Äpfel oder Birnen?

Lange Zeit habe ich das, was ich so geknipst habe (wollen wir das mal in aller Bescheidenheit und Rücksicht auf die großen Künstler unter den Geocachern mal nicht fotografieren nennen) auf einen eigenen Webserver hochgeladen.

Das hielt ich lange Zeit für optimal zumal die von mir favorisierte Galerie-Software Menalto Gallery sich seit den von mir verwendeten ersten Versionen prächtig entwickelt hat. Aktuell kann die Software so ziemlich alles was man von einer Galerie auf einem Webserver erwartet, ist in alle möglichen Sprachen übersetzt und ist mit Modulen fast beliebig erweiterbar.

Und das ist auch gleichzeitig ihr Problem: Es ist nicht mehr die schlanke Galerie, sondern das PHP-Projekt ist richtig fett geworden. Okay, das sind andere Programme auch, aber wenn es dann anfängt unbequem zu werden, man sich schon vor den Updates drückt weil sie plötzlich Arbeit machen und anfangen rumzuzicken, die Datenbank entmüllt werden muss und all sowas dann hört bei mir der Spaß auf. So wichtig ist mir die Galerie nun auch wieder nicht.

Irgendwo muss der Knipskram ja aber weiterhin abgelegt werden. Und da gibts spontan erstmal zwei Lösungen, denen ich zutraue das nächste Jahrzehnt auch in stürmischen Zeiten wirtschaftlicher Notzeiten mit vielen insolventen Dotcom-Unternehmer zu überleben, nämlich FlickR und Picasa.

Die zu vergleichen sind die im Titel erwähnten Äpfel und Birnen. Es gibt einen ausführlichen Vergleich von FlickR und Picasa, aber ich versuche mal die für mich relevanten Fakten aufzuzählen. Und das mal alles unter der Prämisse dass ich für Internetkram erstmal nix bezahlen will. Für Geld gibts bei beiden Upload-Platz und andere Features.

FlickR ist eine Community, dass heißt ich könnte dort andere Geocacher finden, die auch Bilder von den selben Locations gemacht haben. Aber ich darf nur drei Alben im Monat anlegen und 100 MB hochladen. Die aber in voller Qualität und jeden Monat neu.

Das darf ich bei Picasa auch, sogar 1 GB insgesamt! Das wird dann aber auch nicht mehr. Dafür kann ich Alben anlegen soviel ich will. Nur mit Community ist es dort nicht so weit her. Schick ist natürlich das Picasa-Programm. für Windows, und damit nicht so wichtig.

Und was nehm ich nun? Wo leg ich die ganzen alten Geocaching-Fotos seit 2003 ab um damit keinen eigenen Galerie-Server mehr pflegen zu müssen? Dazu würden mich sachdienliche Hinweise in den Kommentaren freuen.

Pocklington's Mantra

Dr. Jackie Pocklington ist amerikanischer Staatsbürger und lehrt seit 2000 als Professor für Wirtschaftsenglisch und technisches Englisch an der Beuth Hochschule für Technik in Berlin.

Von ihm kommt Pocklington's Mantra für Präsentationen: "Announce, click and wait!" Mit dieser Technik kann man ohne großen Aufwand jede Präsentation aufwerten, wenn man den Ablauf der Folien genau kennt.

Ein deutliches Beispiel: Auf einer Folie soll ein Diagramm gezeigt werden, auf dem man irgendeinen Sachverhalt erkennen kann. In jeder Durchschnittspräsentation wird eine Folie gezeigt, dann erklärt der Vortragende sofort, was zu sehen ist. Allerdings ist in die frische Folie hinein vorgetragen die Aufmerksamkeit des Publikums stark reduziert. da es damit beschäftigt ist sich auf dem Diagramm zu orientieren.

Besser ist jedoch eine Ankündigung wie: "Damit kommen wir zur Analyse der ... ich habe dazu ein Diagramm vorbereitet, in dem man die ... in Abhängigkeit von ... sehen kann." Klick. Diagramm ist da. Fünf Sekunden Pause für die Zuschauer. Erst jetzt kommt die Erläuterung hinterher.

Anderes Beispiel: "Mein Vortrag gliedert sich in drei Teile." Klick. Folie mit Agenda erscheint. Warten. Die Zuschauer müssen alles gelesen haben können. Erst jetzt wird ausführlich erläutert in welche Teile der Vortrag gegliedert wurde.

Seattle, wir haben ein Problem

Wir sind es ja gewohnt, dass der Groundspeak-Server mal überlastet und dann nicht erreichbar ist. Diesmal könnte es sogar ein Wochenende ohne geocaching.com geben.

Es scheint so zu sein, dass es in Seattle technische Probleme gibt. Was genau los war, werden wir irgendwo sicher bald lesen, auf jeden Fall ist grad mal kein DNS-Server da.

Bei solchen Gelegenheiten gibts im Geoclub immer neue Besucherrekorde, das sieht etwa so aus:

Will sagen: Kaum ist GC mal wieder down, wird die grüne Wiese zur grünen Hölle. Vermutlich ist der Wert heute für einige Zeit nicht mehr zu toppen, aber warten wir doch mal ab.

Nicht dass mich das stören würde, aber das kann doch nicht alles sein. Sammeln wir doch mal ein paar Vorschläge, was man noch so machen könnte: Podcasts hören, bei ebay nach Geocaching-Krempel gucken, ein paar Geocaching-Videos in der Tube gucken, etwas halbwegs intelligentes bloggen, gegen abend vielleicht noch etwas mumblen - weitere Vorschläge bitte einfach in den Kommentaren ergänzen.

Gut dran ist natürlich wer sich schon vorher mit Taschenabfragen bewaffnet hat, dann kann man nämlich sogar noch raus zum Dosensuchen, so das Wetter es denn zulässt.
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