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Nur keinen guten Rutsch!

Ich versteh ja nicht wie die Leute sich noch einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen können. Das sind bestimmt so Kraftfahrer mit zuviel Räder unter dem Hintern.

Nun sind wir ja nun keine Weicheier, gibt ja ordentliche Klamotten, aber grad die Rutscherei sorgt schon dafür dass die Mopete stehen bleiben muss.



Ein Filmchen aus der Tube zeigt zum Ausgleich ein paar gut rutschende Kollegen von der Blechdosenfraktion. In diesem Sinne: Komm gut ins neue Jahr und rutscht besser nicht. Und nach dem Bier bleibt die Karre stehen, aber das ja wohl eh klar.

Struwwelchen auf Reise

Die Tage zwischen den Tagen, also die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr wird von vielen für eine Reise in die Hauptstadt genutzt, die ja sprichwörtlich immer eine Reise wert sein soll.

Blog- und Podcast-Kollegin Struwwelchen aus Heidelberg hatte mit Mic@ ein kurzes Zusammentreffen vereinbart, und was liegt da näher als das Hauptstadtstudio? Zufällig war sie auch grad noch in dem von den öffentlich-rechtlichen Kollegen, aber das kommt nur kurz zur Sprache.



Statt dessen talken wir über Transportsysteme für Trackables und den damit gewonnenen Cache Tag Race. Aber was ist ein Pathtag? Darüber werden wir gründlich aufgeklärt. Im Geocaching-Lexikon gehts diesmal dann noch kurz um den Wegpunkt-Typ "Question to answer".

cachetalk023.mp3

QTA

Mit QTA ist die plattdeutsche Bezeichnung "Question to answer" gemeint. Bei einem Multicache, also einem Geocache mit mehreren Stationen wird bei den Punkten die zwischen dem Start und dem Finale liegen zwischen zwei Typen unterschieden. Besonders sozial sind dabei die vom Typ QTA, also wo man eine Frage beantworten und keine Dose mit einem Hinweis suchen muss.

Wichtig dabei: Das Objekt an dieser Stelle wäre auch ohne Geocaching vorhanden (und wurde vom Owner auch nicht modifiziert). Das können z. B. Aufgaben sein wie Zaunpfähle zählen oder vorhandene Zahlen auf einem Schild ablesen. Wie damit dann weiter zu verfahren ist kann dann auch in dem Cachelisting stehen.

Für diese Punkte gilt nämlich die Abstandsregel von einer zehntel Meile nicht, das heißt es gibt für weitere Geocacher die Möglichkeit, hier auch einen Geocache zu verstecken oder für einen eigenen Geocache den Weg hier entlang zu legen.

Das Gegenteil ist der "Stages of a multicache". An diesen Punkten gibt es eine Koordinate oder einen Hinweis zu finden. Dazu wurde ein Hinweis (wie z. B. Filmdose mit Zettel, Plakette an einem Holzpfahl, Filzstift-Gekritzel) an dieser Stelle vom Owner extra platziert. So ein Punkt kann nicht durch mehrere Caches gleichzeitig benutzt werden um Verwechslungen zu verhindern. Damit wird aber auch ein Radius von 161 Metern rund um diesen Punkt für diesen Geocache reserviert, weitere Geocaches und Stages werden darin von den Reviewern nicht mehr akzeptiert.

Auferstanden aus Ruinen

Kaum ein Lostplace im Umland von Berlin hat so viel von sich reden gemacht wie die Beelitz Heilstätten. Die Serie hat kürzlich Zuwachs bekommen. Die neueste Dose hört auf den Namen Heinrich oder in der Überschrift: Operation gelungen, Patient tot.

Leider nichts für mich, ist als Multi gelabelt, riecht aber vom Listing her eher nach Mystery. Zur Zeit scheint der Patient auch eher im Koma zu liegen, denn die frisch gelegte Dose scheint sabotiert worden zu sein. Da wollen die Owner sich noch mal was anderes ausdenken. Für mich wars aber eine gute Gelegenheit, mir mal den aktuellen Bestand anzugucken, und immerhin gibts noch so ein zwei Tradis dort, für die man sich mit Beginn der Saison mit dem Cachemoped auf den Weg machen könnte.

Ein Event gabs in den Beelitz Heilstätten übrigens vor einiger Zeit auch schon mal und in der Tube findet man auch so einige Filmchen dazu, ich hab mal irgendeins herausgegriffen.


Wer sich einen Überblick über die Serie machen möchte, dem sei die Bookmark-Liste der Gartenzwerge Berlin empfohlen, wo auch der neue Patient, äh, Cache, schon eingetragen ist.
tweetbackcheck