Gute Spoiler und schlechte Hints

Der Quadmaster hatte mich beim vorletzten Besuch sogar schon im Cachetalk zu Mallorca gewarnt: Auf der schönen kleinen Insel braucht man Spoilerbilder, sonst wirds schwierig.

Der Klassiker dort ist die Steinmauer, das ist sozusagen die Leitplanke der Balearen. Da sind immer irgendwelche Bröckchen locker und eignen sich somit mindestens für einen Small, auch wenn Touristen en Mallorca trotzdem gern Tüddeldosen verstecken, weil sie es so kennen oder grad nix anderes dabei haben.



Die Suche nach so etwas in der Mauer ist dann nicht nur wie die Geschichte mit dem Hauhaufen und nicht so sehr mein Ding, vor allem weil da auch teilweise richtig Müll rumliegt, von Insekten mal gar nicht zu reden. Deswegen gibts auch meist Spoilerbildchen, die genau die Stelle zeigen, wo man denn gucken muss.

Die braucht man auch an anderen Stellen wie zum Beispiel an der Küste. Teilweise muss man da schon etwas dicht am Abgrund suchen und ohne klaren Hinweis macht mir das dann keinen Spaß mehr. Ich bin ja schließlich im Urlaub. Schön also, wenn es diese Spoiler gibt, ärgerlich wenn der Owner es nicht für nötig gehalten hat, etwas derartiges mitzuliefern.

Ärgerlich auch deswegen, weil solche Cachelocations dann nach der üblichen Menge cachender Touristen aussehen als hätte ein LKW dort falsch eingeparkt. Wollen mir mal keine Faulheit bei solchen Ownern unterstellen, nehmen wir mal einfach zu ihren Gunsten an, sie hätten keine Kamera dabei gehabt und waren sich der Folgen nicht bewusst.

Dann ist jetzt der Moment, wo man bei den Geocaches einen aussagekräftigen Hint nachliefern sollte. Und damit appeliere ich an alle Geocacher, nicht nur die im befreundeten Ausland, sondern auch hierzulande: Macht bitte ordentliche Hints zu Euren Listings. Da gebt Ihr Euch Mühe eine schöne Location zu suchen, versteckt eine Dose möglichst geschickt, dann sollen die Geocacher die doch auch finden und nicht die Gegend zerlegen oder durch auffällige Suche auf den Cache aufmerksam machen müssen!

Übrigens ist mir ein guter Hint viel lieber als ein Spoiler. Zum einen macht so ein Hint mehr Freude und lässt noch etwas Raum für Überraschung, zum andern haben ich den auf meinem Garmin Oregon über die Pocket Query gleich dabei und die Bilder nicht. Umso ätzender wenn dann im Hint auch noch sowas drinsteht wie "siehe Bild", verarschen kann ich mich selber.

Fast in die selbe Kategorie fallen diese Hints rückwärts oder mit neuartiger Silbertrennung, kann mir mal einer erklären was der Stuss soll? Das Rot13 im Ausdruck reicht völlig aus und ich kann schon sehr gut selbst entscheiden wann ich einen Hint lesen möchte und wann noch nicht.

Gute Vorsätze

Da komm ich grad von der schönen kleinen Insel wieder und stöber so durch die Geocaching-Blogs der üblichen Verdächtigen und stolper neben jede Menge besten Wünschen zum Fest und neuen Jahr auch über gute Vorsätze und Strategien zur Zielformulierung.

Fest und Jahreswechsel habe ich mit meiner kleinen Französin außer Landes verbracht. Auch von 20° und Sonnenschein im Winter abgesehen ist dort so einiges anders. Die Weihnachtszeit ist zwar wahrnehmbar, aber nicht so aufdringlich wie in Deutschland. Sylvester geht weitgehend ohne Geböller aber mit den mit durch zwei Jahrzehnte in Andalusien vertrauten Gebräuchen wie roter Unterwäsche und Weintrauben zu zwölf Gongschlägen ab. Und da waren sie dann wieder, die Wünsche (eben zu jeder Traube einer) und dann auch die Vorsätze!

Also ich hab beides nicht. Was die Wünsche angeht, zumindest nichts wo ich erhoffe dass also ein Zustand eintritt, den ich nicht ursächlich beeinflusst habe, wie z.B. im Lotto zu gewinnen. Wünsche im Sinne von Dingen oder Zuständen die mir gefallen könnten vielleicht schon, aber da arbeite ich ja ohnehin dran. Und die Vorsätze sind sowieso das dusseligste überhaupt, da machen sich viele ja schon fast ein Ritual draus sich etwas vorzunehmen und nur ein paar Tage bis Wochen durchzuhalten. Oder noch neurotischer, sich einen Vorsatz zu machen im vollen Bewusstsein, ihn nicht umsetzen zu wollen.

Wenn ich etwas machen möchte, dann tu ich das auch. Da muss ich mir keine Vorsätze machen, um mich selbst zu überreden. Entweder ich möchte etwas erreichen, dann liegt auch meist auf der Hand was zu tun ist und dann wird das so gemacht. Oder ich will das nicht, dann ist es auch egal. Ob und welche Geocaches ich noch machen möchte, taugt für als Vorsatz zum Geocachen schon mal gar nicht. Da muss ich mich nicht motivieren, wird sich schon zeigen, welche Dosen meinen Weg pflastern.



Bleibt nur noch, sich mal vielleicht bestimmte andere Dinge vorzunehmen. Für den Logeintrag in einem Petling stand ich kurz vor dem Abgrund, einen Schritt weiter ging es etwa 250 Meter die Klippen runter. Damit fand ich den Cache selbst etwas unangenehm und auch vom Terrain unterbewertet, aber die Serpentinen zum Cap Formentor müssten noch mal mit dem Cachemoped gemacht werden. Das aber nicht als Wunsch oder guten Vorsatz, sondern eher als Planungsoptionen auf die Liste der Dinge die man noch mal anstellen könnte.

Rettungsdienst

Während in Berlin Glatteis und Schnee sowie die Feiertage die Hotline bei 112 fordern, gabs es in den diversen Geocaching-Blogs öfter von TB-Rescue zu lesen, dem Rettungsdienst für Travelbugs.

Entstanden ist das Familienprojekt von Sascha aus einem System mit dem Namen TB-Run, mit dem man Wettrennen von Travelbugs veranstalten kann. Wo immer nun ein Travelbug in einem Geocache liegt und nicht mehr weiterkommt, kann man bei diesem TB-Rettungsdienst versuchen, den Travelbug von einem Geocacher in der Nähe retten zu lassen. Dazu gibt es auch einen Stop-Motion-Film in der Tube.

Im Cachetalk sprechen wir darüber, wie das funktioniert. Dabei kommt auch noch das eine oder andere Detail zur Sprache, z. B. was Groundspeak dazu sagt dass die Daten der Travelbugs automatisch ausgelesen werden, wie das ganze von den Geocachern angenommen wird und ob es schon spannende Rettungsaktionen gegeben hat.

cachetalk068.mp3

TomTom Rider 3rd Edition

Der neue TomTom Rider 3rd Edition vom weltweit größten Anbieter mobiler Navigationslösungen besticht mit benutzerfreundlicher Handhabung und qualitativ hochwertiger Verarbeitung.

Das neue Navigationssystem von TomTom ist in 2 Varianten - für Deutschland, Österreich und die Schweiz sowie auch für Westeuropa - zu günstigen Preisen erhältlich und eignet sich sehr gut für Fahrer, die benutzeroptimierte Geräte auf den neuesten Stand der Technik bevorzugen, aber auch als benutzerfreundliches Einsteigergerät. Das Gerät von TomTom stellt die aktuellsten Karten zur Verfügung und überzeugt mit fortgeschrittener Technologie.

Der Nachfolger vom TomTom Rider 2nd Edition ist leicht zu handhaben und glänzt mit 3,5" Touch-TFT-LCD-Display für gestochen scharfe Darstellung und Software auf dem neuesten Entwicklungsstand. Das Gerät ist zusätzlich mit integrierter Lithium-Ionen-Batterie mit 2 Stunden Laufzeit ausgerüstet. Mit Maßen 96mm x 82mm x 25mm und Gewicht von nur 174 Gramm kann der TomTom überall mitgenommen und genutzt werden. Der integrierte Speicher ermöglicht die Nutzung von mehreren aktuellen Karten von Deutschland und Europa.

Zu den Vorzügen des neuen TomTom Rider 3rd Edition gehört die Funktion MapShare. Die MapShare von TomTom ermöglich dem Nutzer eine unkomplizierte und kostenlose Aktualisierung der vorhandenen Navigationskarten. Täglich können die Kunden auf diese Weise von den Aktualisierungen anderer TomTom-Nutzer profitieren. Die benötigte Synchronisationssoftware "TomTom Home" wird vom Unternehmen auch kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Kunde profitiert zusätzlich von der „Latest Map Garantie", die alle aktuellen Kartenversionen kostenlos zum Downloaden bereitstellt.

Vorteilhaft ist auch das Bedienungsmenü der Navigation von TomTom. Mit den optimierten Features lassen sich Routen schnell eingeben und neu berechnen. Das Navigationssystem gibt noch am Anfang der Routenberechnung an, ob die Strecke Baustellen oder Straßenabsperrungen enthält und schlägt Ausweichrouten vor. Über die Option "Alternative suchen" werden dem Fahrer flexible Lösungen angeboten. Die TomTom 3rd verfügt über optimierte Extras wie der als Zubehör erhältliche RDS-TMC Verkehrsinfo-Empfänger für schnellen Zugriff auf Verkehrsinformationen. Individuelle Einstellungen und Personalisierung des Systems sind über die Software TomTom Home vorzunehmen.

Außerdem bietet die dritte TomTom-Generation ausgeklügelte Sicherheitstechnik. Im Navi-System findet der Nutzer unter dem Menüpunkt "Hilfe" die kürzesten Strecken zu nächstgelegenen Krankenhäusern und Motorradwerkstätten sowie auch umfassende Informationen und Tipps fürs Handeln bei Unfällen.

Zu diesem Navigationssystem von TomTom kann optional unterschiedliches Zubehör erworben werden. Neben dem RDS-TMC Empfänger für aktuelle Verkehrsinformationen kann das Navi-System um USB-Heimladegerät, bequeme Tragetasche und Halteriemen, unterschiedliche Halterungssets oder alternative Halterungen erweitert werden.

Insgesamt stellt der TomTom Rider 3rd Edition ein ausgeklügeltes und benutzeroptimiertes Navigationsgerät mit schönem Design und vielen technischen Anwendungen dar.

ein Gastartikel von Stefan Ricks

Geocouch

Irgendwann sind wir alle soweit. Das Geocaching wird zur Sucht. Also, man sucht dabei nicht nur die ganze Zeit, sondern denkt rund um die Uhr an den nächsten Geocache. Ständig schaut man draußen nach neuen Versteckmöglichkeiten. Soziale Kontakte haben meist mit Geocaching zu tun.

Wenn die Freundin mal wieder etwas verlegt hat, hilft man gern bei der Suche und kann schon bald erfreut "Found!" durch die Bude brüllen. Ohne GPS-Empfänger gehts sowieso nicht mehr aus dem Haus und natürlich fliegen wir mit dem Billigflieger nach Mallorca, wo man sich sicher sein kann genug Dosen nicht nur an der Straße einzusammeln.

Nun ist es bei mir ja nicht ganz so schlimm. Ich lasse nicht alles stehen und liegen nur weil das Handy einen neuen Tradi in der Homezone meldet. Den Weg nachts zum Klo finde ich auch ohne Reflektorstrecke noch. Und von freizeitfressenden Mysteries halte ich mich ohnehin fern. Trotzdem bekam ich Unterstützung von Maacher, dem Therapeuten von der Geocouch, der mir kürzlich einen Interview-Fragebogen zumailte.

Wie sich das gehört, beantworte ich sowas natürlich auch, selbstverständlich als Cachetalk und produziere damit meinen ersten Pastoren-Podcast. Erleichtert verlasse ich das rote Sofa das ich als Geocouch für mein besinnliches Selbstgespräch gewählt habe: Ich gelte als erfolgreich therapiert.

cachetalk066.mp3
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