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SuSE-Linux 10.1 Netzwerk-Installation mit Smart statt APT

Linux Gestern hatte ich doch glatt mal einen Abend Zeit und habe mir die SuSE 10.1 installiert. Dabei habe ich die nun seit Opensuse erhältliche Netzwerk-Installation ausgesucht, bei der man mindestens einen DSL-Zugang braucht und mit einem Minimalsystem per Netzwerkkarte und DHCP an den Router kommen sollte. Dafür braucht man dann nicht mehr 6 CDs runter zu laden und statt dessen gibts ein 32 MB ISO-Image, das man sich mal eben zu einer kleinen bootbaren CD brennt (damit war auch dem letzten 650er Rohling hier eine sinnvolle Verwendung zugekommen).
Nach grafisch aufgestyltem Boot ging gleich wieder in die schon seit SuSE 5.x bekannte Oberfläche des alten ncurses-Yast auf der Konsole. Damit aber nicht genug: Adresse und Pfad vom Installations-Server sollens sein! Gut, dass emoenke (nicht mit mir verwandt) vom ftp.gwdg.de bei uns im Club ist. So konnte ich die Daten auch eingeben und weitermachen. Danach lief die Installation wie man es kennt, nur dass alle Pakete aus dem Internet gezogen werden statt sie von einer CD zu entpacken.
Interessant dabei: Der SuSE-Installer sieht nun eine kleine System-Partition und eine dicke Home-Partition vor! So gehört sich das auch und es erleichtert die Neuinstallation irgendwann mal. Und man könnte auch ein anderes Betriebssystem das unbedingt auf die erste Partition der Platte möchte installieren wenn es sich nicht vermeiden lässt ohne sich erst mühsam Platz schaffen zu müssen.
Wirklich neu für mich ist ein Tool mit dem Namen Smart: Das ist so ein Ersatz für APT, man kann damit komfortabel Pakete aus Repositorys, äh, hier: Channels installieren. Damit hätte ich auch erst mal auf dem Schlauch gestanden wenn nicht unser Octopussy aus dem Club ein paar tolle Informationen zur Installation und Konfiguration von Smart mit SuSE-Linux zusammengfeasst hätte. Das Smart-Tool kann mit "smart --gui" mit einer grafischen Oberfläche gestartet werden. Zwar kann man im Auslieferungszustand nicht mehr damit machen als mit dem Yast2-Installer, aber wenn man sich ein paar interessante Smart-Channels für SuSE 10.1 hinzufügt, lässt sich komfortabel alles installieren was die Open-Source-Welt so zu bieten hat.

Handbremse bei Serendipity wieder los

Software Da kann ich mich ja lange wundern, wieso mein geliebtes Serendipity die letzten Tage so lange gebraucht hat um eine Seite aufzubauen. Aber zum Glück gibt es ja ein deutsches Support Forum für s9y wo gleich jemand die richtige Idee hatte. Und siehe da: Nun flutscht es wieder!
Das Menalto-Gallery-Modul war schuld, irgendwie klemmte da etwas und der Server wartete so lange bis es einen Timeout gab. Das Zufallsbild aus meiner Bildergalerie muss daher nun erstmal entfallen. Aber da soll es auch schon etwas Neues geben, das dann sicher bald an dieser Stelle zu sehen sein wird.

Sitemaps bei Google verwenden

Internet So etwa Mitte letzten Jahres stieß ich auf einen Artikel bei Golem der die Anmeldung von Websites mit allen Unterseiten ermöglicht. Das war etwas recht neues für Google-Verhältnisse: Bisher war man dort fast schon arrogant was neue Seiten anging, es hiess etwa sinngemäß so: "Wenn Deine Seite was taugt wird sie jemand verlinken und wir werden sie dann schon finden. Selbst anmelden kann man sich eigentlich sparen, aber wenn Du gern möchtest darfst Du hier nun eine URL reinschreiben, wir gucken dann vielleicht mal rein. Und mach das nicht zu oft sonst fliegst Du bei uns raus."
Die Sitemap-FAQ von Google auf der das neue Verfahren erklärt wird (so neu ist es nicht, es einfach eine XML-Datei mit Links und optionalen Informationen wie der Aktualität) erklärt nun wie man eine Seite mit allen Unterseiten anmelden kann. Es wird für statischen Seiten auch ein Skript zur Verfügung gestellt um so eine Sitemap zu erzeugen. Das ganze wird vor allem mit dem Argument beworben, Änderungen an der eigenen Website so schnell wie möglich auch indiziert zu bekommen.
Für dynamische Seiten der üblichen PHP-Lösungen die ich so verwende habe ich dann die letzten Tage mal geguckt was es da so gibt. Tatsächlich, es gibt eine kompakte Lösung mit nur zwei Dateien für phpBB, eine als Modul für die Menalto Gallery und mein Serendipity kann das mit einem Plugin sogar völlig automatisch. Für eine Sitemap mit alten statischen HTML-Seiten habe ich mir mir ein kleines Shell-Skript erstellt. Die Anmeldung an sich ist ziemlich einfach und erklärt sich von selbst. Nun bin ich ja mal gespannt was hier passiert und werde die Anzahl der bei indizierten Seiten (überprüfbar mit "site:www.domain.de" im Suchfenster) mal beobachten.

Sirf-III-Chip nun auch in PDAs

Geocaching Der neue Sirfstar-III-Chipsatz für GPS-Empfänger ist ja echt der Hammer. Ich habe mir grad bei Navifuture eine US-Version des Garmin GPSMAP 60 CSx bestellt. Grad ausgepackt und im Haus in Betrieb genommen krieg ich auch schon gleich die ersten Sateliliten rein! Hier war mit meinem alten Empfänger überhaupt nicht daran zu denken auch nur einen Satelliten zu bekommen! Das neue Gerät lieferte mir sogar sehr schnell Koordinaten und ich weiss nun wo mein Schreibtisch steht.
Auf der CeBIT gabs mit dem Yakumo DeltaX 5 BT Navigator 3 sogar jetzt PDAs mit dem neuen Chip zu sehen. Das wäre dann tatsächlich auch vom Preis her eine Alternative gewesen, weil ich auf meinem Garmin schon froh sein darf dass ich eine europäische Basemap draufladen konnte. Bevor ich nun aber Geld ausgebe für Cityselect oder Metroguide werde ich mir dann nun wohl doch eher einen PDA als Zweitgerät zulegen.

VGA-Copy rettet Banking-Diskette (HBCI)

Software Ist doch immer wieder mal schön, von dem Dinosaurier der deutschen Shareware-Geschichte mal wieder etwas zu hören. Die besten Zeiten meines Programms sind zwar schon 10 Jahre her und sowohl Disketten als auch MS-DOS haben keine Bedeutung mehr, aber dennoch erreichte mich heute diese E-Mail:
VGACopy hat mir soeben "das Leben vereinfacht/gerettet". Meine Banking-Diskette (HBCI) war nicht mehr lesbar und konnte mit dem Proggi noch kopiert werden (auch auf einer WinXP-Maschine). Danke noch einmal für das zwar alte, aber immer noch tolle Programm. Vor Urzeiten hatte ich mich einmal registrieren lassen (war das noch zu meinen Atari-Zeiten?), jetzt bin ich über eine Google-Suche wieder darauf aufmerksam geworden.
VGA-Copy/386 gibt es heute immer noch und ist schon seit langem Freeware.
Es steht auch noch zum Download bereit.
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