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Himmelpfort

Gestern war Himmelfahrt - da bietet sich als Ziel der Vaddertachstour mit dem Cachemoped doch mal das Örtchen Himmelpfort nördlich von Berlin an.

Schlechtes Wetter war ab Mittag vorhergesagt, aber nur in Berlin. Wir sind mit der Sonne im Rücken und einigen Geocaches "along the route" schön trocken geblieben und den schwarzen Wolken gut ausgewichen. Und damit mir das auch alle glauben, gibts auch noch ein Filmchen für die Tube:



Zwar waren wir diesmal nur halb zu viele Geocacher wie am Ostermontag, aber dafür blieb die Gruppe gut zusammen und wir haben viele interessante Ecken zu sehen bekommen - ein perfektes Cachemoped-Event, mehr davon!

Nach dem Cache ist vor dem Cache

Was machen Geocacher in Berlin nach dem Cache-Event? Na klar: Gleich noch einen Nacht-Cache hinterher! Aber das ist vielleicht nicht nur in der Bundeshauptstadt so.

Ob der Plan, nach dem monatlichen Berolina-Stammtisch noch Europas größten Postraub in Angriff zu nehmen, ein zwingend talkwürdiges Thema ist, lassen wir mal dahingestellt.

Auf jeden Fall gabs gute Stimmung und auch ein wenig Nachtcache-Fachsimpelei mit dem Mikrofon einzufangen.

cachetalk048.mp3

Mit Gazelle in Berlin

Was dem einen sein Cachemoped, ist dem anderen seine Gazelle: Ivalo von den Dosenfischern aus Schwerin war zu Besuch in Berlin, nicht nur zum Geocaching, sondern vor allem auch für sein anderes Hobby, das Improvisationstheater.

Eine gute Gelegenheit, nach längerer Pause mal wieder das Mikrofon in die Hand zu nehmen und etwas zu talken: Wie cacht es sich denn so mit dem Fahrrad in Berlin?



Über dem Kollwitzplatz zogen schon die ersten dunklen Wolken auf, als wir dort schnell die übliche Viertelstunde hinter uns gebracht haben.

Den anschließende Talk nach dem Talk (wenns denn wie immer erst interessant wird) haben wir daher lieber in ein Bistro mit regensicherer Markise verlegt, wie es sie im Kollwitzkiez reichlich zur Auswahl gibt.

cachetalk047.mp3

Pocket Query GPX nach KML konvertieren

Geocaching Die Marktführer der Geocaching-Platformen bei geocaching.com sitzen ja ziemlich auf ihren Daten, also den Geocaches die die Benutzer dort eingestellt haben. Nur als zahlendes Mitglied bekommt man dort sogenannte Pocket Queries, also maximal 500 Geocaches mit kompletter Beschreibung als Ergebnis der Abfrage der Datenbank.

Diese PQ wie sie auch abgekürzt wird ist eine GPX-Datei, genauso XML wie die KML-Datei die ich gerne für GoogleEarth hätte, um mir für das Cachemoped eine Tour planen zu können. Daher wäre an sich mal eine gute Idee, eine XSLT-Schema für Saxon zu erstellen - sowas gibts auch, funktioniert bloß nicht.

Wenn man etwas googelt findet man auch jede Menge andere Lösungen um GPX nach KML umzusetzen. Das Programm gpsbabel, das die meisten Geocacher wohl ohnehin auf der Platte haben (Linuxer sowieso, für die ist die Auswahl auch nicht mehr viel größer), kann das aber auch recht gut.

So konvertiert beispielsweise der Aufruf
gpsbabel -w -i gpx -f 2565759.gpx -o kml -F 2565759.kml

das angegebene PQ in eine KML-Datei für GoogleEarth.

Dabei werden allerdings auch die Timestamps konvertiert, was bei neuen Versionen von GoogleEarth dazu führt, dass die Datei als zeitlicher Ablauf interpretiert wird. Man kann dann auf einer Zeitschiene zwar beobachten, wie die Geocache-Landschaft im Laufe der Zeit enstanden ist, für meine Planung ist das aber nicht hilfreich.

Bestimmt kann man das auch irgendwo abschalten - entweder in GoogleEarth oder in gpsbabel, so dass man eine Datei ohne Zeitstempel erhält. Ich helf mir derzeit immer noch damit, über
grep -v "TimeStamp" 2565759.kml >2565759a.kml

nachträglich die Zeilen mit den Timestamps kurz zu entfernen und so dann alle Geocaches im Zielgebiet auf einen Blick zu haben. Dabei sind sogar unterschiedliche Geocache-Typen mit ihren Icons unterscheidbar.

Von Stöckern und Steinen

Das Plaste-Blog hat das Spielchen der Blogparade letzten Monat auf eine andere Art aufgenommen. Man wirft dabei ein virtuelles Stöckchen demjenigen zu, der als nächstes bloggen soll. Man muss also warten bis man an der Reihe ist.

Dabei hats mich schon etwas gewundert, dass es bei mir etwas gedauert hat, bis ich an der Reihe war. Es gab zwar Gelegenheit, das Blog-Stöckchen aufzunehmen, das von einigen Blogs zur freien Bedienung bereitgelegt wurde, aber das sprach mich dann doch nicht so an. Nun hab ich eins auf der Geocouch gefunden - da lass ich mich nicht lange bitten, die Fragen und Antworten folgen sofort!

1. Durch wen oder was bist du aufs Cachen aufmerksam geworden?
Auf irgendeinem privaten Sender gabs eine Reportage dazu. Wohlgemerkt 2003! Damals war das noch eher exotisch. Heute gibts immer wieder mal so einen Beitrag. Das hat mich sofort angesprochen. Irgendwie raus braucht ja auch immer einen Grund, auch wenns kein besonderer sein muss. Fürs Cachemoped oder auch mit den Kindern, dann eben mit dem Auto. Traf meinen Nerv sofort, zumal man da mit GPS rumspielen kann, wollt ich schon lange, sah nur keine Anwendung dafür.

2. Welcher war dein erster Cache, die #1?
Das war der Litteler Fuhrenkamp. Ein kleiner Multi von Digitali, den ich schon aus dem IRC kannte. Der hat sich dann auch gleich gefreut, dass in Oldenburg endlich noch einen weiteren Geocacher gibt.

3. Wann hast du ihn gehoben und warst du alleine?
Wo ich nun ganz schnell einen GPS-Empfänger haben musste, war natürlich auch der erste Cache sofort dran. Also mit Frau und Stieftocher los. Ab in den Wald, mal was ganz anderes zu der Zeit. Meine Frau stellte zuerst mal fest dass die Schuhe für den Weg doch nicht das richtige waren und streikte dann auf halben Weg. Aber immerhin hatten wir die erste Station geschafft.

Am nächsten Tag dann nur mit Stieftocher Svenja und einem Spoilerbild haben wir dann die erste Tupperdose sofort gefunden. Unter Stöckchen und Steinen wie sich das gehört. Echt überzeugend - da liegt wirklich was. So wie es auf der Webseite steht. Mehr davon.

4. Hast du einen GPSr benutzt? Wenn Ja, welchen?
Den günstigsten den es damals gab. Ein etrex yellow. Ohne Karten. Kein doller Empfang. Aber völlig ausreichend für die ersten 100 Geocaches etwa.

5. War es dein erster Cacheversuch und wie lange hast du zum finden gebraucht?
Ja. GPS her und ausprobieren. Der Weg war das Ziel, die Aufgabe einfach und der Spoiler eindeutig. So etwas bevorzuge ich heute noch, von Tradis mal abgesehen, mein übliches Beuteschema ist Tradi unter 2/2 mit guter Beschreibung inklusive Hint und Spoilerbild.

6. Was verbindest du im Nachhinein mit deinem ersten Cache? War es eine “gute Wahl”?
Perfekt - ein Tradi hätte mich damals nicht so begeistert, der war einfach, schöne Location, große Tupperdose. Würde ich wieder empfehlen, ich mein den gibts sogar noch!

7. Zu guter letzt: Wem wirfst du das Stöckchen als nächstes zu?
Da wünsche ich mir jemand von der Rittern der Mumblerunde: Elli vielleicht? Oder Marcel123, der Wächter der Ehrentafel aus Franken? Sonst aber mindestens Grisu1702. der grüne Drache aus dem Künstlerdorf Worpswede.
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