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Lastenheft

Software Das Lastenheft stellt eine grobe Produktskizze für ein zu erstellendes Software-Produkt dar. Damit ist das Lastenheft vereinfachte Form des Pflichtenhefts. Da es nicht detailliert ausfallen soll, muss es vom Umfang so knapp wie erforderlich gehalten werden, meist werden nur wenige Seiten benötigt.

Es wird nicht beschrieben, "wie" etwas gemacht werden soll, sondern nur "was" die neue Software leisten soll. Die Basisfunktionen der neuen Software und ihr Sinn muss deutlich herausgearbeitet werden.

Da das Lastenheft die Grundlage für Entscheider darstellt, muss es sprachlich so gehalten sein, dass diese es verstehen und vor allem die Argumente nachvollziehen können. Wenn der Auftraggeber eine Fachsprache verwendet, sollten die entsprechenden Begriffe auch an den erforderlichen Stellen eingesetzt werden, hier sollte eine Fachkraft der Branche gegebenenfalls noch einmal Korrektur lesen.

Hier sagt ein Bild auch oft mehr als 1000 Worte - eine Zeichnung kann viele Abläufe verdeutlichen! Auch Tabellen sollten eigesetzt werden, um Werte übersichtlich zu präsentieren. Zahlenreihen sollten in grafischer Darstellung visualiert werden.

Die Gliederung des Lastenhefts ist nicht verbindlich geregelt und es gibt verschiedene Empfehlungen dazu: Balzert empfiehlt
Zielbestimmung: Was soll die Software können?
Produkteinsatz: Wer soll die Software einsetzen?
Produktfunktionen: Welches sind die Hauptfunktionen?
Produktdaten: Welche Daten werden verarbeitet?
Produktleistungen: Wie schnell, umfassend, genau?
Qualitätsanforderungen: Wie zuverlässig, portabel...?
Ergänzungen: Was sonst noch?

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