Verkehrsteilnehmer

Nicht das in Deutschland schon alles geregelt genug wäre:

Unbestätigten Gerüchten zu Folge hat das Straßenverkehrsamt nun eine neue Regelung verabschiedet.

Wie ich der Mail entnehmen konnte, betrifft diese vor allem die Verkehrsteilnehmer der B-Klasse, erkennbar an dem entsprechenden Eintrag auf der Rückseite der Fahrerlaubnis:

In Deutschland hat sich die Qualität der Pkw-Fahrer deutlich verschlechtert. Aus diesem Grund hat das Straßenverkehrsamt ein neues System eingeführt um die schlechten Fahrer zu identifizieren.

Mit sofortiger Wirkung werden allen Fahrern, die sich im Straßenverkehr schlecht benehmen (unter anderem durch plötzliches Anhalten, zu dichtem Auffahren, Überholen an gefährlichen Stellen, Abbiegen ohne zu blinken, Drehen auf Hauptstraßen und rechts überholen) Fahnen ausgehändigt. Sie sind rot, mit einem schwarzen Streifen oben und einem gelben Streifen unten. Dadurch sind sie für andere Verkehrsteilnehmer als unfähige Autofahrer zu identifizieren.

Diese Fahnen werden an der Autotür befestigt und müssen für alle anderen Verkehrsteilnehmer gut sichtbar sein.

Die Fahrer, die eine besonders schwache Leistung gezeigt haben, müssen je eine Fahne auf beiden Seiten ihres Autos befestigen, um auf ihre fehlende Fahrkunst und ihren Mangel an Intelligenz aufmerksam zu machen.


Bitte an andere Verkehrsteilnehmer weiterleiten, so dass alle die Bedeutung dieser Fahnen verstehen.


Endlich mal eine sinnvolle Regelung! Die früheren Kriterien wie "Opa mit Hut" sind schon lange nicht mehr eindeutig anwendbar.

Ich frag mich nur noch, was jetzt die Dekoration unter dem Schlafzimmerfenster bedeuten soll?

Parkbank

Eine der Standard-Verstecke für urbane Tüddeldosen ist die Parkbank. Ob mit bipolarer Magie angepappt oder formschlüssig montiert, an diesen Straßenmöbeln gibts öfter mal einen Micro zu loggen.

Über den ersten eigenen Geocache der Berliner Geocacherin The Frühtau talken wir zwar am Boxhagener Platz im hippen Friedrichshain auf einer Parkbank, standesgemäß mit dem Billigbier vom Kiez-Laden - aber der ist dann doch etwas fieser versteckt. Ohne Betreuung hätte es hier bei mir nur für den DNF gereicht, daher wird in dieser Episode des Geocaching-Podcasts aus der Hauptstadt auch etwas rumgespoilert.

Nebenbei gehts dann auch noch um Educaching, Geocaching als Tourismus-Zugpferd und auch die letzten Ereignisse vor dem Event in Beelitz Heilstätten werden in dieser Doppelfolge kurz zusammengefasst.

cachetalk073.mp3

Wir waren gut drauf

Nachdem in Berlin erst gar keiner so richtig mit einem der Events mit dem offensichtlich begehrten Icon für 10 Jahre in den Quark kommen wollte, hab ich mir einfach erlaubt eins am 2. Mai in Brandenburg, etwas südlich von Berlin einzustellen.

Und wenn schon nicht in Berlin, dann jedenfalls bei GC77, der ersten Dose in Deutschland überhaupt. Die übrigens noch keine 10 Jahre alt wird, das wird gern mal verwechselt, das ist erst im Oktober soweit. Für Berlin wäre dann der 1. Mai noch frei gewesen (sowieso ein beliebter Tag in der großen Stadt für diverse Treffen anderer Gruppierungen).

Nun ist das einmalige Event zwar schon ein paar Tage her, aber heute hat der Weihnachtshase uns das Video zum Event mitgebracht. Respektable Leistung, und im Gegensatz zu den Aufnahmen mit der versteckten Kamera auch bis zum Ende anguckbar.

10 Years Geocaching Event GC77 from sklz on Vimeo.


Eigentlich war ja der Plan, wir treffen uns wieder mit den Cachemopeds, stoßen mit bleifreiem Bier an und drehen dann noch eine Runde in der Gegend und sammeln Tradis ein. Aber die Resonanz war so groß dass ich das Programm etwas ändern musste.

Der Tubenklassiker bei dem die Zellen gut drauf sind wurde kurz von mir neu vertextet. Soweit auch alles kein Problem, da braucht man wohl keinen Zettel für, denk ich mir, das kann sich doch ein Fünfjähriger merken:

Jeder Punkt in der Statistik macht mich glücklich,
nach jedem neuen Found bin ich gut drauf.
Jeder Tradi, und jeder Multi,
alle neue Dosen such ich auf!


Und dann passiert mir das doch tatsächlich, dass ich da stehe, anstimmen möchte - und: Mist! Der Originaltext hängt mir im Kopf und geht nicht mehr raus. Den wollte ich hier natürlich jetzt genau nicht zu Gehör bringen.

Auch wenns Dieter Bohlen nicht gefallen hätte - wir waren richtig gut drauf. Und das weniger wegen der Statistik, sondern auch wegen des Geburtstagskuchens von ElliBi und anderen leckeren Dingen die mitgebracht wurden.

Für 20 Jahre Geocaching tanz ich dann auch, dafür hab ich dann ja noch ein paar Jahre Zeit mich darauf vorzubereiten. Aber selbst dafür hab ich schon eine Idee...

Kurz vor die Tür

Eigentlich hatte Geoquassel-Mica einen Talk-Gast angekündigt, der Zombie-Dosen sucht. Also Dosen, die noch an ihrem Ort liegen, wo bei GC aber das Listing schon archiviert ist.

Diese Dosen, teilweise auf verbotenem Terrain gelegt, wegen privaten Streitereien oder Frust des Owners archiviert, sind dann meist noch bei OC oder sonstwo gelistet. So kann man sie noch suchen und natürlich auch noch loggen.

Der Talk-Gast steckte aber noch in irgendeinem Lostplace fest und ich wollte auf dem Berolina Stammtisch im April dann doch nicht mehr warten. Daher habe ich eine Runde anderer Berliner Geocacher kurz vor die Tür gebeten. Wer danach noch erscheint, wird von Mica zu einer B-Nummer vertalkt.

Ein kurzer Talk mit den Organisatoren, die zwei Damen vom Lostplace geben ihre Empfehlungen, Regine erklärt ihre Idee von den getwitterten Logs und der Meister hinter den eckigen Klammern berichtet vom Coin-Knips-Wettbewerb.

cachetalk072.mp3

Alte Heimat

Immer wieder mal kommen Menschen aus der alten Heimat in die Hauptstadt. Und wenn es Geocacher sind, dann gibts natürlich auch gern einen Cachetalk.

Entweder im Hauptstadtstudio oder noch besser irgendwo draußen, wo der MP3-Recorder nebenbei auch noch etwas Atmo einfangen kann.

Diesmal war es MicHobbit aus Hude, einer kleinen Gemeinde zwischen Oldenburg und Bremen. Ich habe zwar acht Jahre mit ihm zusammen die Schule besucht, aber das ist auch schon etwas über 20 Jahre her. Geocaching machts möglich, so findet man sich zufällig wieder.

Als Talk-Location in der Nähe des Hotels wo Michael untergebracht ist bot sich mal wieder Krasselt's Currywurstbude in der Haus-Zone des Geoquassels an. Eine freundliche kleine Französin brachte mich hin und zusammen konnte ich die Statistik meiner diesmaligen Talkgäste im Anschluss auch noch um einen Tradi bereichern.

cachetalk071.mp3
tweetbackcheck