Skip to content

Klassenbildung beim Geocaching

Geocaching Zu meine Artikel gestern wurde gewünscht, die Klassengesellschaft beim Geocaching farblich darzustellen. Es gibt ja die Anhänger des tradionellen Geocaching, zu denen ich mich auch zähle, andere wollen nur Multicaches nach Art der Schnitzeljagd im Wald machen und wieder andere brauchen knifflige Mystery-Rätselaufgaben.

QGIS kann natürlich auch klassifizieren, als Hintergrund verwende ich in diesem Beispiel die WMS-Luftbilder für Berlin von 2011, die in Berlin der Senat für Stadtentwicklung zur Verfügung stellt. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Luftbilder in der Projektion angefordert werden, die auch die darüber liegenden Layer haben, also in diesem Fall UTM 33N.



Der Puffer-Layer von gestern passt dann elegant darüber und lässt sich in bunten Farben nach dem Geocache-Typ klassifizieren.



In meinem Beispiel fehlen dabei Klassen, die in der Ausgangsdatei (PQ als GPX von Groundspeak) nicht enthalten waren. Warum das so ist kann sich der geneigte Leser sicher denken.

Abstand halten beim Geocaching

Geocaching In der grünen Hölle wurde kürzlich gefragt, wie man einfach auf einer Karte sehen kann, wo gemäß der Abstandsregel (eine zehntel Meile darf rund um jeden Geocache kein weiterer Geocache oder eine physische Station eines solchen sein) noch Platz ist.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, so etwas zu machen, ich greife hier natürlich zu QGIS. Damit kann man sich eine PQ (Pocket Query, eine GPX-Datei die für Premium Member von Groundspeak abgerufen werden kann) mit allen traditionellen Geocaches (also wo die Koordinate auf den Geocache zeigt) und den "additional Waypoints" laden.



Da die Angaben hier in Grad vorliegen (auch ellipsoidische Koordinaten genannt) werden diese erst einmal als Shape exportiert um damit arbeiten zu können und dabei als UTM umprojeziert. UTM hat den Vorteil dass man Koordinaten bekommt mit denen man so etwa in Meter rechnen kann. Man muss dafür die richtige Zone auswählen, bei uns ist das 33N.



Wenn man sich nun eine Grundkarte eigener Wahl (ich nehme hier mal OpenStreetMap, es geht auch Google oder was auch immer es sein soll) mit dem OpenLayers-Plugin und danach die Punkte als Shape lädt sieht das schon mal ganz gut und nicht mehr so verzerrt aus. Jetzt können Pufferzonen von 161 Metern rund um die Punkte gebildet werden.



Die Pufferzonen lassen sich nun als Layer über die Karte legen und in Gebieten mit hoher Cachedichte kann man sehr schön erkennen wie dicht die Dosen hier teilweise beieinander liegen.



Mit einer solchen Karte lassen sich Powertrails sehr schön erkennen, ebenfalls Lücken in der urbanen Bedosung. In solchen Lücken kann jedoch trotzdem ein Mystery liegen, dessen Koordinaten erst errätselt werden müssen. Ebenfalls könnte hier ein Multicache seinen Weg entlang führen.
tweetbackcheck