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Blog-Feeds selbst gemischt

Geocaching Der Aggregator für die Geocaching-News fragt mittlerweile über 200 Feeds für Blogs und Podcasts ab.

Da kann es schon passieren, das der halbstündliche Lauf nicht ganz durchkommt oder aus irgendwelchen anderen Gründen nicht alles an frischen Artikeln dabei ist. Teilweise brauchen die Blogs auch etwas lange und der Aggregator hat keine Zeit mehr zu warten.

Nun war der Aggregator ursprünglich nur als nette Ergänzung für den Header im Geoclub und Linux-Club installiert. Daher stört mich das nicht so sehr, wenn die neuen Artikel verspätet aufschlagen (obwohl ich es auch gern etwas fixer hätte, das muss ich mir noch mal mit Verstand angucken).

Als Alternative kann ich den Google Reader empfehlen, den der eine oder andere wohl ohnehin schon verwendet. Jeder der bei Tante G. ein Konto hat kann hier Blogs verfolgen, das ganze sogar noch komfortabler als mit meinem Gregarius.

Ich wunder mich sowieso wieso mein Arbeitstier so gern direkt auf der Webseite verwendet wird. Das Ding soll nur die Feeds abholen und in die Datenbank packen. Vielleicht liegt es daran, dass nicht alle den Trick kennen, wie man alle Feeds auf einmal in den Google Reader importieren kann.

Dann kann man nämlich auch die persönlich nicht so beliebten Blogs (da hat so jeder seine eigenen) rasuwerfen und noch ein paar Blogs und Podcasts ergänzen, die man selbst zusätzlich verfolgen möchte.

Unter der URL http://news.geocaching-portal.com/opml kann man eine sogenannte OPML-Datei runterladen und abspeichern. Diese kann man dann sehr einfach im Google Reader importieren:

Oben rechts ist ein Menü Einstellungen, dort die Funktion Reader Einstellungen und dann die Funktion Import/Export wählen. Hier die OPML-Datei hochladen und das wars schon, die Feeds sind drin.

Plusminus Null

Geocaching Nachdem ich seit gestern mit etwas PHP/SQL die Klicks auf die Artikel in den News mitzählen lasse, habe ich mich nicht zuletzt auf Grund der Kommentare aufgerafft die Sache rund zu machen.

Man kann jetzt aus dem Newskasten eine Bewertung zu einem Artikel abgeben. Dabei wird nicht gespeichert, wer da bewertet, sondern nur ob der Artikel gefallen hat oder nicht. Das ist natürlich ganz subjektiv und vor allem ziemlich indifferent.

Wer die Wahl hat, soll ich nun mit einem Klick bewerten oder einen Kommentar in dem Blog abgeben, dass den Artikel bereitstellt, sollte natürlich unbedingt den Kommentar wählen! Aber es scheint in den ersten Stunden schon ein akzeptiertes Feature zu sein, mit Plus oder Minus ein Votum in absoluter Kurzform abzugeben.

Da steht dann so eine schwarz-rot-grüne Zahlenangabe (ohne politische Bedeutung) in der Art wie 68-4+13, die in diesem Fall so zu verstehen wäre: 68 Besucher haben den Artikel gelesen (zumindest angeklickt), 4 Besucher hat er nicht, 13 dagegen wohl gefallen. Das ganze geht immer bei 0-0+0 los, wenn der Artikel den Weg in die News gefunden hat.

Die Geocaching-Blogger können so eine Rückmeldung bekommen, wie das was sie schreiben so ankommt. Sofern es sie überhaupt interessiert, denn die Gründe warum man bloggt sind ja recht unterschiedlich, einigen ist es vielleicht sogar egal, wie ihre Artikel ankommen. Aber wenn das nicht so ist, dann kann man solche Rückmeldungen auch konstruktiv verwerten.

Klick mich schneller

Geocaching Die Geocaching-News gibts ja nun schon eine ganze Zeit, und so viel ist auch klar: Durch die prominente Platzierung im Vorhof zur grünen Hölle wird dort auch ganz schön viel rumgeklickt.

Wo ich beruflich gerade eh mehr mit PHP und SQL machen muss hab ich mir mal erlaubt einen Zähler einzubauen, um zu sehen was die Mitglieder so treiben.

Also wer und vor allem wie oft angeklickt wird. Natürlich nicht von wem, auch wenn man das vermutlich irgendwie ableiten könnte, denn die IP-Adresse wird kurzfristig gespeichert damit nicht jemand in die Versuchung kommt zum Dauerklicker zu werden.

Zwar wird die Klickerei erst seit heute vormittag gezählt (übrigens nur die aus dem Newskasten, nicht die aus dem Aggregator direkt oder gar aus dessen Feed oder den daraus erzeugten Geogezwitscher), man kann aber schon ein paar Dinge erkennen:

Steht ein Beitrag längere Zeit oben, wird er mehr angeklickt, als einer, der schon schnell vom ersten Platz durch einen neueren Beitrag verdrängt wird. Da die Aktualisierung immer kurz vor der vollen Stunde durchgeführt wird, könnte eine Veröffentlichung kurz zuvor die Besucherzahl erhöhen.

Ein interessanter und spannender Titel bringt spürbar mehr Klicks. Vor allem wenn ein Thema erkennbar ist, das von Interesse sein könnte. Und natürlich: Es gibt bestimmte Blogs, die bereits ihre feste Fangruppe haben und daher sofort gelesen werden. Mal abwarten was passiert wenn die Agenten mal wieder ein konspiratives Treffen abgehalten haben.

Man könnte nun sicher für die Blogs im Aggregator auch Statistiken erstellen. Dazu werde ich mir die Klicks aber noch eine Weile angucken, auch eine Topliste wäre denkbar. Interessiert so etwas überhaupt irgendwen?

Handarbeit

Geocaching Immer wieder werden mir RSS-Feeds, also der Link zu einer RSS-Datei mit den neuesten Nachrichten, ins Portal eingetragen. Das bringt so nix, die Besucher des Portals wollen doch die schöne Webseite sehen und nicht gleich den Feed abonnieren!

Oft ist es auch so, dass mir erst die Homepage eingetragen wird, ich die dann freischalte, und danach dann die URL auf den Feed geändert wird. Nur um das mal klarzustellen: Da besteht kein Automatismus mit der Eintragung in die Geocaching-News! Portal und News laufen auf verschiedenen Datenbanken.

Ich nehme die neuen Blogs natürlich zur Kenntnis und wenn es einen Feed gibt, dann wird der in Handarbeit in den Aggregator eingetragen. Ebenso händisch werden auch Blogs entfernt, wenn sich herausstellt, dass sie nur Mitteilungen auf Twitter-Niveau verbreiten. Das betrifft vor allem Artikel, die von ihrer Art und Länge auch in einen Tweet gepasst hätten.

Also bitte: Webseiten eintragen, nicht den Feed. Sternchen korrekt auswählen, ich guck das natürlich nach. Nebenbei muss der Anmelder auch der sein der im Impressum steht, aber versteht sich wohl von selbst. Und nach Änderungen muss der Eintrag erst wieder freigegeben werden.

Amenities International

OpenStreetMap Bei dem international immer stärker wachsenden Projekt OpenStreetMap werden von fleißigen Mappern nicht nur Zivilisationsbauten, also Straßen und Häuser, kartographiert.

Zwar sind diese Bauwerke sicher die Grundlage dieser freien Karte der Welt, die sich jeden Tag ändert - wo heute noch ein weißer Fleck ist, kann schon morgen alles so gut erfasst sein, wie man es nirgendwo sonst findet, das prominenteste Beispiel ist hier sicher Haiti - aber es sind auch Daten erfasst, die man sonst als Points of Interest (POI) kennt.

Wenn man eine OSM-basierte Karte auf dem Garmin benutzt (durch fertig vorbereitete Images ist das sehr einfach geworden) kann man nach diesen POIs dann auch suchen. Um dann auch passende Eintragungen zu finden, müssen sie natürlich in der OSM-Datenbank schon vorhanden sein. Oder andersrum: Es muss sie mal jemand erfasst haben.

Nun gibts es sicher den einen oder anderen, der sogar Spaß dran hätte, in der eigenen Umgebung die POI anzulegen. Wenn das jeder für seinen Homezone macht, wird gerade in Städten die Datenbasis sehr schnell immer informativer für den Benutzer der Karte, egal ob auf dem eigenen GPSr oder wie auch immer.

Die typischen OSM-Werkzeuge wie JOSM sind dabei in Installation und Handhabung nicht unbedingt für jeden geeignet, aber um es etwas einfacher zu machen: Ich bin vor kurzem auf den Amenity Editor gestoßen. Damit ist das Anlegen von POIs nun wirklich sehr einfach, grundlegende Plattdeutschkenntnisse mal vorausgesetzt. Knoten (so nennen sich die POI hier) können auf der Karte platziert werden.

Das ganze ohne Software-Installation, sogar ohne ein Konto anzulegen, einfach auf der Webseite im Browser die Region anzoomen und die richtige Stelle anklicken. Danach lassen sich schnell zusätzliche Informationen eingeben: Telefonnummer, Adressse, Öffnungszeiten - nur der Name des POI sollte unbedingt vergeben werden. Für die Klassifizierung gibt es eine Liste der Amenities, die sich verwenden lassen.

Wer das mal ausprobieren will kann z. B. die Kneipen um die Ecke einfach mal anlegen. Dazu müssen zwei Attribute mindestens rein: "name" (eben mit dem Namen des Ladens) und "amenity" (in diesem Fall von Inhalt "pub"). Die Amenities sind international, mit dem englischen Begriff kommt man schnell auf den passenden Attributwert.
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