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Sozialarbeiter

Vor ein paar Tagen hab ich noch die provokante These aufgestellt dass Mysteries und Multis unsozial sind, weil sie im urbanen Bereich ein Minenfeld an potentiell für andere Geocacher unbenutzbaren Flächen hinterlassen.

Nun weist ksmichel in seinem Blog auf die soziale Komponente von Mysteries und schwierigen Multis hin: Kaum hat der erste die komplizierte Aufgabe gelöst, kann er sich drauf einstellen das alle guten Cacherfreunde ihm die Postkiste zumailen und sich mal seit langer Zeit telefonisch melden.

So könnte man tatsächlich sagen, dass Mysteries und Multis auch positive soziale Aspekte haben: Die Geocacher reden mehr miteinander, bleiben in Kontakt, wollen sie doch die schwierigen Caches loggen. Nur mit dem dicken sozialen Netzwerk im Rücken kann man so die Statistik weiter nach oben treiben. Wer da nicht mitmacht, ist ein Außenseiter.

Oder hat schlicht keine Lust dazu. Aber soweit kommt das noch: Einfach vorschieben die Trauben wären zu sauer und damit die eigene soziale Inkompentenz kaschieren! Das kann ja jeder behaupten. Also werden auch künftig auf Events die Cachepralinchen ausgetauscht und der Griff zum Telefonjoker wird dank Flatrates immer mehr zum Standard. Da braucht man auch keine ordentlichen Hints oder Spoiler mehr im Listing.

Und wer sich als Geocacher nach ein paar sozialen Kontakten sehnt, legt darum einfach einen Knobelcache mit hohem Anspruch und steht damit sofort wieder im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses. Außerdem kann man ganz hervorragend ablästern über die Außenseiter, die sich der Peergroup verweigern und darum ein DNF loggen müssen, der ist doch sooo einfach, eigentlich fast ein 1/1er.

Was daran noch sozial ist muss jeder für sich selbst entscheiden.

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