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Frische Kekse

Internet Schon in Gründerzeiten des WWW, also dem Teil des Internets mit den HTML-Seiten, haben sich die Erfinder von Netscape die Cookies (RFC2019) ausgedacht. Eine Profildatei, die der Browser lokal bei sich abspeichert. In dieser Datei sind kleine Datenmenge abgespeichert, die einer bestimmten Domain zugeordnet und von dem Webserver dieser Domain auch transparent wieder verwendet werden.

Der Cookie hat einen Namen und einen Inhalt, das kann sowas sein wie die Kundennummer oder eine Kombination aus Benutzer und Passwort. Da könnte man nun viel zu schreiben, aber es ist jedenfalls in den meisten Fällen so, dass einen der Server durch das Cookie wieder erkennt. Wozu das dann verwendet wird, ist der Kreativität der Programmierer überlassen.

So kann sich ein Geocaching-Shop so an den vorigen Einkauf erinnern und passende Produkte vorschlagen, die einem noch interessieren könnten. Ein verbreiteter Mißbrauch dagegen ist es, Benutzerprofile über das Surfverhalten eines Benutzers zu erstellen. Zwar kann ein Shop nur das Surfverhalten innerhalb seiner eigenen Webseite verfolgen, aber in eine Website von einem anderen Server eingebundene Objekte setzen auch gern Cookies für fremde Werbepartner. Und da hört für viele der Spaß auf, insbesondere dann, wenn die Kekse ewig haltbar sind!

Als Gegenmaßnahme bieten Browser an, alle Cookies nur nach Genehmigung zu setzen oder nur für bestimmte Domains zu erlauben. Meist kommt man auch ohne sie recht gut aus. Allerdings ist es bei der verbreiteten Foren-Software phpBB so, dass die Cookies verwendet werden, um die Anmeldung (Benutzername und Passwort) zu speichern. So muss man sich nicht jedesmal wieder neu einloggen.

Dazu bekomme ich zu meinen beiden Communities Linux-Club und Geoclub regelmäßig Anfragen, wieso das Einloggen nicht mehr funktioniert. Genauer: Man kann sich zwar anmelden, aber bei der nächsten Seite ist man sofort wieder abgemeldet. Es sind unterschiedliche Browser (Firefox, Explorer, Opera...) mit denen das passiert, aber immer sind die Cookies anscheinend das Problem.

Ich habe noch nicht herausgefunden, worin das Problem genau besteht, vielleicht weiß da ja auch jemand besser Bescheid. Auf jeden Fall hilft es alle Cookies im Browser zu löschen und den Browser neu zu starten. In wenigen Fällen soll es erforderlich gewesen sein, auch den Browser-Cache zu löschen. Danach klappt auch wieder sofort alles: Einloggen und angemeldet bleiben.

Noch ein abschließender Hinweis: Wenn man an einem allgemein zugänglichen Computer arbeitet, kann es sein dass der Administrator mitgedacht hat und generell keine Cookies akzeptiert. So wird verhindert, dass ein Benutzer versehentlich angemeldet bleibt und der Nächste mit dem Konto des Vorgängers arbeitet. Weil man sich da aber nicht sicher sein kann, sollte man auf solchen Rechnern am Ende immer alle privaten Daten löschen (Firefox: Strg-Umschalt-Entf).

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Kommentare

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Britta am :

tja, da machen kekse also nicht nur dick oder high, sondern auch noch ärger...wie blöd!

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