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Nano zum Large aufmotzen

Wer die Geocaching-News einigermaßen verfolgt wird in letzter Zeit Artikel gesehen haben, in denen angeblich die neuen Definition der Behältergrößen verändert wurde.

Um das nicht alles wiederzukäuen hier mal ein ganz anderes Filmchen aus der Tube zum Thema. Ein Nano ist auch nach den kleinen Änderungen immer noch ein Micro, mit dem gezeigten Trick kann man ihn ganz locker aufmotzen:


Eine kleine Munkiste hat demnach die Innen-Abmessungen 26 cm lang mal 9 cm breit mal 17,5 cm hoch und damit 4095 cm³, also 4 Liter. Damit steigt sie sicher in die Large-Klasse auf.

Bleibt nur zu hoffen dass Petlinge auch weiterhin als Micro gelistet bleiben, obwohl eindeutig größer als eine Filmdose. Sonst muss ich mein Beuteschema weiter eingrenzen.

Jecken in Köln

Für Außenstehende wirken große Events von speziellen Gruppen immer etwas merkwürdig.

Ein gefundenes Fressen für die Presse: RTL hatte mit der Gamescon in Köln grad eine Woche vorher gründlich zugelangt.

Da kamen die Geocacher besser weg: Karneval ist zwar noch etwas hin, aber letztes Wochenende war das Geocoinfest in Köln. Mit fast 5000 Teilnehmern setzte das Event neue Maßstäbe, auch im internationalen Vergleich. In der Umgebung der Veranstaltung dürften die Jecken mit GPS wohl niemanden entgangen sein.

Trotz teilweise ungewöhnlichem Outfit und auffallender Dosensuche im Erlebnisraum kamen die Geocacher bei der Presse aber gut weg. Sicher auch ein Verdienst einer sinnvollen Pressearbeit der Organisatoren.

Nebenbei soll es auch Geocoins gegeben haben.

cachetalk112.mp3

Nix zu schwör

OpenStreetMap Gestern wusste ich noch nicht wie man das schreibt, heute bin ich schon einer. Wie es bei Daniel Düsentrieb schon heißt: Dem Ingenieur ist nichts zu schwör.

Im Geocaching-Podcast hab ich es schon öfter erwähnt: Ich hab mir ja vor ein paar Jahren den Luxus erlaubt, Geocaching zu studieren. Korrekt nennt sich das Studium Geoinformation, aber das kommt schon hin.

Koordinaten mit GPS messen, in Programme und Datenbanken eingeben, Berechnungen damit anstellen und das ganze auf Karten darstellen. Letztlich hat das Geocaching dazu geführt, dass dieses alte Interesse bei mir wieder geweckt werden konnte.

Mein Opa war Landesvermessungsdirektor und da fand ich die Messgeräte und die vielen Karten schon spannend. Der war auch als Dozent an der Ingenieurschule in Oldenburg, die später zur Fachhochschule Oldenburg-Ostfriesland wurde.

Allerdings haben 40 Jahre in der Provinz gereicht. Für mich ist Berlin "the place to be". Und darum gabs den "Bachelor of Engineering" wie das heute heißt auch in der Hauptstadt. Vor einigen Tagen haben mir die Professoren zum abgeschlossenen Studium gratuliert.

Meine Bachelor-Arbeit geht um ein Tourismus-Informationssystem als Web-GIS mit OpenStreetMap. Eine Lösung, die touristisch interessante Punkte (wie Geocaches) auf Detailseiten einer durchsuchbaren Website (wie Cachelistings) zur Verfügung stellt. Das können Kommunen gebrauchen, die bisher noch keine interaktiven Karten auf ihrer Website anbieten.



An der Beuth-Hochschule würde ich das auch noch ein wenig aushalten und auch noch den Master in Geocaching machen. Daraus wird aber nichts, ich muss zwischendurch die Welt retten.

Oder zumindest meinen bescheidenen Anteil dazu beitragen, indem ich für meinen neuen Arbeitgeber eine Geodateninfrastruktur zur Erhaltung des brasilianischen Regenwaldes konzipieren und aufbauen werde.
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