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Adventsbasteleien

Adventszeit ist Bastelzeit - und was basteln sich da die Geocacher? Wo eher weniger kitschige Sternchen die man sich in Fernster hängen kann, sondern Geokrets, sozusagen die selbstgemachten Travelbugs.

Grimpel rief daher mit der Geokrety-Werkstatt zur jahreszeitlich passenden Bastelstunde auf. Hier stand nicht schnelles Zettel laminieren am Küchentisch, sondern ansprechende Gestaltung im perfekt ausgestatten Büro mit Werkstatt bei Lebkuchen und Kaffee auf dem Plan.

Mitzubringen war alles was man noch an überflüssigen Tradeitems von Cachetouren aufgehoben hat. In der Munkiste aus der Zeit wo man noch beim Geocaching getauscht hat, lag noch so einiger Kleinkram der heute als Geokret auf den Weg gebracht werden konnte.

Dazu startete Schrottie sein Geokret-Race und brachte ein Dutzend Lego-Bausätze mit, die mit vielen Händen und etwas Sekundenkleber schnell montiert als Renngeokrets ihren Weg über das Mole-Hole von Danzig nach Berlin antreten sollen.

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An der Waterkant

Ein kurzer Besuch in Hamburg gab die Gelegenheit zu einem Talk an der Waterkant.

Der Berufsgeocacher, ebenfalls Podcaster aus dem Umland der Hansestadt gab Gelegenheit zu einem Talk in dreifacher Länge.

Im Fischereihafen gings bei leichtem Regen auf dem Weg vom Cachemobil zu einer Tüddeldose mit bipolarer Magie und auf kleinem Umweg wieder zurück.



Und wenn man fürs Dockland keine Drehgenehmigung bräuchte um ein paar Worte in den MP3-Rekorder zu sprechen wäre dies vielleicht schon der höchste Podcast des Nordens geworden.

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Virtuelles Sightseeing mit Street View

Google datenschutzmäßig umstrittenes Projekt Street View ist seit heute in 20 deutschen Städten am Start.

Zufällig hab ich da ein eine KML-Datei auf meinem Projekt für POI in Berlin. Darin steht so einiges, was der Berlin-Tourist so gebrauchen kann. Ich habe dazu irgendwann mal umgefragt welche Kategorien denn für diese Website interessant wären.

Dabei stehen natürlich die Attraktionen, also die Sehenswürdigkeiten in Berlin, nicht nur alphabetisch ganz vorne! Und jetzt kommt StreetView, wo man sich als Berlin-Besucher sogar die Gegend schon vorher angucken kann.

Das geht so: Es gibt eine Seite mit den POI in Berlin für GoogleEarth. Die kann man auch mit Google Maps öffnen (zweiter Link auf der Seite). Danach sind die Attraktionen gleich oben in der Liste auf der linken Seite.

Dort einen Sehenswürdigkeit auswählen und doppelklicken. In der sich öffnenden Sprechblase das Menü Mehr öffnen und dann die Funktion Street View wählen. Der Rest ist intutiv mit Maus erforschbar, sofern es sich um einen Teil von Berlin handelt, für den es auch Daten in Street View gibt. Das ist wie der Name schon sagt nur in der Nähe von Straßen wo das schwarze Auto auch langfahren konnte.

Chirp oder nicht chirp

In den Postkasten da unten im Hausflur gucke ich ja eher selten. Ist normal eh nur Werbemüll drin und ein paar Rechnungen die schon abgebucht wurden.

Aber heute, Traritrara, der Chirp ist da! Auspacken, Kuvert entsorgen, angucken. Steht da doch glatt auf der Packung mein Oregano 300 gar nicht in der Liste der unterstützen Geräte. Ich hab natürlich die neueste Firmware drauf.



Da muss ich doch nun erst mal in der Chirp-Sektion der grünen Hölle gucken wie das noch war, kann sein dass ich nicht richtig aufgepasst habe und ich dann einen original verpackten Chirp in Berlin günstig abzugeben habe.

Sonst kleb ich mir den an den Fensterrahmen und es gibt bald "Moenk's Chirp" zu loggen, sofern der Sender bis zur Straße reicht. Vor nächster Woche wird das aber eh nix, weil noch zu viele Mysteries hier für mein Geocaching-Studium auf dem Tisch liegen.

Mich würde noch mal interessieren, was Ihr mit einem Chirp machen würdet. Sachdienliche Ideen nimmt die Kommentarfunktion entgegen ;-)

Das war wohl nix

Opencaching find ich an sich ja mal ganz sympathisch. Also jetzt nicht das opencaching.com-Experiment von Garmin, da warte ich erst mal ab wie das wird.

Sondern die deutsche Website wo man seine Geocaches listen kann, Da gibts ja sogar noch die Möglichkeit einen Virtual anzulegen, also ein Geocache ohne Dose, wie ich es letztens auch am Brandenburger Tor gemacht für die neuen Sightseeing-Serie gemacht habe.

Aber die neueste Idee von den deutschen Opencachern war wohl nix. Da gibts nun eine Support-Hotline, soweit sehr löblich! Das würde den Kollegen aus Seattle auch mal gut stehen. Dumm nur dass man sich dafür ein Programm installieren muss, dass man sonst nur in Kreisen von Spielern kennt.

Nun ist das zwar für mich kein Problem, aber davon ab dass ich da keinen Bock drauf habe weil ich das wohl nicht nötig habe mir Support per Voice-Chat zu holen ist das auch überhaupt nicht volksnah und geht an der Zielgruppe vorbei.

Wer die Zugangsdaten eingeben kann kriegt auch den Rest hin oder könnte im Opencaching-Forum lesen. Nur so zum abendlichen Talk wie auf dem Mumble-Server soll das ganze ja eben nicht sein. Das überfordert schon teilweise hartgesottene Geocacher trotz bebilderter Anleitung.

Frei nach dem KISS-Prinzip wäre hier eine deutsche Festnetznummer wohl die einfachste Lösung gewesen. Zu bestimmten Zeiten hätte da ein Freiwilliger die neugierigen Fragen der Newbies am Telefon beantworten können. Aber das wäre wohl viel zu einfach gewesen.
tweetbackcheck