Skip to content

Moenk'sches Beuteschema

Wenn's mal wieder mit dem Mopped in Berlin zum cachen losgeht, dann ist der Weg das Ziel.

Dosen pflastern dabei eben diesen Weg, in Berlin sind es dabei schon so viele, dass man gar nicht mehr für jede sinnbefreiten Kram anhalten möchte.

Dazu wurde im Cachetalk und anderswo schon öfter das Moenk'sche Beuteschema verkündet, das an dieser Stelle noch einmal zusammengefasst sein soll:

1. Tradis sollen es sein, da passen die Koordinaten zur Dose und man muss keine Klugscheisser-Rätsel oder sonstige Aufgaben lösen und auch keine Schnitzeljagd machen wo es plötzlich nur noch zu Fuß weitergeht.
Nicht weil das Cachemoped dem Terrain nicht gewachsen wäre, sondern weil Verbotsschilder mitunter auch ihren Sinn haben und dann natürlich respektiert werden.

2. Terrain ist auch gleich das nächste Stichwort: Nicht mehr als 2/2, besser unter 2/2 für Difficulty und Terrain. T1 ist für Rollstuhlfahrer gut, und dann kann man auch mit dem Mopped meist gut ranfahren, absteigen und ein paar Schritte geht auch noch, also T1,5 ist auch ok. D2 maximal, weil in Leder und Cordura wirds sonst schnell anstrengend, die Dosensuche ist ja schließlich nur Beiwerk.

3. Mindestens small zu suchen hält einem die phantasielosen Petlinge und abgesoffenen Filmdosen vom Leibe.
Da wo jemand schon eine richtige Dose versteckt hat steckt meist auch etwas Gerhirnschmalz hinter. Leider verpasst man damit auch die eine oder andere eigentlich gute Dose auf dem Weg.

Aber etwas Schwund ist immer und wir wollen ja nicht alle zwei Kilometer anhalten. So lange die erweiterte Homezone für dieses Beuteschema noch genug hergibt kann man sich den Luxus leisten.

World Wide Flashmob VIII in Berlin

Wie auch immer man zu diesen Flashmobs steht. So blöd sich der Gedanken auch meist anhört, genau so viel Spaß haben die Teilnehmer offensichtlich jedesmal.

Da braucht man schon gar nicht mehr zu diskutieren, was das ganze nun mit Geocaching zu tun hat. Andere Ideen mögen ihre Probleme haben als Event bei GC gelistet zu werden, mit Flashmobs klappt das irgendwie immer, solange das Event nur für Geocacher ist und diese sich dann in ein Logbuch eintragen können.

Alle guten und schlechten Cache-Ideen werden leicht mal zu einer Serie, das kennen wir schon von Fallrohren an Gotteshäusern und anderen horizontalen und vertikalen Leitplanken. Für Flashmobs hat hier die WWFM-Serie die Weltherrschaft übernommen, zumindest soweit es um Geocaching geht.

Hier ein kleiner Fotofilm aus der Tube zum Geocaching-Flashmob heute in Berlin:


Geocacher aus Berlin und umzu trafen sich zu einem Flashmob-Event im Europa-Center an dieser Uhr mit der Fluorescein-Lösung. Das gute Stück soll mal ein Geschenk der Franzosen gewesen sein und geht auch etwas vor. Um 13 Uhr war es jedenfalls soweit:

Es flogen die Seifenblasen soweit die Lunge reichte, und dabei hatten nicht nur die Kinder ihren Spaß. Und zwar so etwa für 10 Minuten bis der Wachschutz bat den Unfug nun einzustellen.

Beim loggen vor der Tür (hier war auch schon einmal ein froher Geocaching-Flashmob) dann noch eine Überraschung: Groundspeak hatte eine Delegation zur Berichterstattung vorbeigeschickt: Eric und seine Kamerafrau nahmen Interviews für das Geocaching-Blog Latitude 47 auf.
tweetbackcheck