Skip to content

Kurz vor die Tür

Eigentlich hatte Geoquassel-Mica einen Talk-Gast angekündigt, der Zombie-Dosen sucht. Also Dosen, die noch an ihrem Ort liegen, wo bei GC aber das Listing schon archiviert ist.

Diese Dosen, teilweise auf verbotenem Terrain gelegt, wegen privaten Streitereien oder Frust des Owners archiviert, sind dann meist noch bei OC oder sonstwo gelistet. So kann man sie noch suchen und natürlich auch noch loggen.

Der Talk-Gast steckte aber noch in irgendeinem Lostplace fest und ich wollte auf dem Berolina Stammtisch im April dann doch nicht mehr warten. Daher habe ich eine Runde anderer Berliner Geocacher kurz vor die Tür gebeten. Wer danach noch erscheint, wird von Mica zu einer B-Nummer vertalkt.

Ein kurzer Talk mit den Organisatoren, die zwei Damen vom Lostplace geben ihre Empfehlungen, Regine erklärt ihre Idee von den getwitterten Logs und der Meister hinter den eckigen Klammern berichtet vom Coin-Knips-Wettbewerb.

cachetalk072.mp3

Alte Heimat

Immer wieder mal kommen Menschen aus der alten Heimat in die Hauptstadt. Und wenn es Geocacher sind, dann gibts natürlich auch gern einen Cachetalk.

Entweder im Hauptstadtstudio oder noch besser irgendwo draußen, wo der MP3-Recorder nebenbei auch noch etwas Atmo einfangen kann.

Diesmal war es MicHobbit aus Hude, einer kleinen Gemeinde zwischen Oldenburg und Bremen. Ich habe zwar acht Jahre mit ihm zusammen die Schule besucht, aber das ist auch schon etwas über 20 Jahre her. Geocaching machts möglich, so findet man sich zufällig wieder.

Als Talk-Location in der Nähe des Hotels wo Michael untergebracht ist bot sich mal wieder Krasselt's Currywurstbude in der Haus-Zone des Geoquassels an. Eine freundliche kleine Französin brachte mich hin und zusammen konnte ich die Statistik meiner diesmaligen Talkgäste im Anschluss auch noch um einen Tradi bereichern.

cachetalk071.mp3

Topo-Karte für Garmin kostenlos

Irgendeine Karte hat ja jeder auf seinem Garmin, wenn man die Basemap mal als solche gelten lässt. Mit der kann man aber nicht besonders viel anfangen.

Karten sind bei Garmin als Zubehör oder im Bundle zu bekommen und seit einiger Zeit sind sogar die zukünftigen Updates schon im Preis mit inbegriffen. Doch es gibt brauchbare Alternativen, die kostenlos zu haben sind.

Gerade eben kam die April-Version der Kleineisel-Karte rein, derzeit meine Wahl. Die Updates kommen so immer etwa zur Mitte des Monats. An dieser Stelle meine Anerkennung an Ralf Kleineisel für seinen Einsatz!

Das Image wird fertig für mein Oregano zum Download bereitgestellt, einfach die ZIP-Datei auspacken und die Datei gmapsupp.img in ein Verzeichnis mit dem Namen garmin auf der Speicherkarte kopieren.

Was mir besonders gefällt, ist die Optik dieser Karte, die sich wohl an der von den alten Topo-Karten der Landesvermessungsämter orientiert, die man noch in Papierform im Maßstab 1:50.000 kennt.

Wie es sich für eine Topo-Karte gehört, sind auch Höhenlinien enthalten, mir ist das allerdings in der Region hier nicht so wichtig. Für mich ist eher interessant, einen aktuellen Kartenstand mit vielen Details zu verwenden und hier hat diese digitale Landkarte gerade in der Hauptstadt die Nase vorn.

Natürlich ist die Karte wie viele andere Karten auf OSM-Basis heute auch routingfähig, man kann sich also den Weg zu einem Geocache weisen lassen.

Einzig die Adressen-Suche ist noch ein (von Garmin hausgemachter) Problempunkt. Die Suche nach Straßen und POIs steht aber den kommerziellen Karten-Produkten nicht mehr nach.

Mopped-Show

Die Berliner-Motorrad-Tage 2010 sind auch schon wieder ein paar derselben her. Aber ein Blick auf die Speicherkarte meines Offroad-Knipskastens mahnt mich das Thema nun endlich zu verbloggen. Also los:

Gleich nach dem Eingang lautes Gedröhne aus der Halle links - ein paar Nachwuchs-Stars der MotoGP-Szene drehten ihre Runde. Dabei hielt einer mit seiner Enduro und Stollenreifen der wohl grad das Terrain gewechselt hat ziemlich gut mit.


Kommen wir mal zu einem etwas geocacherigen Thema. Touratech hat seit neuem auch in Berlin eine Location wo man der Edelstahl-Feinwerktechnik aus Villingen-Schwennigen auch anfassen kann (laut DOA auch in Hamburg).

Hier konnte man adäquate Verpackungen für alle möglichen Navis finden, unter anderem auch den Halter den ich für mein Oregano am Cachemoped habe. Übrigens kein Dummys in der Präsentation, sondern normale Geräte mit einer Topo V2.
Auf die Frage angesprochen, was ich gegen das Geklapper machen kann, wenn kein GPS drin steckt, konnte man mir aber auch keine hilfreiche Antwort geben. Manchmal weiß ich ja schon wo es lang geht und dann kann das Garmin in der Jackentasche bleiben.

Dann gabs noch Customsbikes anzugucken. Dem durchschnittlichen Geocacher entzieht sich hier vermutlich die Begeisterung für die liebevollen Umbauten, aber das hier ist doch echt scharf:

Hier wurde ein Navi in die Tankverkleidung eingebaut. Nun sind Rennjogurtbecher nicht so mein Thema für die Dosensuche, aber das finde ich dann schon schick.

Um mit solchem Moppeds in der Kurve zu bleiben, gibt es auch extra Training. Das Übungsgerät sieht fast aus wie ein Flugzeug:

Die Ausleger sind aber genau dafür da, dass man bei den Übungen die der Veranstalter anbietet eben genau nicht fliegen geht. Subjektiv war für mich nach Zweidrittel des Maximums das Ende der Wohlfühlgrenze erreicht.

Für Verkehrsteilnehmer der B-Klasse gab es auch noch schicke Träume aus Stahl und Plastik zu sehen: Der kanadische Bombardier-Ableger Can-Am zeigt eine Art umgedrehtes Dreirad.

Das Ding soll sich mopetenmäßig in die Kurven legen und hat von Riemenantrieb bis Tiptronic allen Spielkram. Dazu Leistung an der freiwilligen Obergrenze mit elektronischer Abregelung und Fahrwerkverstellung.

Dazu gabs dann noch eine Ecke wo man Runden auf Quads drehen konnte:

Soweit zu einigermaßen Geocaching-relevanten Aspekten der BMT, im nächsten Jahr schaue ich dann mal wieder rein. Allen Lesern die bis hierhin durchgehalten haben: Frohe Ostern, viele dicke Eier und natürlich einen netten Hasen!
tweetbackcheck