Skip to content

Gute Vorsätze

Da komm ich grad von der schönen kleinen Insel wieder und stöber so durch die Geocaching-Blogs der üblichen Verdächtigen und stolper neben jede Menge besten Wünschen zum Fest und neuen Jahr auch über gute Vorsätze und Strategien zur Zielformulierung.

Fest und Jahreswechsel habe ich mit meiner kleinen Französin außer Landes verbracht. Auch von 20° und Sonnenschein im Winter abgesehen ist dort so einiges anders. Die Weihnachtszeit ist zwar wahrnehmbar, aber nicht so aufdringlich wie in Deutschland. Sylvester geht weitgehend ohne Geböller aber mit den mit durch zwei Jahrzehnte in Andalusien vertrauten Gebräuchen wie roter Unterwäsche und Weintrauben zu zwölf Gongschlägen ab. Und da waren sie dann wieder, die Wünsche (eben zu jeder Traube einer) und dann auch die Vorsätze!

Also ich hab beides nicht. Was die Wünsche angeht, zumindest nichts wo ich erhoffe dass also ein Zustand eintritt, den ich nicht ursächlich beeinflusst habe, wie z.B. im Lotto zu gewinnen. Wünsche im Sinne von Dingen oder Zuständen die mir gefallen könnten vielleicht schon, aber da arbeite ich ja ohnehin dran. Und die Vorsätze sind sowieso das dusseligste überhaupt, da machen sich viele ja schon fast ein Ritual draus sich etwas vorzunehmen und nur ein paar Tage bis Wochen durchzuhalten. Oder noch neurotischer, sich einen Vorsatz zu machen im vollen Bewusstsein, ihn nicht umsetzen zu wollen.

Wenn ich etwas machen möchte, dann tu ich das auch. Da muss ich mir keine Vorsätze machen, um mich selbst zu überreden. Entweder ich möchte etwas erreichen, dann liegt auch meist auf der Hand was zu tun ist und dann wird das so gemacht. Oder ich will das nicht, dann ist es auch egal. Ob und welche Geocaches ich noch machen möchte, taugt für als Vorsatz zum Geocachen schon mal gar nicht. Da muss ich mich nicht motivieren, wird sich schon zeigen, welche Dosen meinen Weg pflastern.



Bleibt nur noch, sich mal vielleicht bestimmte andere Dinge vorzunehmen. Für den Logeintrag in einem Petling stand ich kurz vor dem Abgrund, einen Schritt weiter ging es etwa 250 Meter die Klippen runter. Damit fand ich den Cache selbst etwas unangenehm und auch vom Terrain unterbewertet, aber die Serpentinen zum Cap Formentor müssten noch mal mit dem Cachemoped gemacht werden. Das aber nicht als Wunsch oder guten Vorsatz, sondern eher als Planungsoptionen auf die Liste der Dinge die man noch mal anstellen könnte.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen
tweetbackcheck