wichtig ist mir die Galerie nun auch wieder nicht.

Irgendwo muss der Knipskram ja aber weiterhin abgelegt werden. Und da gibts spontan erstmal zwei Lösungen, denen ich zutraue das nächste Jahrzehnt auch in stürmischen Zeiten wirtschaftlicher Notzeiten mit vielen insolventen Dotcom-Unternehmer zu überleben, nämlich FlickR und Picasa.

Die zu vergleichen sind die im Titel erwähnten Äpfel und Birnen. Es gibt einen ausführlichen Vergleich von FlickR und Picasa, aber ich versuche mal die für mich relevanten Fakten aufzuzählen. Und das mal alles unter der Prämisse dass ich für Internetkram erstmal nix bezahlen will. Für Geld gibts bei beiden Upload-Platz und andere Features.

FlickR ist eine Community, dass heißt ich könnte dort andere Geocacher finden, die auch Bilder von den selben Locations gemacht haben. Aber ich darf nur drei Alben im Monat anlegen und 100 MB hochladen. Die aber in voller Qualität und jeden Monat neu.

Das darf ich bei Picasa auch, sogar 1 GB insgesamt! Das wird dann aber auch nicht mehr. Dafür kann ich Alben anlegen soviel ich will. Nur mit Community ist es dort nicht so weit her. Schick ist natürlich das Picasa-Programm. für Windows, und damit nicht so wichtig.

Und was nehm ich nun? Wo leg ich die ganzen alten Geocaching-Fotos seit 2003 ab um damit keinen eigenen Galerie-Server mehr pflegen zu müssen? Dazu würden mich sachdienliche Hinweise in den Kommentaren freuen.
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