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APIPA, oder: Windows denkt sich IP-Nummern aus

MCSE Wenn kein DHCP-Server verfügbar ist, allerdings in der IP-Konfiguration eingestellt wurde eine IP-Adresse automatisch beziehen, denkt Windows sich eine aus dem Netzwerk 169.254.0.0/16 aus.

Dieses Verfahren nennt sich APIPA, der Rechner sucht sich eine IP-Adresse aus dem Class B-Netz mit der Adresse 169.254.0.0 und der Subnetzmaske 255.255.0.0 aus und prüft per ARP (Address Resolution Protocol) nach, ob die Adresse bereits verwendet wird. Diesenr Bereich hat die IANA (Internet Assigned Numbers Authority) für "Automatic Private IP Addressing" reserviert.

Danach prüft der Rechner alle fünf Minuten ob er einen DHCP-Server findet. In diesem Fallverwirft er PC seine IP-Adresse und holt sich dort einen Neue. Das kann mit dem Befehl "ipconfig" überprüft und auch auch absichtlich durchgeführt werden.

Alternativ kann man einen Rechner auch manuell eine Adresse aus dem Bereich 169.254.0.0 zuweisen. Da Rechner mit aktiviertem APIPA mit anderen IP-Nummern-Bereichen nicht kommunizieren können kann man so unkonfigurierte Rechner schnell in das Netz integrieren.

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