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Kettenreaktion

Das Fahrrad hat sie, sogar manche Roller, und mein Cachemoped auch: Die Kette. Da fliegen Menschen zum Mond und die Kraftübertragung zwischen Getriebe und Hinterrad geht immer noch mit der geschmeidigen Technik wie bei Opa.

Ok, es ist schon ein Hightech-Produkt, so mit O-Ringen drin die keinen Dampfstrahler mehr abkönnen, aber intern dauerhaft geschmiert sind und nur die Innenseite braucht immer wieder mal etwas Kettenspray. Übrigens kein Fett aus der Spraydose sondern eher ein fettiger Klebstoff. Mein Kettenfett ist sogar weiß damit ich keine Stelle beim nachlegen vergesse.

Und die Spannung muss man auch regelmäßig kontrollieren. Sitzt die Kette zu fest, verschleißen Ritzel und Kettenrad, vor allem kann die Kette aber sogar bei Bodenwellen reißen. Ist sie zu locker, springt sie im harmlosen Fall nur beim Ritzel über, im ungünstigsten Fall aber vom Kettenrad und man packt sich damit ganz gefährlich hin.

Alles aber kein Thema so lange man die Kette spannen kann. Ist auch ganz einfach, Kettenspanner wie bei Omas Hollandrad nachziehen und es passt wieder. Irgendwann ist damit aber vorbei, dann kann man fast nach jeder Tankfüllung nachziehen. Merkt man sofort an der Kettenreaktion wenns soweit ist: Die Kette fängt unter Last am unteren Trum immer wieder an zu schlagen.

Soweit wars grad bei mir. 20.000 Kilometer etwa hat sie gehalten, das kann bei meiner Fahrweise schon sein. Zu blöd nur, dass das Cachemoped-Event des Jahres grad heute war! So schnell krieg ich natürlich keinen neuen Kettensatz und erst recht nicht montiert.

Glücklicherweise hatte Kai977 grad heute auch zu einem Geocaching-Flashmob mit Wasserschlacht geladen.



Hatte ich zwar eigentlich nicht auf dem Plan, ich weiß auch nicht was Geocaching nun mit Flashmobs zu tun haben soll, aber doch: Das hatte was. Das war einfach eine kindische Riesengaudi, bei der ich wasserfest verpackt das Vergnügen hatte meinen Frust über das verpasste Mopedevent wirksam zu kompensieren.

Geocacher aus Berlin und zugereist aus Braunschweig, Schleswig-Holstein und der Schweiz waren mit dabei. Der klassische Flashmob wurde so als Geocaching-Event zurechtgemacht. Insgesamt bestrachtet eindeutig eine gelungene Veranstaltung, die es nun in Berlin wohl auch öfter geben soll.

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