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Dynamische Datenträger

MCSE Seit Windows 2000 gibt es dynamische Datenträger. Dahinter steckt ein neues Konzept Datenträger zu verwalten. Dynamische Datenträger nutzen nicht die Partitionstabelle, hier wird lediglich eine große primäre Partition im nicht-DOS Format eingetragen, damit kein anderes System sie irrtümlich als neu erkennt und verwendet. Statt Partitionen gibts nun die sogenannten Volumes, sie werden im letzten Megabyte der Festplatte verzeichnet.


Das bringt dynamischen Datenträgern Vorteile wie "Hot Swap" und Volumes wie Stripeset (RAID0), Mirror (RAID1) und RAID5. Dabei ist zu beachten, dass nur Windows 2000 Server, Advanced Server und Datacenter Server RAID5 beherrschen. Diese Volumes können sich auf mehrere Festplatten erstrecken und sehen dann genau wie RAID-Verbünde wie eine logische Partition aus. Sinn macht das ganze ohnehin nur wenn man mehr als eine Festplatte hat!

Damit sind aber auch Nachteile verbunden. Dynamische Datenträger können nur unter Windows 2000 und Windows XP Professional Edition (nicht Home!) gelesen werden. Spezielle Partitions-Tools kommen meist damit auch nicht zurecht, auch Linux hat seine Probleme damit. Wenn einmal umgestellt in dynamischen Datenträger wurde, gibt es keinen Weg zurück. Zurück geht es nur noch über die Sicherung der Dateien und neue Partitionierung und Formatierung!


Das Programm Ftonline bietet eine temporäre Möglichkeit, Daten auf Spiegelungen, Stripesetvolumes und Volumesätzen in einer Notsituation zu sichern. Ftonline dient nicht zur dauerhaften Unterstützung früherer Fehlertoleranzsysteme in Windows XP.
Quelle: http://support.microsoft.com/kb/303246/de

Hat ein Server einen Raid5 Datenträger und fällt eine Festplatte aus, kann man die fehlerhafte Platte durch eine neue ersetzen. Danach kann man die neue Festplatte initialisieren und im Kontextmenü den Befehl "Reparieren" wählen.

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