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Spinnerbrücke

Woher die Spinnerbrücke ihren Namen hat ist nicht so ganz geklärt. Ob es nun an den Mopedfreunden liegt die schon zu Westzeiten gern von den Anwohnern der Brücke als Spinner bezeichnet wurden oder ob es vielmehr so ist, dass hier nach der Errichtung der AVUS im Jahr 1921 viele Technik-Spinner stundenlang die dort fahrenden Autos und Motorräder beobachteten.

Auf jeden Fall ist die Spinnerbrücke immer noch eine der beliebtesten Zielkoordinaten, und natürlich ist die Location auch bedost von keinem geringeren als dem Harley-Kollegen Mr. Pete persönlich!

Gestern war jedenfalls an dem Biker-Treffpunkt der Start für ein Geocacher-Event aus der Reihe Cacher's Moped. Der Kreis der üblichen Verdächtigen (darunter auch die Lady und MaxED9) scheint sich langsam aber stetig zu erweitern. Die Dosensuche auf zwei Rädern, genauer die Variante mit zulassungspflichtigen Kraftfahrzeugen scheint gar nicht so selten zu sein.



Diesmal hatten wir das Vergnügen den Buggy-Club Berlin e.V. bei der Fahrt zu seinem Sommerfest zu begleiten. Das Geocaching kam dabei etwas kurz, aber trotz einiger Stops mehr als bei uns üblich und einer durchschnittlichen Reisegeschwindigkeit auf Mofa-Niveau war es schon tolles Spektakel.

Dosen-Schrott

Die dpa hat es vorgerechnet - 100.000 Dosen mit einem Gewicht von 200 Gramm durchschnittlich belasten als Geo-Müll die Umwelt.

Die Deutsche Wanderjugend schlägt vor noch einiges an Schrott wegen der vielen Briefkästen in diesem Lande dazuzurechnen.

Heute morgen fiel beim Kaffeepott mal wieder ein leerer Behälter Bildungsträgermilch an. Das Zeug nennt sich eigentlich Kaffeeweißer oder Trockenmilch, den Namen hat es bei mir weg weil ich lange bei einem Unternehmen für Bildung gearbeitet habe. Bei Bildungsträgern steht nur dies Zeug im Schrank neben dem Süßstoff, weil Milch im Kühlschrank im speziellen und der Inhalt des Kühlschranks im allgemeinen teilweisen Leuten gehört die ihre Ausbildung bei uns schon abgeschlossen hatten.


Dabei fiel mir eine Befürchtung ein, die glücklicherweise nicht eingetreten ist: Nämlich dass wir immer mehr Schrott-Dosen in der Landschaft finden würden. Das ging in Bremen mal mit Langnese-Eisdosen los, im Sommer waren wohl auch immer öfter mal Salat-Eimerchen über und zu der Zeit war der Gartensalat bei der goldenen Möwe auch in einer Verpackung von der ich vermutet habe dass ich sie irgendwann als Cachebehälter finden würde.

Nein, das ist nicht passiert. Und das ist auch gut so. Einzig die Filmdosen sind nicht so ganz totzukriegen, allerdings haben die oft durchaus ihre Berechtigung, auch wenn sie nicht ganz dicht sind. Vielleicht liegt es auch an der gezielten Auswahl von Geocaches die ich in Angriff nehme, aber ich meine wahrzunehmen, dass die Dosen eher besser als schlechter werden.

Also von der Dose an sich so mal betrachtet, von den gewählten Versteckmöglichkeiten ganz ab. Ich find meist diese Frischhaltedosen mit vier Ohren, egal ob Emsa oder Lockundlock oder was auch immer. Ordentliches Material und kein Schrott. Oder ist das nur in Berlin so?

Vielleicht wird woanders ja richtig viel Verpackungsmüll versteckt? Ich bin zumindest ganz zufrieden wie es ist und hoffe das bleibt auch noch so.

Gëocacher-Meeting

Es sollte eigentlich ein überschaubares Meeting mit dem Gëocaching-Kollegen Bernhard sein - es wurde wohl das Geocaching-Event des Jahres in Berlin daraus.

Geplant war ein Klönschnack bei einer Tasse Bier und dem einen oder anderen Geocacher, der sich auch am Montag um 23:00 Uhr noch Zeit nimmt. In Berlin bekommt sowas recht schnell eine Eigendynamik, so dass das American Diner am Theodor-Heuss-Platz mit seinen Räumen grad noch ausreichte und der Service ständig in Bewegung war um Burger und Drinks zu servieren.

Neben Autogrammen und Fotos sorgte unser prominenter Sportskamerad mit lockeren Sprüchen für beste Stimmung im Saal. Diese einzufangen versucht der Cachetalk, der natürlich nur wieder eine Momentaufnahme sein kann. Bis in den frühen Morgen wurde noch im engeren Kreise einer amtlich bekannten Bessercacherin und eines freilaufenden Travelbugs gefachsimpelt.

cachetalk057.mp3

Staatsbesuch mit Segway

Die Bundesregierung rollte gestern und heute den roten Teppich für mich (und einige andere) aus und so fuhr mein Cachemoped heute auf Umwegen zum Staatsbesuch am Bendlerblock.

Der direkte Weg war nämlich durch den Berliner Marathon versperrt. Also gings hin über Wedding mit Tiergartentunnel und zurück über Kreuzberg und Kotti. Die eine oder andere Dose auf dem Weg hab ich mal ignoriert, ich hab noch genug von gestern Nacht nachzuloggen.

Es gab jede Menge in grün zu sehen nachdem die Feldjäger einen Teil meiner Cacher-Grundausrüstung sichergestellt hatte. Ein Kontaktmann stellte nach Nennung des Codeworts "grüne Wiese" ein geheimes Treffen mit Agent Oschn her, der hier in geheimer Mission unterwegs war.

Dabei gab es auch Gelegenheit mit dem neuen Agentenfahrzeug Segway eine Platzrunde zu drehen:
#Berlin ist toll. Lauter Promis hier am Start. Zuletzt der He... on Twitpic
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