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Einstiegshürden

Immer wieder kommt mal die Frage auf, ob neue Geocacher erst bestimmte Voraussetzungen erfüllen sollen müssten, bevor sie ihren ersten Geocache legen dürfen. Grad wieder kam aus Bayern ein Geocacher mit einem solchen Gedankenspiel zur Cachequalität um die Ecke.

Der Gedanke, die Möglichkeit die erste Dose zu verstecken an bestimmte Voraussetzungen zu binden ist schon ziemlich alt und wird immer wieder mal aufgebracht. Gängige Vorschläge sind da dass man erst ab 100 Caches loslegen darf, oder man braucht eine Empfehlung eines etablierten Geocachers oder im schlimmsten Fall eine Prüfung (wie auch immer die aussehen soll).

Nein, so geht das nicht! Geocaching ist ein freies Hobby. Der Anfänger darf auch Fehler machen und sogar völligen Mist bauen. Daraus kann man lernen, davon abgesehen gibts Reviewer die die Spielregeln kontrollieren und mehr ist nicht erforderlich. Da werden keine weiteren Vorschriften gebraucht.

Der Owner bekommt Rückmeldung über die Logs, natürlich nur von Geocachern die auch Eier für mehr als ein Kurzlog in der Hose haben um zu schreiben wenn das Kunstwerk nicht gefallen hat. Zumindest über GC-Vote können auch die Feiglinge ihr Kreuzchen machen. Und schließlich kann man sich als Geocacher auch vorher angucken von wem man da einen Cache machen will und Qualitätscaches von Geocachern mit einem guten Ruf bevorzugen.

Bei Erstlingswerken kann man doch erst mal andere gucken gehen lassen. Ein Grund auch warum ich mir die FTF-Hatz spare: Ich warte erst mal das Feedback in den Logs ab und guck mir den Vote-Level an. Die Einstiegshürden und damit die Freiheit den erste Geocache zu legen für Newbies zu erhöhen ist jedenfalls für mich kein sinnvoller Ansatz. Wer bei Geocaches enttäuscht ist, hat meist selbst schuld.

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