Anrufbeantworter für meinen Earthcache

In den diversen Geocaching-Blogs werden neue PHP-Basteleien von Geocachern im Web ja immer gern gleich gehyped als wäre es die beste Innovation seit Erfindung der Schokolade.

Meist sind es jedoch schon die kleinen Dinge, die Freude machen: Marcel hat nun seinen Earthchecker freigegeben und ich hab mir mal gleich erlaubt das gute Stück bei meinem Earthcache im botanischen Garten der Uni Oldenburg auszuprobieren.

Es ist wirklich sehr einfach, die Fragen und Antworten einzugeben. Dabei muss eine Frage mindestens mit einem Wort beantwortet werden, außerdem kann man dann noch Fragen nach Zahlen oder sogar Multiple-Choice dazunehmen.

Allerdings darf man sich dabei nicht versehen, denn derzeit ist noch nicht vorgesehen, dass man sein Profil oder seine Eingaben korrigieren kann. Das ist mir natürlich auch gleich passiert und so musste der Admin ran, der das dann auf Zuruf im GEOmumble aber auch schnell und unbürokratisch erledigt hat.

Außerdem muss man sein Listing bei GC für den Earthchecker-Banner erst mal auf HTML umstellen. Das heißt nicht nur den Haken setzten, sondern die Absätze auch noch formatieren. Das sollte man bedenken, wenn man bisher noch keine HTML für das Cachelisting verwendet hat. Hier wäre ein einfacher Textlink noch hilfreich, den der Earthchecker liefert und den man in diesen Fällen verwenden kann.

Nun müssen mich die Besucher des Podsol-Profils nicht mehr an mailen - ich finde das auch immer etwas lästig dem Owner eine Mail schicken und die Log-Freigabe zu müssen. Nach richtiger Beantwortung der Frage wird man nun automatisch zum Log-Formular weitergeleitet!

Geocaching mit Jeremy auf der CeBIT

Die CeBIT 2011 bot mal wieder ein Highlight für Geocacher, die in den letzten Jahren den Aufwand gescheut haben sich auf die Socken zu machen:

Jeremy Irish, der Gründer von Groundspeak und damit oberster Chef der Suche nach der Tupperdose aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten wurde zur Keynote geladen.



Und die Geocacher kamen alle reichlich: Es gab ein Meet-and-greet-Event am Vorabend von Reviewer Stash-Lab organisiert, es gab die Keynote im Congress-Center und danach noch einen Roundtable mit ausgewählten Gästen.



Neben Geocachern waren auch Blogger und Podcaster dabei, um wie angekündigt die Fragen der deutschen Geocaching-Community an Jeremy Irish zu richten. Natürlich wurden auch jede Menge Grinsefotos mit dem Herrscher über eine Millionen Dosen an der Seite gemacht, ein Vorgang den Jeremy mit respektabler Geduld immer wieder nachkam.



Der Vortrag, übrigens mit vorbildlichen Slides unterfüttert, zeigte den Weg vom Videospiel auf der Couch zum Spiel draußen in der Natur und natürlich die Entwicklung des Unternehmens Groundspeak. Für gestandene Geocacher kein besonderer Erkenntnisgewinn, da war die anschließende Diskussionsrunde im kleinen Kreis schon informativer.

Zu beidem findet sich in diversen Geocaching-Podcasts auch Aufzeichnungen zum Download. Für den Cachetalk war der Plan ein anderer: Wir suchen mit dem Gast aus den Staaten die Dosen auf dem CeBIT-Gelände, und lassen uns teilweise den Cache von anderen Geocachern in die Hand drücken.



Ein Podcast aus der Kategorie english language skills required in vierfacher Länge. Needless to say: Der besten Talk war mal wieder der Talk beim Kaffee nach dem Talk.

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Bierpinsel

Man kann ja über Flashmobs denken was man will, ob es nun mit Geocaching zu tun hat oder nicht, aber sie erfreuen sich offensichtlich einiger Beliebtheit bei Geocachern.

Und darauf kommts ja letztlich auch an: Geocaching soll Spaß machen, auch wenn dass gern mal vergessen wird wenn man verbissene Diskussionen im Geocaching-Forum verfolgt.

Ein recht sinnfreies Geocaching-Event mit hohem Spaßfaktor war die Erleuchtung des Bierspinsels mit lichtstarken Taschenlampen. Wie es zu dieser Idee kam, kann man sich bei Mic@'s Geogequassel anhören, auch ein Video gibts dazu.

Für den Cachetalk eine gute Gelegenheit mal eine andere Aufnahmetechnik zu probieren um die tolle Stimmung einzufangen. Das Ergebnis ist eine Episode in einfacher Länge, die man am besten mit dem Kopfhörer genießt, über Lautsprecher ist es etwas anstrengend.

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Kanzlerfilet

Nach dem letzten Cachetalk stand noch das Kanzlerfilet in der ständigen Vertretung an der Spree aus. Das galt es diesmal nachzuholen.



Es geht um Events in Berlin, auf der CeBIT und überall wo es Döner gibt. Außerdem noch so um dies und das. Wenn man so will: Niveaulose Unterhaltung beim Kölsch in doppelter Länge.

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Telefonbuch für Geocaching-Telefonjoker

Schlimm genug dass man ihn zeitweise braucht: Den Telefonjoker. Darunter versteht der Geocacher den entscheidenden Hinweis um beim Geocaching den Geocache doch noch finden zu können.

Es soll sogar Geocaches geben, die man ohne Telefonjoker nicht finden kann. Wenn das so sein sollte kann man nur noch drüber spekulieren, wozu das gut sein soll. Vielleicht freut sich der Owner eines solchen Geocaches auf dem Stammtisch oder der eigenen Hotline gnädig den richtigen Tipp geben zu können. Als Geocacher weiß man dann auch wofür man Geocaching-Freunde hat: Sie helfen einem Probleme zu lösem die man ohne sie nicht hätte.

Mich betriftt das schon wegen meines Beutschemas (Tradis unter 2/2) nicht so sehr. Um so erstaunter war ich vor ein paar Tagen von meinem Cachemoped-Kollegen Uwe eine Einladung im Fratzenbuch-Style zu bekommen. Wir erinnern uns an den Film mit dem sozialen Netz, der wohl ab Mitte März auch in die Berliner Videotheken kommt.

Man bekommt nicht etwa anonymen Spam dass man sich doch bitte hier und dort anmelden sollen, sondern der liebe Kumpel bittet einen darum. Wer kann da noch wiederstehen?

Dabei gehts um ein Telefonbuch, wo man als Geocacher seine Telefonnummer und andere Kommunikationsdaten hinterlegen kann und dann regional suchen kann. Wer sich da anmelden möchte, möge das tun, ich hab das auch mal gemacht.

Und wenn Ihr grad schon dabei seid, könnt Ihr auch gleich in der grünen Hölle die Telefonnummer im Profil ergänzen:
Profil bearbeiten im Geoclub
Das funktioniert natürlich nur wenn man da angemeldet ist, und auch schon seit einiger Zeit. Allerdings ohne das man dazu eine persönliche Einladung bekommen hat.

Die PLZ-Suche für Geocacher in der eigenen Umgebung (da oben rechts dieses Feld im Geoclub) um Geocacher aus der Umgebung zu suchen erwähne ich hier mal nicht weiter, dort sind schon so etwa 8000 Geocacher eingetragen.
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