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CB-Funk

Ich erinnere mich daran, dass ich so etwa 12 bis 14 Jahre alt gewesen sein muss, da war ich völlig von der Elektronik begeistert. Auch mein Schulpraktikum war natürlich als Elektriker und wenn damit nicht so geringes Einkommen verbunden wäre würde ich heute wohl irgendsowas machen.

Da passte die Spielerei mit Funkgeräten natürlich perfekt dazu. Damals waren es CB-Funk-Geräte, 12 Kanäle, AM, sowas hatte man damals. Verbunden mit technischer Bastelwut der erste Schritt zur Amateurfunklizenz, die ich dann so etwa zehn Jahre später mit voller Punktzahl bestanden habe.

Damals war das noch ein recht spannendes Hobby, die Gesprächspartner waren meist ebenfalls technisch interessiert oder irgendwie sonst nette Menschen, mit denen man sich auch treffen und nicht nur drahtlos klönen konnte. Zu einer Zeit, als das Handy im heutigen Sinne noch gar nicht erfunden war.

Der Rest ist Geschichte: Die Kisten wurden immer billiger, immer weniger basteltauglich, immer weiter verbreitet, wir bekamen immer mehr Störer und sonstige unangenehme Menschen dazu. Ich würd mir die Spielzeuge vermutlich nicht nur deswegen nicht mehr antun, weil es mittlerweile Mobiltelefone gibt und ich auch mit anderen Funkgeräten rumspielen dürfte. Macht sehr vermutlich einfach keinen Spaß mehr. Sogar meine Lizenz hab ich vor ein paar Jahren zurückgegeben.


Warum das nun auf meiner Cachemopedseite? Nun, die Lady fragt sich, wo das mit dem Geocaching noch hinführen wird. Ich sehe beim Geocaching die Entwicklung, die ich beim CB-Funk schon erlebt habe. Der Kram wird immer billiger und verbreitet sich. Mit den vielen Teilnehmern, die nicht alle aus der Gruppe der bisherigen typischen Geocacher kommen, ich sag immer "über 30, männlich, und vor allem technisch interessiert".

Die Medien tragen sicher ihren Teil dazu bei, vor allem aber durch das Internet kommen immer mehr Geocacher dazu. Der Geocacher-Promi erreicht mit seinem Buch auch dann diejenigen noch, die lieber Bücher lesen, mit fallen da spontan Lehrer ein, aber das ist sicher nicht repräsentativ sondern nur eine subjektive Wahrnehmung. Also: Alle kriegen irgendwie mit, dass es sowas wie Geocaching gibt. Da nützt es auch nicht viel, wenn einzelne dann eine geheime Kultur aufrechterhalten wollen.

Es wird so kommen wie mit dem CB-Funk. Ein an sich schönes Technik-Hobby wird auch an der technischen Entwicklung, aber vor allem an seinen neuen Anhängern zugrunde gehen. Da brauchen wir auch gar nicht groß zu lamentieren, das wird wohl so kommen, und wir werden auch nicht viel dagegen tun können. So lange wie es Spaß macht bin ich auch noch dabei, irgendwann wird jeder für sich feststellen, wenn andere Dinge interessanter sind.

Geht nicht raus

Ist das eine Affenhitze draußen! Grad mal kurz vor die Tür, zum Brötchen holen, und das um knapp 10 Uhr kurz nach dem Aufstehen. Erst mal die Luken alle zumachen, damit die kühle Nachtluft hier drin bleibt.

Da fällt mir spontan so eine Spreeblick-Aktion der letzten Tage ein:


Und das mach ich nun auch. Heute geh ich nicht mehr raus. Der Tag wird verpennt oder so. Und heute abend denn durch die große Stadt mit dem Cachemoped. Das klingt doch mal nach einem guten Plan! Es sei denn eine bestimmte Person ruft an und hat noch einen besseren Vorschlag...

Der Kegel ruft!

Der Kegel rief - und alle waren sie gekommen: Lady Allista mit DocSlyper, natürlich auch Kletterspezialist Ultralist und sogar der Altmetallexperte mit seinem Team. Dazu jede Menge Zaungäste, die sich dieses kleine Kletterevent nicht entgehen lassen wollten.


Der alte Bunker im hippen Kiez in Friedrichshain hat nämlich neben unterschiedlich anspruchsvollen Kletterrouten auch noch einen Micro auf dem Gipfel zu bieten. Dafür muss man aber wohl besser zu zweit klettern, so wegen der Sicherung und so - genauer wird das von Leuten die das besser wissen in diesem Talk erklärt.

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Bessercachen am Alex

Eben noch im Mumble, nun schon in Berlin: Windi aus der bayrischen Landeshauptstadt ist grad mit Familie zu Besuch. Neben Geocaching stehen dabei auch Attraktionen wie Legoland oder Seaworld auf dem Plan. Einen weiteren Freizeitpark Legoland gibt es in Günzberg, der nur eine Stunde von Müchen entfernt ist.

Eine gute Gelegenheit sich am Alex zu treffen, denn hier gibt es einen Geocache der bald den 2000ten Finder erwartet. Dazu noch einen, den man in dieser Größe an diesem Ort nicht erwartet hätte. Der Owner Cyberman54 ist für seine ausgefallenen Ideen bekannt und rechnete selbst nicht damit, dass gerade dieser Geocache so erfolgreich sein würde.


Außerdem ist neben Mic@ auch noch Bessercacherin Lady Allista dabei, die nicht nur tagsüber von besseren Caches träumt - wie man sich das vorstellen kann, erklärt sie bei dieser Gelegenheit auch kurz.


Natürlich war es mit dieser Gruppe und um diese Uhrzeit kein Problem die Munkiste unauffällig beiseite zu schaffen, um während des Talk in sicherer Entfernung zu loggen und sie wieder an ihren Platz zurück zu bringen.

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Von Cache zu Cache

Durch mein Geocaching-Studium bin ich die letzten Wochen mal etwas wenig zum podcasten gekommen, aber Mic@ war grad unterwegs und konnte mich beim Globetrotter aufsammeln.

Nachdem wir bei seiner kleinen Schwester vorbeigeschaut hatten, war mal wieder Zeit für einen Talk, um die Ereignisse der letzten aktiven Themen aus dem grünen Forum durchzukauen. Dauer: Etwa so lange wie man von Steglitz nach Neukölln zu Eddy braucht.

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