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Links verkaufen ist verboten

Geocaching So ganz stimmt das natürlich nicht. Natürlich kann man Geld dafür nehmen, einen Link zu einer Website zu setzen. Das ist nicht gesetzlich verboten, dies ist immer noch ein freies Land.

So etwas lohnt sich unter Umständen sogar, ich kenne Leute die diverse Blogs haben und auf Bestellung Artikel schreiben, in denen dann ein Link enthalten ist.

Der übliche Preis für einen nicht entwerteten Link in einem gut laufenden Blog von der Qualität wie es die meisten engagierten Blogs im Aggregator haben ist fünf bis acht Euro im Monat.

Da werden natürlich einige schwach und wenn man so 50-100 Links nebenbei laufen hat bessert das durchaus das Einkommen auf. Es gibt auch Leute, denen reicht schon ein T-Shirt als Lohn oder die Teilnahme an einem Gewinnspiel. Im Extremfall reicht ein virtuelles Stück Regenwald, was vor dem Abholzen bewahrt wird.

Die Sache hat aber einen Haken. In den Google Webmaster Guidelines (allein das Wort "Guidelines" versetzt Geocacher in blankes Entzücken!) kann man nachlesen:

Google verwendet, wie auch die meisten anderen Suchmaschinen, Links, um den Ruf einer Website zu ermitteln. Der Rang einer Website in den Suchergebnissen von Google basiert zum Teil auf einer Analyse der Websites, die mit Links auf die Website verweisen. Linkbasierte Analysen sind eine sehr hilfreiche Methode, den Wert einer Website zu messen, und haben stark dazu beigetragen, die Qualität von Websuchen zu verbessern. Die Quantität und vor allem die Qualität dieser Links gehen in die Bewertung und somit in das Ranking einer Website ein.

Es gibt jedoch SEOs und Webmaster, die zu diesem Zweck auf den Kauf und Verkauf von PageRanks weitergebenden Links zurückgreifen, ohne dabei auf die Qualität der Links, ihrer Quellen oder die langfristigen Auswirkungen auf die eigenen Websites zu achten. Der Ankauf oder Verkauf von Links, die PageRanks weitergeben, ist ein Verstoß gegen die Richtlinien für Webmaster von Google, der sich negativ auf das Ranking einer Website in den Suchergebnissen auswirken kann.


Dazu passend gibt es etwas, das einige Geocacher als "Blockwart-Formular" bezeichnen könnten:
https://www.google.com/webmasters/tools/paidlinks
Damit kann man Websites anschwärzen, die Links einkaufen, sei es nun für Bargeld oder sonstige Gegenleistungen.

Gerade in Deutschland kann man sich sicher sein, dass das irgendwann auch einer macht. Als Folge fliegt die ganze Website aus dem Index, sie wird dann selbst dann nicht mehr gefunden, wenn man nach dem Domain-Namen sucht. Darum die Bitte: Lasst den Quatsch bitte in den Blogs, die weiter in den News stehen sollen.

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