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Es lebe Berlin!

Es geht nicht um die BVG, wie man vermuten könnte. Bei denen ist es wirklich grad sehr lebhaft, denn einige S-Bahnen sind wohl wegen Fehlern im Management in der Wartungsschleife. Da wird dann auf U-Bahnen ausgewichen und die sind entsprechend voll.

Aber dass es in Berlin und umzu lohnende Geocaches gibt, zeigt sich immer wieder. Hat grad im Geoclub wieder einer bemerkt. Ganz nebenbei erfährt man dabei: Der Geometer42 hat seinem Portal für Geocaches in Berlin eine neue Voteseite spendiert!

Man kann ja gegen dieses GC-Vote sagen was man will, aber die Hightlights in Berlin arbeitet es schön heraus. Es scheint also zu funktionieren. Die Topcaches der Liste sind zwar nicht die, für die ich mich aufs Cachemoped setzen möchte, aber doch schon die abgefahrenen Dinger.

Bleibt nur noch zu hoffen dass sich die Sicherheit mit der neuen Version von GC-Vote weiter erhöht und nach und nach immer mehr Geocacher sich das kleine Skript in den Browser installieren. Wer es nicht mag muss es ja nicht verwenden. Das scheint einigen Geocachern aber nicht genug zu sein, die es am liebsten ganz verbieten würden.

Oder zumindest darum bitten ihre Geocaches nicht bewertbar zu haben. Einen Rechtsanspruch darauf sehe ich dabei übrigens überhaupt nicht. Bei Spickmich werden sogar Menschen für ihren Job bewertet. Bei einigen Geocachern setzt es aber scheinbar aus, wenn ihr Cache kritisiert wird. Da könnte man eher deren Mutter beleidigen als ihre versteckten Plastikdosen zu bewerten.

Dazu gibt es auch die Einschätzung, dass das mit der Mutter gar nicht so schlimm wäre. Selbst schuld. So landet man mit seinem Cache nie auf der Liste der Top-Koordinaten in Berlin.

Kein Risiko

Das Spiel Risiko ist sicher noch dem einem oder anderem bekannt. Sowas ähnliches gibts nun tatsächlich mit Geovisualisierung und GDI. Dabei rausgekommen soll dann eine Implementierung sein, die sich 1983 zu Zeiten von WarGames nicht mal Science-Fiction-Autoren hätte träumen lassen.



Kurz zusammengefasst: Eine Spielchen für Multi-Touch und mehrere Spieler, das das World Wind der NASA verwendet und die Java-Implementierung von Risiko mit dem Namen Domination aufsetzt.

Das ganze geht soweit, dass man auch KML-Daten integrieren kann. Da muss ich erstmal überlegen wie ich das finden soll. Aber ich glaube für mich ist das nix.

Äpfel oder Birnen?

Lange Zeit habe ich das, was ich so geknipst habe (wollen wir das mal in aller Bescheidenheit und Rücksicht auf die großen Künstler unter den Geocachern mal nicht fotografieren nennen) auf einen eigenen Webserver hochgeladen.

Das hielt ich lange Zeit für optimal zumal die von mir favorisierte Galerie-Software Menalto Gallery sich seit den von mir verwendeten ersten Versionen prächtig entwickelt hat. Aktuell kann die Software so ziemlich alles was man von einer Galerie auf einem Webserver erwartet, ist in alle möglichen Sprachen übersetzt und ist mit Modulen fast beliebig erweiterbar.

Und das ist auch gleichzeitig ihr Problem: Es ist nicht mehr die schlanke Galerie, sondern das PHP-Projekt ist richtig fett geworden. Okay, das sind andere Programme auch, aber wenn es dann anfängt unbequem zu werden, man sich schon vor den Updates drückt weil sie plötzlich Arbeit machen und anfangen rumzuzicken, die Datenbank entmüllt werden muss und all sowas dann hört bei mir der Spaß auf. So wichtig ist mir die Galerie nun auch wieder nicht.

Irgendwo muss der Knipskram ja aber weiterhin abgelegt werden. Und da gibts spontan erstmal zwei Lösungen, denen ich zutraue das nächste Jahrzehnt auch in stürmischen Zeiten wirtschaftlicher Notzeiten mit vielen insolventen Dotcom-Unternehmer zu überleben, nämlich FlickR und Picasa.

Die zu vergleichen sind die im Titel erwähnten Äpfel und Birnen. Es gibt einen ausführlichen Vergleich von FlickR und Picasa, aber ich versuche mal die für mich relevanten Fakten aufzuzählen. Und das mal alles unter der Prämisse dass ich für Internetkram erstmal nix bezahlen will. Für Geld gibts bei beiden Upload-Platz und andere Features.

FlickR ist eine Community, dass heißt ich könnte dort andere Geocacher finden, die auch Bilder von den selben Locations gemacht haben. Aber ich darf nur drei Alben im Monat anlegen und 100 MB hochladen. Die aber in voller Qualität und jeden Monat neu.

Das darf ich bei Picasa auch, sogar 1 GB insgesamt! Das wird dann aber auch nicht mehr. Dafür kann ich Alben anlegen soviel ich will. Nur mit Community ist es dort nicht so weit her. Schick ist natürlich das Picasa-Programm. für Windows, und damit nicht so wichtig.

Und was nehm ich nun? Wo leg ich die ganzen alten Geocaching-Fotos seit 2003 ab um damit keinen eigenen Galerie-Server mehr pflegen zu müssen? Dazu würden mich sachdienliche Hinweise in den Kommentaren freuen.

Seattle, wir haben ein Problem

Wir sind es ja gewohnt, dass der Groundspeak-Server mal überlastet und dann nicht erreichbar ist. Diesmal könnte es sogar ein Wochenende ohne geocaching.com geben.

Es scheint so zu sein, dass es in Seattle technische Probleme gibt. Was genau los war, werden wir irgendwo sicher bald lesen, auf jeden Fall ist grad mal kein DNS-Server da.

Bei solchen Gelegenheiten gibts im Geoclub immer neue Besucherrekorde, das sieht etwa so aus:

Will sagen: Kaum ist GC mal wieder down, wird die grüne Wiese zur grünen Hölle. Vermutlich ist der Wert heute für einige Zeit nicht mehr zu toppen, aber warten wir doch mal ab.

Nicht dass mich das stören würde, aber das kann doch nicht alles sein. Sammeln wir doch mal ein paar Vorschläge, was man noch so machen könnte: Podcasts hören, bei ebay nach Geocaching-Krempel gucken, ein paar Geocaching-Videos in der Tube gucken, etwas halbwegs intelligentes bloggen, gegen abend vielleicht noch etwas mumblen - weitere Vorschläge bitte einfach in den Kommentaren ergänzen.

Gut dran ist natürlich wer sich schon vorher mit Taschenabfragen bewaffnet hat, dann kann man nämlich sogar noch raus zum Dosensuchen, so das Wetter es denn zulässt.
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