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Bring mich nach Hause

Regine the Frühtau hat einen Wartburg als alternatives Cachemobil. Der muss so einer der letzten aus den Werken in Eisennach gewesen sein und deswegen noch lange kein Oldtimer.

Ich hatte das Vergnügen nach leckerer Bewirtung im französischen Sektor in eben diesem Wartburg nach Hause gebracht zu werden.

Zeitweise unterbrochen von einer italienischen Reiseleiterin und passend zum Cachetalk an der früheren Grenze zur DDR gibts daher noch ein paar Details und Anekdoten zum Mercedes des Ostens.

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Souvenir du bec de canard

Ein Souvenir wird normalerweise als Erinnerung mitgenommen und aufbewahrt, das französische Wort bedeutet soviel wie Erinnerung oder Andenken. Allerdings werden im Unterschied zu einer Trophäe die Souvenirs käuflich erworben.

Kaufen musste wir nichts, als es heute zum Talk mit The Frühtau und Idefixxx zum Entenschnabel ging, auch "bec de canard" genannt.

Hier hatte die Berliner Mauer einen ihrer absurdesten Verläufe. Weil die umgrenzte Fläche des Gebiets so schmal war, dass der für Berlin typische Grenzstreifen hier keinen Platz gefunden hätte, bestand die Grenzsicherung nur aus der eigentlichen Mauer und dem sogenannten Hinterlandzaun.

Darum durften dort nur noch zuverlässige DDR-Bürger (meistens SED-Mitglieder) wohnen, und alle Besucher, auch Handwerker oder Ärzte, bedurften einer Sonderbewilligung. Natürlich kam es hier auch öfter zu Fluchtversuchen.

Der Geocache Vous quittez le secteur français befindet sich an der alten Zonengrenze und war schnell gefunden. Als Souvenir gab es hinterher wegen des Schnaps-Datums dafür die neueste Statistik-Innovation von Groundspeak aufs gepflegte Punktekonto.

Danach wurde bei einem Foundbier von The Frühtau zusammen mit der kleinen Französin geloggt und getalkt:

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